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servais100

(Mitglied)

geändert von: servais100 - 28.01.17, 22:44:00

Hallo Markus,

wir haben wieder Besuch.
Ich habe mich immer auf die Linie unter
Deutsches Reich konzentriert.

In jedem Braun ist rot-richtig
siehe Mischverhältnisse cmyk m=magenta

nach meinem empfinden bleiben nur die
eingekästelten rechts übrig. 3-4 reihe

eine prüfung mag andere kriterien heranziehen.

deine ausgewählte marke ist sehr dunkel, ja, aber...
die linke seite hat einen tick mehr rotanteil, mglw. durch das papier.
ich denke dafür muss man die marken vor sich haben.
in der dritten reihe sieht man es deutlicher. links-rechts

markus ich weiss, das ich nichts weiss. freuen
machen wir mal nen workshop
warum geht kroschel nicht?

die im kästchen haben auch einen härteren farbeindruck

deine ausgeschnittene marke ist im original mehr in den anderen bereich zu setzen. Aber ich denke, diese farbbalken helfen sich über die farbbereiche zu unterhalten.
28.01.17, 22:03:53

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Martin,

vielleicht hilft der Tipp weiter, dass es Bogen der 84 II gibt, in denen Du sowohl a und b findest. Dies spiegelt die besagte Marke wider.

Von vorne gesehen, ist sie im linken Brustpanzerbereich heller ("roter"), der Großteil des Druckbildes fällt aber zu den eingerahmten Balken. ( Eine Mischlingsfarbe! Ein typischer Fall, der ausgewürfelt werden muß. mit Augen rollen )

Die von Dir ausgesuchten Marken zeigen ein kaltes, hartes Druckbild. Die von Jürgen gezeigten b-Marken zeigen einen warmen Farbton.

Die Kriterien, welche für die Unterteilung nach a und b im Michel angesetzt sind, sind nach meinem Dafürhalten nicht richtig. In verschiedenen Beiträgen bin ich im Detail darauf eingegangen, warum ich sie nicht für richtig erachte.

Soll heißen, Du bekommst nach meinem Dafürhalten sowieso kein korrektes Prüfungsergebnis. Insofern ist es vollkommen egal, welche Marken der 84 II Du zu wem zur Prüfung sendest. lachen

Dennoch sind es die heute gültigen Kriterien und ich empfehle Dir eine Prüfung bei dem, der die Kriterien aufgesetzt hat und nach diesen auch heute noch prüft. Sende die von Dir ausgesuchten Marken dorthin und berichte uns halt in ein paar Monaten, wie die Prüfung ausgegangen ist.

Was sollen wir hier noch weiter diskutieren?

MfG
Markus
28.01.17, 23:32:56

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

die nur am Sammler-Schalter in Berlin verausgabte Marke Deutsch-Neuguinea MiNr. 24 wurde in den Jahren 1918/1919 in vier Druckaufträgen gedruckt. Siehe entsprechende HAN-Nummern, eine liegt noch nicht einmal so weit entfernt zu einer der DR MiNr. 84 II

Katalogisiert ist die Marke schlichtweg als MiNr. 24 "dunkelorangebraun"

Letztendlich selbige Marke, selbige Papiersorten, selbige Druckfarbe, wie bei DR MiNr. 84 II, nur das Bildchen ist ein anderes.

Selbst wenn die Farbtönungen bestimmten HAN-Nummern zuordnungsbar sein sollten, so bleibt es immer selbige Sauce, sprich Druckfarbe, welche aufgetragen wurde. Mal heller, mal dunkler.

Warum sich die Katalogisierung zwischen DR 84 II zu DNG 24 unterscheidet, ist ganz einfach zu begründen. Im Bereich "Germania" kann man mehr auf Massen zurückgreifen und Massen von Sammlern stochern in der Massenware um die bessere Variante zu entdecken. Wer nicht die Zeit hat, selbst nach vermeintlichen b-Farben zu suchen, der möchte aber wenigstens einen Haken im Michel-Katalog setzen bzw. diese von der Fehlliste streichen und greift auf geprüfte Marken am Markt zurück.

Man kann es auch anders ausdrücken: das "Selbstverarschungsbeschäftigungspotential" ist bei Germnania-Marken höher, als bei Kolonien-Marken.



Weitaus aussagekräftigere Bilder finden sich im Dateianhang.

MfG
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 DNG_001_2400.jpg (1.03 MByte | 6 mal heruntergeladen | 6.21 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 DNG_002_3000.jpg (914.38 KByte | 9 mal heruntergeladen | 8.04 MByte Traffic)

01.02.17, 02:14:38

servais100

(Mitglied)

geändert von: servais100 - 01.02.17, 16:47:18

Guten Morgen Markus,

Selbstverarschungspotenzial ist gut,
ich habe herzlich gelacht. freuen
Wir wissen doch beide, das die meisten Farbvarianten
nur durch Makulatur entstanden sind.
Solange es Spass macht ist doch alles gut. freuen

Übrigens hast du dir das LUMOS IR-Gerät von bruker mal angeschaut? Eine ziemlich ausgereifte Gesamtlösung.
Ich hole heute mal nen Preis rein.
Die einen kaufen Briefmarken, die anderen (auch) Technik.....

lg Martin

PS: reichtein Reflexions IR? -alpha-bruker?
01.02.17, 09:09:35

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

meine als Hoffnungsträger auf 84 II b angedachte Marke, hat sich leider bei Prüfung durch Herrn Jäschke-Lantelme als Verfälschung erwiesen. traurig





Neben dem Prüferstempel "verfälscht" lesen wir "UV verwaschen". Dies bezieht sich aber m.E. nicht auf die gemeinte Verfälschung. Durch zu langes oder heißes Waschen der Marke, zegit das Papier unter UV die typische grauviolette Verfärbung. Dadurch verfälscht sich m.E. aber nicht die Druckfarbe bei dieser Marke.

Im Durchlicht, gehalten gegen eine gewöhnliche Schreibtischlampe, zeigt das Papier in einem gewissen Winkel eine rosafarbene Verfärbung, die es so sonst nicht bei diesem Papier gibt.

Im Durchlichtscan zeigt sich diese Verfärbung des Papiers bräunlich, siehe nachstehend im Vergleich zu einer unverfälschten Marke. Persönlich gehe ich davon aus, dass die Marke mit Hitze, z.B. mittels einem Bügeleisen, behandelt wurde und sich die Druckfarbe, die im Vergleich zu den von Jürgen gezeigten b-Farben schon ungewöhnlich aussieht, verdunkelt hat.



Tja, an eine Verfälschung der Druckfarbe, hatte ich hier nicht wirklich gedacht und damals wusste ich auch noch nicht, wie ich mit meinem Scanner Durchlichtscans erstellen kann.

Nun sind wir wieder alle ein bisschen schlauer und liegen den Fälschern weiter auf der Lauer.

Beste Grüße
Markus
08.07.18, 20:19:11

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

des Weiteren möchte ich vermerken, dass sich nach meinem Farbeindruck das Braun der verfälschten Marke im Durchlichtscan als ein violettbraun darstellt. Eine solche Farbtönung ist natürlich auch Kappes.

Beste Grüße
Markus

08.07.18, 23:04:58
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