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stampsteddy

(Mitglied)

[Redaktion: unangemessener Beitrag gelöscht]
06.03.17, 09:49:16

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

Herr Estelmann BPP scheint neuerdings die Taktik zu verfolgen, dem Auftragggeber der Prüfung gar nicht mehr mitzuteilen, warum er Marken nicht signiert hat.

Von diesem Sachverhalt wurde mir berichtet und daraufhin bat ich den Eigentümer, mir die Marken zu übersenden und nun liegen sie mir vor. Gemäß Eigentümer wurde keinerlei Prüfvergütung für diese zwei Marken berechnet. Dies ist einerseits lobenswert, dass keinerlei Prüfvergütung berechnet wurde, aber andererseits sollte dem Auftraggeber schon bekannt gegeben werden, warum man nicht signiert hat. Eine Prüfsendung ist schließlich keine Auswahlsendung.

Dem Auftraggeber der Prüfung habe ich soeben gebeten, bei Herrn Estelmann die fehlenden Informationen einzuholen.

MfG
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 06_nicht-signiert_001_4000Pxl.jpg (1.07 MByte | 7 mal heruntergeladen | 7.51 MByte Traffic)

06.03.17, 09:51:44

palaiss

(Mitglied)

@ stampsteddy

Jetzt lies mal den § 3.2 der Prüfordnung. Darin heißt es:

"Der Prüfer kann den Prüfauftrag nach Überprüfung des Auftragsinhaltes und -Umfanges ohne Angabe von Gründen ganz oder teilweise ablehnen."

Wenn Du als Kunde des BPP mit dessen Bedingungen nicht einverstanden bist, dann darfst Du deren Prüfern nix hinschicken!

"Der BPP wird solange von mir Disziplinierung erhalten, wie er es notwendig hat!"

Bitte achte darauf, dass Deine Kritik wenigstens halbwegs substantiiert vorgetragen wird, sonst bist Du es, der sich der Lächerlichkeit preisgibt. traurig
06.03.17, 10:02:34

stampsteddy

(Mitglied)

@ palaiss

Den Wortlaut "...ohne Angabe von Gründen..." mag ich noch nachvollziehen können, wenn es um die Ablehnung einer ganzen Prüfsendung geht. Wenn es aber um Teile einer Prüfsendung geht und ein philatelistischer Grund ausschlaggebend ist, dann kann ich diesen Wortlaut nicht für gut heißen. Welchen Grund sollte es bitteschön geben, einen philatelistschen Grund zu verheimlichen?

Gerne betone ich, dass ich diese beiden Marken zuvor noch nicht gesehen habe, weder Auftraggeber, noch Eigentümer dieser bin.
06.03.17, 10:15:52

palaiss

(Mitglied)

@ stampsteddy

Es würde Dir wirklich gut tun, wenn Du einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen würdest. freuen
06.03.17, 10:26:16

Taihape12

(Mitglied)

Kant hat das Wort Disziplinierung übrigens wie folgt interpretiert:

„Disziplin oder Zucht ändert die Tierheit in die Menschheit um."

Nur gut, dass wir im Forum einen haben, der die Arbeit übernimmt.

Und die mitlesenden BPP-Mitglieder werden sich freuen.

Es ist einfach nicht zu fassen.

Taihape12
06.03.17, 10:29:40

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 06.03.17, 10:40:09

Hallo,

mir bekannte Ablehnungsgründe philatelistischer Art sind u.a.:

1) die Echtheitsmerkmales des Stempels reichen nicht aus

2) die Gummierung befindet sich in keinem originalen Zustand

3) einer gebrauchten Marke haften Falzreste an und der Prüfer bittet um nochmalige Vorlage im gewaschenem Zustand

4) die Marke(n) haften auf einer nicht originalen Unterlage

5) die Forschung, über einen bestimmten, zu prüfenden Sachverhalt, ist noch nicht abgeschlossen

6) das Markenformat reicht nicht zu einer sicheren Beurteilung aus

7) der Stempel befindet sich in Privathand oder wurde mißbräuchlich verwendet

8) die Durchstichleisten sind in Privathand geraten, eine sichere Beurteilung über Echtheit des Durchstichs ist nicht möglich

9) die Marke/Druckfarbe ist stark verfärbt

10) die Druckfarbe wurde chemisch umgefärbt

11) die Marke besteht überwiegend aus Fremdteilen

Diese Gründe sind mir spontan eingefallen und wenn ich länger überlege, dann fallen mir vielleicht noch weitere ein. Man stelle sich vor, bei allen diesen Marken oder Belegen, bei denen mir derartige Gründe von verschiedensten BPP-Prüfern genannt wurden, hätte nie der Ablehnungsgrund dabei gestanden.

Nach meinem Dafürhalten hat der Auftraggeber einen Anspruch darauf zu erfahren, warum gewisse Marken von der Prüfung abgelehnt wurden.

MfG
Markus
06.03.17, 10:39:51

palaiss

(Mitglied)

geändert von: palaiss - 06.03.17, 10:51:44

"Nach meinem Dafürhalten hat der Auftraggeber einen Anspruch darauf zu erfahren, warum gewisse Marken von der Prüfung abgelehnt wurden."

Genau das hat er eben nicht!

Wenn Du anderer Meinung bist, dann berührt das niemanden!

Durch die ständigen unbegründeten, destruktiven und ins Persönliche gehenden Attacken eines einzelnen Posters gegen Prüfer gerät das ganze Forum in Verruf. Auch konstruktive Kritik wird kaum noch ernsthaft wahrgenommen werden können, wenn einzelne Poster sommers wie winters völlig unbeirrt und kritikresistent das Forum als Bühne für ihre skurrile Selbstdarstellung missbrauchen. traurig
06.03.17, 10:49:00

stampsteddy

(Mitglied)

[unangemessener Beitrag gelöscht]
06.03.17, 11:01:29

Altsax

(Mitglied)

Hallo Markus,

welche Alternative ist Dir denn lieber?

a) der Stempel wird ohne direkten Vergleich als "echt " bezeichnet
b) die gesamte Prüfung wird abgelehnt

Der Befund enthält immerhin implizit die Aussage, daß keine Anhaltspunkte für eine Stempelfälschung vorliegen!

Mehr Wahrheit und Klarheit bei der Formulierung von Prüfergebnissen erhöhen jedenfalls die Glaubwürdigkeit des Prüfwesens mehr als der krampfhafte Versuch, alles in die Kategorie echt oder falsch zu pressen.

Beste Grüße

Jürgen
06.03.17, 11:44:01
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