12.07.10, 20:05:20
kulemann
Vielleicht kann mir die Forumgemeinde bei der Erklärung dieses Beleges (ohne Inhalt) helfen. Er lief von Lauenb(o)urg (an der Elbe) nach Hannover an das "Königlich-Großbrittanisch Hannoversche hohe ??????". Handschriftlicher Bleistiftvermerk datiert auf das Jahr 1816. Das Briefpapier stammt lt. Wasserzeichen aus 1814. Der aptierte französische Departementstempel , ehemals "128" L2 von Lauenbourg wurde Ende 1813 nach dem Abzug der Franzosen aptiert. Danach - allerdings nur bis 1815 - gehörte Lauenburg tatsächlich zu Hannover und dann nach einem Gebietstausch kurze Zeit zu Preussen.
Für mich ergeben sich folgende Fragen:
- Wer war der genaue Empfänger ?
- Welche Bedeutung hat der rote Stempel auf der Rückseite (12 MEK oder 12 MER ?)
- Auch das Siegel kann ich nicht deuten.
Ich freue mich über Hinweise!
12.07.10, 20:16:01
Schnulli
Der Empfänger war die Königl. Großbritanische Hannoversche
hohe Kammer zu Hannover.
Das dürfte ein Ministerium nach heutiger Sichtweise sein.
Das gekrönte Sigel auf der Rückseite läßt auch den Schluß zu, das es eine Amtssache war und von Amt zu Amt lief.
18.07.10, 02:49:35
kulemann
Herzlichen Dank Schnulli!
Gibt es vielleicht noch einen Hinweis auf den roten Stempel auf der Rückseite ? Kann irgendjemand etas damit anfangen ?
18.07.10, 06:49:57
bayern klassisch
Hallo,
ohne den Stempel zu kennen könnte ich mir einen Ankunftsstempel vorstellen, der den 12. Merz 1811 anzeigen sollte.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
22.07.10, 15:00:25
kulemann
Hallo bayern klassisch,
ja, das scheint mir eine gute Erklärung zu sein. In einer Behörde muss es schließlich einen Eingangsnachweis geben. Jetzt muss man nur noch einen weiteren Brief aus dieser Zeit an den selben Empfänger finden, der auch datierbar ist...
Herzliche Grüße
Burkhard