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msamsam

(Mitglied)

Zitat von epikur:
Danke für deine Antwort. Ja, das wird mit dem Mikroskop schwierig, ohne die Marke zu zerstören.

Das "Chemie in der Rechtspflege" habe ich nicht gefunden, hast du hier einen Link für mich?


Hab es wieder gefunden:

http://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/nc/detail.html?tx_dlf%5Bid%5D=11391&tx_dlf%5Bpage%5D=1&cHash=f0d4af55e8afc79a3c8588a6bff988bc

Grüße

Markus
26.04.18, 23:00:59

epikur

(Mitglied)

vielen Dank für den Link, hätte es partout nicht gefunden. Sehr interessantes Kapitel über Papier dort.

Ich habe in der Zwischenzeit auch mit dem einfachen Schülermikroskop versucht, etwas zu erkennen, keine Chance. Ich denke, für Briefmarken muss es ein leistungsstarkes Auflichtmikroskop (bis 300x) sein, was es wohl nicht so richtig preiswert geben dürfte.

Ich freue mich also über jeden Kauftipp zu:
- gutes USB-Mikroskop bis 300x
- gutes Auflichtmikroskop bis 300x

Da ich das nicht als Hauptberuf mache, liegt mein Budget bei, sagen wir mal, 100 EUR.
27.04.18, 08:46:00

brfmhby

(Mitglied)

Zitat von epikur:
... 100 EUR.


einfach mal bei amazon nach mikroskopen suchen. für 100 euro bekommst du nur china usb dinger ohne optik oder die einfachsten schüler/kinder spielzeug mikroskope

richtige/ordentliche mikroskope kosten ca. 1500-2000 euro, dazu kommt die kamera, die bei ordentlicher qualität auch 500-1000 euro kostet

natürlich kann man auch beliebig viel mehr geld ausgeben

04.05.18, 09:33:05

epikur

(Mitglied)

Danke für die Informationen zum Mikroskop. Wie erwähnt kommt eine große Investition nicht in Frage.

Daher meine Frage, welches der günstigeren Mikroskope evtl. zu empfehlen wäre. Ich bin kein Mikroskop-Experte, aber was klar ist: Für die Untersuchung von Briefmarken eignen sich nicht die "normalen" Mikroskope, die man so von Laboren kennt (Untersuchung von Tierchen, Flüssigkeiten etc.), da man die Marke ja nicht durchleuchten kann. Es muss wohl also vermutlich ein "Auflicht"-Mikroskop sein. Dies wiederum lässt mich hoffen, dass man es auch erschwinglich bekommen könnte, da man ja schon für 15 EUR sehr gute Taschenmikroskope erhält. Leider reicht aber da die Vergrößerung nicht ganz aus, ich habe eines mit 120x von Carson, was exzellente "Bilder" liefert (ans Auge). Nun wäre nur der nächste Schritt ein Taschen- oder Auflichtmikroskop, das eben bis 300x vergrößert. Eigentlich kein Quantensprung, würde ich denken.

Also zusammengefasst: Gibt es ein gutes und preiswertes...
a) Taschenmikroskop bis 300x ?
b) Auflichtmikroskop bis 300x?
c) USB-Mikroskop bis 300x?

Erfahrungen, ggf. auch Beispielbilder, würden mich sehr interessieren, und die vielen Mitlesenden sicher auch.

Danke!
04.05.18, 13:49:12

brfmhby

(Mitglied)

Zitat von epikur:
... aber was klar ist: Für die Untersuchung von Briefmarken eignen sich nicht die "normalen" Mikroskope, die man so von Laboren kennt (Untersuchung von Tierchen, Flüssigkeiten etc.), da man die Marke ja nicht durchleuchten kann...


das ist so nicht korrekt. ein auflicht ist nützlich für qualitätsprüfungen vergrößerung 20-40 und ein durchlichtmikroskop ist praktisch für papieranalysen (faserrichtungen, komplizierte reperaturen) und partikelprüfungen (tine, aufdruck)
04.05.18, 15:15:22

epikur

(Mitglied)

Ich meinte natürlich eine intakte Briefmarke. Wie soll da Durchlicht funktionieren, außer an den äußersten Rändern, wo viell. eine Faser herausragt?
04.05.18, 15:27:41

brfmhby

(Mitglied)

das geht sehr wohl bei intakten marken - nur auf brief wird es schwierig
04.05.18, 17:07:53

epikur

(Mitglied)

wie schafft man es da, die "dicke" Marke, bestehend aus vielen vielen Faserschichten zu durchleuchten und einzelne Fasern dabei zu erkennen? vielleicht kann man das an einem Beispielbild erkennen?
04.05.18, 18:52:46

epikur

(Mitglied)

Hallo nochmals,

das angehängte Foto zeigt das Beste, was ich aus meiner Digitalkamera + Handmikroskop (nicht USB) herausholen kann. Es zeigt deutlich, dass die Vergrößerung fast ausreicht, aber eben nicht ganz, um die Fasern eindeutig zu identifizieren. Außerdem zeigt es, dass man mit Durchlicht vermutlich nicht weiterkommt, weil sich zu viele Fasern überlagern. Ich habe bewusst nur den Markenrand fotografiert, weil dort immerhin einige Fasern lose herumhängen. In der Mitte der Marke kann man zwar auch die Fasern erkennen, aber eben nicht ganz in der gewünschten Vergrößerung. Meine Frage an euch alle wäre nun also:
- habt ihr ähnliche Versuche gemacht, die vielleicht zu etwas besseren Ergebnissen geführt haben?
- v.a. würde mich ein Beispielfoto interessieren eines jener USB-Mikroskope, die man so auf Amazon erhält, mit 250x, 600x oder gar angeblichen 1000x. Hat jemand ein solches Bild, das er gerne teilen würde? Ich frage mich nämlich, ob ein USB-Mikroskop überhaupt besser ist als meine Kombi.
- natürlich wäre ich weiterhin froh über ein Bild eines echten (teuren) Mikroskops zum Vergleich.

Danke vorab.
Dateianhang:

 wqefdwedf.JPG (294.55 KByte | 4 mal heruntergeladen | 1.15 MByte Traffic)

09.05.18, 11:56:06

msamsam

(Mitglied)

geändert von: msamsam - 09.05.18, 13:13:11

Hallo miteinander,

ich hab auch mal diverse Gerätschaften aktiviert und eine kleine Übersicht vorbereitet.

Klassisch finde ich ja den Scan der Marke schon mal sehr aufschlussreich

Ich hab da mal mit 2400 DPI gescannt - Epson V600 Photo:

Dateianhang (verkleinert):

 CEYLON 003.jpg (1.29 MByte | 6 mal heruntergeladen | 7.75 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 CEYLON 004.jpg (879.51 KByte | 4 mal heruntergeladen | 3.44 MByte Traffic)

09.05.18, 12:40:13
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