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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema DR Michel 17b

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
21.02.18, 23:14:59

****i********

(vom Nutzer beendet)

Hallo Brustschild-Spezialisten,

besteht bei diesem Viererblock eine Chance auf Michel 17b?

Ich habe mal eine gepruefte 17a mitgescannt, und zumindest auf meinem Monitor sehen die Farben des Scans gut getroffen aus (EPSON V550).

Bin fuer jede Meinung dankbar.

Gruss,
****i********
Dateianhang (verkleinert):

 DR 17b.jpg (509.4 KByte | 41 mal heruntergeladen | 20.4 MByte Traffic)

21.02.18, 23:15:59

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 22.02.18, 00:49:46

Hallo Andreas,

Dein Scan ist augenscheinlich "ohne Farbkorrektur" aufgenommen. Durchaus gibt es Stimmen, dass solche Scans einen neutralen Eindruck vermitteln. Kleines stampsteddy ist da aber wieder einmal ganz anderer Meinung. Wie auch immer, Dein Viererblock erweckt den Eindruck, es könne eine 17 b sein.

Davon aber abgesehen glaube ich, dass die MiNr. 17 mehrfach aufgelegt wurde. Die Unterscheidung nach verschiedenen Auflagen ist nach meiner Meinung durch eine Untersuchung der Farbpigmente und unter Berücksichtigung des von unten oder oben kommenden Kammschlags möglich. Wenn mir einer erzählen möchte, dass innerhalb einer Auflage unterschiedliche Kammschlagrichtungen in der Reichsdruckerei erfolgt sind, dann kann ich nur schmunzeln.

Beste Grüße
Markus
22.02.18, 00:47:57

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 22.02.18, 01:51:34

...ich vergaß zu erwähnen, dass es, nach bisherigen BPP-Prüfungsergebnissen, MiNr. 17 a und 17 b sowohl mit von oben, als auch mit von unten kommenden Kammschlag geben soll bzw. so geprüft wird.

Wie wäre es, wenn die Herren BPP-Prüfer einmal eine wie zuvor vorgeschlagene Untersuchung machen würden, hierbei noch zusätzlich Verwendungsdaten miteinbeziehen würden?

Ach, ich vergaß, BPP-Prüfer forschen nicht und müssten, um hier zu neuen Erkenntnissen zu kommen, vielleicht einen Monat Prüfzeit opfern. Prüfzeit opfern bedeutet natürlich auch eine geringere Einnahme von Prüfvergütungen und ggf. obendrein nörgelnde Kundschaft, die nachfragt, wann denn die zur Prüfung gesendete Ware wieder zurück kommt.

BPP-Prüfer sind wirklich in einer bedauernswerten Situation.

Beste Grüße
Markus
22.02.18, 01:45:09

Alexander Zill

(BPP-Mitglied)

Hallöle,

im Vergleich zu der 17a ist der Block deutlich dunkler und auch nach der Farbe deutlich in Richtung b-Farbe unterwegs. Eine Abgrenzung von a und b ist allerdings immer schwierig, wenn man die Marke nicht im Original vorliegen hat, da die Abgrenzung nicht nur über den Farbton selbst erfolgt.

Bei kleinen wie bei großen Schilden kommen Zähnungen von oben nach unten wie von unten nach oben vor.

Ein schöner Block - gratuliere zum Kauf. Mir hat sich zwar immer noch nicht die Faszination ungebrauchter Marken erschlossen, aber ich arbeite daran zwinkern

Grüße

Alexander
22.02.18, 11:28:52

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 22.02.18, 19:24:08

Zitat von Alexander Zill:
...da die Abgrenzung nicht nur über den Farbton selbst erfolgt.

Hallo Alexander,

das dachte ich mir.

Bei MiNr. 7 (1 Kreuzer kleiner Schild) ist nach meiner Beobachtung ein von oben kommender Kammschlag sogar selten.

In der gleichen Zeit, als die Brustschilde in Berlin gedruckt wurden, wurden auch verschiedene Auflagen der Helgoland MiNr. 6 dort gedruckt. Die grüne Druckfarbe dieser Marken ist recht unstabil, mal mehr, mal weniger, und dies quasi in allen Auflagen.

Kannst Du uns von MiNr. 17, egal ob a oder b, eine lose gestempelte Marke zeigen, die Vergleich zu einer ungebrauchten Marke mit Originalgummierung selbigen Farbton aufzeigt?

MfG
Markus
22.02.18, 19:00:44

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 23.02.18, 00:11:49

Hallo Alexander,

ich vergaß Dich noch zu bitten, dass noch nicht von Dir benannte Merkmal, mit dem sich eine MiNr. 17 b von MiNr. 17 a unterscheidet, zu benennen. Schließlich muß dieses Merkmal ja auch noch im Michel-Katalog von Dir nachgetragen werden, wenn sich MiNr. 17 b nicht alleine durch die dort angegebenen Farben ausdrückt.

Als dann, wenn Du das Merkmal bekannt gegeben hast, werde ich es bestimmt sofort an den mir vorliegenden Marken MiNr. 17, darunter als a und b geprüfte, nachvollziehen und hier in hochaufgelösten Detailbildern aufzeigen können.

Wir sind alle ganz gespannt.

Beste Grüße
Markus
23.02.18, 00:05:35

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

hier ein Scan in grellen Farben. Die "geheimen" Merkmale sind auch zu sehen.


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
23.02.18, 17:02:28

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Jürgen,

leider erschließen sich mir die "geheimen Merkmale" an Deinem Scan noch nicht.

Da Du aber schreibst, dass Du im Wissen über diese, nur von Prüfer zu Prüfer innerhalb dem BPP weitergetragenen, ganz geheimen Merkmale bist, bitte ich Dich, mir eine Empfehlung zu geben, welche der nachstehenden Marken denn von Alexander wahrscheinlich als b-Farbe geprüft werden. Deine Auswahl würde es Ihm ersparen, dass er sich unnötig mit a-Farben herumplagen muß, wenn ich einfach blindlings alle Marken zur Prüfung senden würde. Dann hat er auch viel mehr Zeit, sich um die wirklich wichtigen Dinge aus von anderen zugesendeten Prüfsendungen zu kümmern.

Alle Marken innerhalb von einem Scan mit Einstellung "keine Farbkorrektur" eingescannt.



Beste Grüße
Markus
23.02.18, 19:46:22

MACKAS

(Mitglied)

@ Markus

Eigentlich hat Jürgen nicht gesagt, dass er sie kennt, nur das sie zu sehen sind. (müssen sie ja auch, falls es sie gäbe, sind sie auf jeder b-Farbe zwangsweise zu sehen)

Allerdings hätte diese Art Geheimniskrämerei, wenn es denn so gehalten werden würde, keinerlei wissenschaftlichen noch historischen Sinn.
Eigentlich sollte das Ziel jeder noch so gearteter Forschung doch sein, Wissen zu erlangen um es zu teilen.

Gruss aus Kassel (von einem nun etwas neugierig gewordenen Brustschildsammler)
23.02.18, 19:54:00
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