Herzlich willkommen in der Abteilung Betrug und Fälschungen


9. September 2004

Aufstellung dubiose Artikel von denen ein großer Teil falsch gestempelt und mit falschen Prüfzeichen versehen ist. Herr Hans-Dieter Schlegel prüft Marken mit seinem Prüfzeichen kostenlos nach. Legen Sie einen entsprechend frankierten Rückumschlag bei und beziehen Sie sich auf briefmarken.ag.

Schlegel, Hans-Dieter, Messelstr. 21, 14195 Berlin,
Tel. 030 8813418, Fax 030 88550975, E-Mail buero.schlegel@t-online.de


Kommen wir zu einem anderen Anbieter ...


Dieser Anbieter war gutem Weg alle Preisrekorde für primitive Fälschungen zu schlagen. Tatkräftig unterstützt von Käufern, die es nicht besser verdient haben. Nicht dokumentieren kann ich hier abgeschlossene "Privatauktionen". Diese werden veranstaltet, damit man die Bieter nicht warnen kann. Wer auf einer Privatauktion bietet, verdient kein Mitleid! Zandor88 hat immer noch von den Fälschungen, bietet dieses aber nun als Fälschungen an. Vielen Dank Zandor88 ...

Zandor88 schlägt weiter zu!
Oder wie kann ich "aus Sche**e Marmelade machen"? Seit dem frühen Mittelalter wird es versucht! Hier ist es gelungen!
Am 16. August 2003 wechselt ein Fetzen Papier den Besitzer, der auf dem Scan von Jedermann als primitive Nachahmung, ohne Ähnlichkeit zum Original, erkannt werden kann, wenn man nicht die GIER-BRILLE auf hat. Links der Fetzen, rechst eine Briefmarke. Zum Vergrößern auf die Marke klicken.
Absolut abscheulicher Dreck! Eine Beleidigung für jedes Album! Demnächst wird ein Stück Papier mit einer 18 drauf, als Briefmarke verkauft werden! Achten Sie auf die "1", sehen Sie sich die Kringel in den Ecken an, oder einfach auf die Farbe. Im Michel steht etwas von ...violett. Zandor88 bietet die seltene Abart in Müllbeutelgrün an! Super! Gutti, Gutti, schnappi, schnappi!

Klopapier für 100,99 EUR

Verkauft am 9 . 7. 2003. Eigentlich keine Fälschung, sondern einfach ein ähnlicher Druck. Dieser witzige Nachdruck trägt in den Ecken die Jahreszahl 1843. Das Original hat keine Zahlen in den Ecken! Habt Ihr keinen Michel ihr Gierschlunde?

Müll für 505,00 EUR

Verkauft am 8. 7. 2003. Primitive Ganzfälschung. Marke falsch, Stempel falsch. Bevor man sich da heran wagt, sollte man einmal in einen Auktionskatalog geschaut haben. Ohne Obligo ist korrekt beschrieben. Es bedeutet: FALSCH! Weshalb sollte diese Fälschung aber 505,- EUR wert sein? Das gute Stück hat der Anbieter noch öfter.

Der gleiche Schrott am 16. 8. angeboten

Verkauft für 352,- EUR. Echt lustig. Mit dem selben Falschstempel "verziert" (8. September). Genauso falsch. Herzlichen Glückwunsch liebes Opfer!

Der Top Hit!
Abartiger Schrott! Original Kinderpostfälschung!

840,- EUR für eine selbst gebastelte Briefmarke! Leute das sind keine Lire, dass ist richtiges Geld! Das Ding war ohne Obligo, also keine Garantie, keine Gewähr, 840,- EUR Lehrgeld (oder besser Leergeld?) Eine herzliche Gratulation an den Schnäppchenjäger!

In ein paar Tagen fast 1.800,- Beute! Super! Glückwunsch an Zandor88

Ergänzung vom 25.9.2003
Einer der Käufer schreibt mir, Zandor88 habe auf seine Reklamation hin, sofort den Kaufpreis erstattet. Ich habe an anderer Stelle darüber geschrieben, weshalb das gemacht wird. Es ändert auch nichts an den gewesenen Angeboten. Ich habe heute die aktuellen Angebote von Zandor88 angesehen. Ich schenke es mir, hier die Stücke vorzustellen, die da zum Beispiel enthalten: 2 Mark "Großer Innendienst" von Danzig, Marschallinseln Nr. 1 usw. Alles läuft in Kürze aus und ist nur schwach beboten. Nicht weil es diese Seite hier gibt oder die Bieter gewarnt wären. Es ist die bewährte Privatauktion (die bei Briefmarken verboten gehört) und die unscharfen Scans, die Bieter vorsichtig sein lassen. Die Kombination "Privatauktion", "unscharfer Scan" und "stark fälschungsgefährdete Marke", verspricht keinen hohen Verkaufspreis. Warum wird das so angeboten? Noch ein Hinweis für Fachleute und die es werden wollen. Im Angebot ist auch ein Bogensatz Lokalausgabe Aschaffenburg. Der wertet im Michel wirklich fast 19.000 € und der ist auch wirklich echt. Von diesen Marken wurden, wohl nach Redaktionsschluss für den Michel, gigantische Mengen in einem Archiv gefunden. Der Bogensatz stammt aus dem Archivfund. Das Zandor88 ein alter Opa ist, der seine Schätze feilbietet ist also eher unwahrscheinlich. Es spricht mehr dafür, dass er ein gut informierter Briefmarkenhändler ist.

Ergänzungen vom 25.9.2003

Bei meiner Nachfrage, wie denn nun die "Zandor88" Käufe im nachhinein von den Käufern beurteilt werden, habe ich ein interessantes Mail bekommen. Auszugweise hier:

Noch eine kleine Umfrage für die Statistik:

bitte J oder N dahinter schreiben
 
1. Ich kann mich alleine wehren ... Hilfe ist immer gut !!
 
2. Man sollte nicht so streng mit den Verkäufern sein. Schwer zu sagen. Jedoch Betrüger müssen weg !!
 
3. Ich finde es gut, wenn jemand aufpasst. Mehr als gut !!
 
4. Ich glaube nicht, dass man auf einem Scan sehen kann, ob eine Briefmarke echt ist ... STIMMT !! Zumal wenn nur Vorderseite der Marke sieht
5. Ich lasse mich gerne betrügen ... Naja ....
 
6. Diesen Artikel müssen meine Kinder beboten haben ... Oder der Bundesprüfer, der die Marken und Stempel für echt hielt !!

7. http://briefmarken.ag gehört verboten ... sollte offizielle Institution bei EBAY sein !!

Noch einige Anmerkungen:

Zu 4.) Da habe ich die Frage falsch gestellt. Die Antwort ist völlig korrekt. Man kann am Scan nicht feststellen, ob eine Marke echt ist. Deshalb ist es auch sinnlos, "wie besehen" zu kaufen. Zur Frage: Kann man auf einem Scan sehen, ob eine Briefmarke falsch ist? Hier ist die Antwort umgekehrt. Man kann deutlich sehen, wenn eine Fälschung vorliegt. Viele Fälschungen sind ja nicht einmal neu oder selten. Man erkennt sie ganz leicht.

Zu 6.) Ich will zu der Antwort noch einmal nachfragen. Ich bin sicher, das der Bundesprüfer für das Sammelgebiet die primitiven Fälschungen (zumal der 18 Kr) sofort auf dem Scan erkennt. Eine reine Prüfung auf "Falschheit" ist jedoch eben so wenig in der Prüfordnung des BPP vorgesehen, wie eine Prüfung nach Scans. Da vom Scan nicht auf Echtheit geprüft werden kann (es könnte ja, als einfachstes Beispiel, ein Foto einer echten Marke gescannt worden sein, das würde echt aussehen), bliebe eben nur festzustellen, ob ein Scan eine erkennbar falsche Marke zeigt.

Ein weiteres Beispiel: 130 Jahre alte Top Rarität hat noch keinen Prüfer kennen gelernt?

Der Hammer ist gefallen! Verkaufspreis 855,-. Guten Umtausch!

Worum es geht: Deutsches Reich, 3 Kr. kleiner Brustschild, angeblich postfrisch. Mi. 16.000,-! Hier die Beschreibung: "Marke in unberührtem, ursprünglichem Zustand, kein Falz, einige Zahnspitzen gering bräunlich, gute Zähnung, s. Scan. Die Marke ist nicht geprüft, weil mich das einige hundert Euro kosten könnte und weil eine Prüfung m. E. überflüssig ist. Der brüchige Gummi beweist, daß keine Umprägung stattgefunden haben kann und die Farbe und Beschaffenheit des Gummis sind Echtheitsbeweis genug." Da fragen wir doch: WIE BITTE?

Falsche Prägung aus dem Angebot. Links sehen die Schwingen aus wie Löffelbiskuit, rechts wie Golfschläger.
(Auf das Bild klicken zum vergrößern)

Hier die echte Prägung. Marke mit Fotoattest Sommer.
(Auf das Bild klicken zum vergrößern)

Die angebotene Marke ist eine ältere Fälschung. Leicht zu erkennen und primitiv gemacht. Die Beschreibung oben sollte schon ausreichen, auf Gebote zu verzichten, selbst wenn kein Bild vorliegt. Bei jeder € 16.000,- Marke ist eine Prüfung erforderlich! Die Marke aus obigem Angebot ist falsch geprägt (Umprägung aus Nr. 25) und falsch gummiert.


 "markenprofi" macht sich selbst zum Kasper

oder "markenprofi" Nachfolger legendärer Fälscherbanden?


Ebay machtlos! Weshalb Ebay nichts unternimmt


Wie erkenne ich bei eBay Briefmarkenangeboten, dass ich betrogen werden soll?


Sammeln Sie Thurn und Taxis, Infla, AM-Post
... schauen Sie auf die Günther Jansen Fälschungen aus Edenkoben

Bei eBay heißt er : japhlia oder snapenn oder nefeirb oder israelmoshe  oder cooocker oder nove14. Herr Jansen hatte lange bei eBay nichts mehr eingeliefert! Erster Erfolg im Kampf gegen die Profi-Betrüger bei eBay! Nun ist er wieder da:
Aktuell Februar 2003: nun heißt er Palz203


Unwissende bieten falsche Marken als Echt an

Wer darauf bietet ist selbst Schuld!
   

Stempelfälschungen kommen auch auf mittlerem Material häufig vor. Meist sind sie auch besser ausgeführt, als dieses handgemalte (die Vorlage für das Klischee) Exemplar.

Nachempfunden sein könnte obiger Stempel diesem hier:

Bei dem Exemplar fällt jedoch auf, das die Marke nicht zum Briefstück gehört. Siehe Stempelfragment unten rechts. Links der Bogen scheint auch nicht zu passen. Weshalb jemand diese billige Marke manipuliert ist natürlich die andere Frage. Die Marke war mehrfach bei Ebay angeboten und sucht wohl immer noch einen neuen Liebhaber.

Hier ein Originalabschlag
Wenn man nun mit dem Falschstempel oben vergleicht,
stellt man fest, dieser Stempel passt nicht vollständig
auf eine Brustschildmarke. Der obige Falschstempel
weicht also nicht nur in der Zeichnung ab, sondern
ist auch insgesamt zu klein.


Hier geht es zum Ebay Betrüger wlodekgold