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drmoeller_neuss

(Mitglied)

Zitat von vozimmer:
Hallo Dieter,

es ist noch nicht viele Jahre her, da hat die Versicherung für Pakete beim Versand von Briefmarken nicht gegriffen. Das hat sich aber geändert. Nur im Paket sind Sammlermarken (nicht frankaturgültige) bis 500 Euro Versichert. für 6 Euro kann man eine Zusatzversicherung bis 2.500 Euro und (ich meine) für 18 Euro eine bis 25.000 Euro abschließen.
Der Versand mit Paket ist für bessere Stücke also absolut zu empfehlen.

Liebe Grüße, Volker


Auch hier gibt es Fallstricke in den AGBs der Paketdienstleister, z.B. bei DPD oder DHL

Zitat:
"Pakete können, abweichend von Ziffer 4 Abs. 2 der AGB PAKET/EXPRESS NATIONAL, auch durch den vom Zusteller dokumentierten Einwurf in eine für den Empfänger bestimmte und ausreichend aufnahmefähige Vorrichtung für den Empfang von Sendungen zugestellt werden."


Wenn Dein Briefkasten entsprechend ausgestattet und gesichert ist, ist dagegen nichts einzuwenden, es sei denn, Du verbringst deine Freizeit gerne in Warteschlangen bei der Paketausgabe.
Wird das Paket gemäß der obigen Regel vollständig in den Briefkasten geworfen, ist es Dein Pech, wenn es später aus dem Kasten gestohlen wird.

Wenn Du keine Briefkastenzustellung möchstest, musst Du den Absender darauf hinweisen, die Sendung groß genug zu machen, so dass sie in den Briefkasten nicht hineinpasst. Bei DHL spielt das Volumen keine Rolle, also auch Briefmarken in einem großen Karton mit viel Luftpolsterfolie verschicken (zerknüllte Zeitung tut es auch).
14.07.20, 19:48:07

MESC70

(Mitglied)

Eine höhere Versicherung macht keinen Sinn, da bei allen mir bekannten Transportunternehmen (DHL, Hermes, etc.) Briefmarken maximal bis 500,- Euro versichert sind. Hatte ich bis dahin auch nicht gewusst.
14.07.20, 21:23:39

vozimmer

(Mitglied)

geändert von: vozimmer - 14.07.20, 22:01:13

gelöscht.

Meine Seite: openPhila.de - Und hier suche ich Stempel: Stempeldatenbank
14.07.20, 21:35:34

Philaglück

(Mitglied)

Zitat von MESC70:
Eine höhere Versicherung macht keinen Sinn, da bei allen mir bekannten Transportunternehmen (DHL, Hermes, etc.) Briefmarken maximal bis 500,- Euro versichert sind. Hatte ich bis dahin auch nicht gewusst.


Hallo ,

bei Hermes ist der versand von Briefmarken gemäß AGB ausgeschlossen womit sich die Höhe der Versicherung erledigt hat.

15.07.20, 02:53:37

Napoleon

(Mitglied)

Sodele... Teil 2 der "Einschreiben trotz Unterschrift nicht angekommen" Geschichte:

Laut Post AG wurde das Einschreiben zugestellt und es gibt keinen Ersatz! (Obzwar der Empfänger nach eigener Aussage weder das Einschreiben bekommen, noch etwas unterschrieben hat!)

Zur lustigen "MickyMaus-Unterschrift" (Kringel mit drei Druckbuchstaben) des Empfängers teilt die Post uns heute schriftlich mit:

"Ihre Sendung RTxxxxxxxxxxxxxDE wurde nachweislich am 02.07.2020 ausgeliefert.

Hinweis:
Um persönliche Kundenkontakte der Zustellkräfte so gering wie möglich zu halten, gelten bundesweit bei der Deutschen Post folgende Maßnahmen: Erwartet ein Kunde ein Übergabe-Einschreiben, so darf die Zustellkraft nach Zustimmung des Empfängers im Auslieferungsdisplay ein "Q" eintragen und unterschreibt mit eigenem Namen, sodass der Scanner und der Handscannerstift nur von der Zustellkraft berührt wir. Dieses wird bei einer evtl. Haftungsentscheidung wie eine Kundenunterschrift gewertet...."

"Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.dhl.de/coronavirus oder www.deutschepost.de/coronavirus "

Also zusammenfassend: Kunde hat nichts bekommen, nichts unterschrieben, nichts zugestimmt.... Zusteller hat selber unterschrieben und damit ist jegliche Haftung ausgeschlossen. Wofür dann überhaupt Einschreibeversand??? wütend
17.07.20, 12:38:36

drmoeller_neuss

(Mitglied)

Zitat von Napoleon:

. . .
Wofür dann überhaupt Einschreibeversand??? wütend


Das frage ich mich schon lange. Wenn nur die fristgerechte Zustellung dokumentiert werden muss, ist das Einwurfeinschreiben die bessere Wahl. Schliesslich gilt es mit Einwurf in den Briefkasten als zugegangen. Mit einem Übergabeeinschreiben kann sich der Empfänger Zeit lassen, und dem Briefträger nicht aufmachen und den Brief später auf der Post abholen. Erst ab diesem Zeitpunkt erlangt er Kenntnis vom Inhalt. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Und dann kann man sich noch immer streiten, was in dem Briefumschlag genau drin war.

Wem der Nachweis genügt, ein Brief bei der Post abgegeben zu haben, kann "PRIO" wählen.

Wertvollere Sendungen sollten überhaupt nicht per Einschreiben verschickt werden. Der Preisunterschied zum immerhin bis 500 EUR versicherten Paket ist marginal und macht bei Online-Frankierung nur einen Euro aus. Der einzige Nachteil ist, dass man keine überschüssige Frankaturware verwerten kann.
17.07.20, 16:58:00

Napoleon

(Mitglied)

Teil 3:

Anruf vorhin bei der Kundenhotline (Beschwerdestelle) der Post AG: "Der Zusteller habe unterschrieben, damit gelte das Einschreiben als korrekt zugestellt, weitere Nachforschungen gibt es nicht, auch keine Befragung des Zustellers und eine Erstattung gibt es ebenfalls nicht! Bei "Corona" sei das jetzt so üblich...." Dazu der sinnige Hinweis: "Wir könnten gerne noch einmal einen Nachforschungsauftrag ausfüllen, das Ergebnis wäre dann allerdings auch kein anderes" wütend

Wir haben daraufhin soeben eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingereicht!

Wir reden hier übrigens von einem Erstattungsbetrag von sagenhaften 8,91 € !!! Normalerweise unerheblich, aber es geht ja nun wirklich mal ums Prinzip bei diesem bescheidenen Service! zwinkern Zumal die Post sich beharrlich weigert, mal mit dem Zusteller zu sprechen bzw. mit dem Empfänger (der ja ausdrücklich die Post nicht ermächtigt hat, Einschreiben gegen Unterschrift auf diese Art zugestellt zu bekommen).

Teil 4 folgt... sobald die Bundesnetzagentur oder die Post sich wieder melden mit Augen rollen



17.07.20, 17:33:02

Napoleon

(Mitglied)

@drmoeller_neuss Einschreiben wählen wir übrigens i.d.R. bei Kleinstbestellungen, sofern die Zahlung über PayPal erfolgt ist, damit wir einen korrekten Versand-Nachweis haben (da PayPal PRIO bzw. Einwurf-R nicht als Nachweis akzeptiert, und ansonsten der Kunde den Betrag wieder zurückbuchen lassen kann).
17.07.20, 17:38:49

Napoleon

(Mitglied)

Sodele... Teil 4 (und hoffentlich letzter Teil) der "Einschreiben trotz Unterschrift nicht angekommen" Geschichte:

Nach erfolglosen Beschwerden bei der Post und einer ausführlichen schriftlichen Beschwerde bei der Bundesnetzagentur geschah nun HEUTE folgendes:

Heute ist übrigens SONNTAG, der 2.8., da arbeitet die Post ja normalerweise nicht! Denkste.... in Berlin anscheinend schon... geschockt

Bei unserem Empfänger wurde heute Morgen in aller Frühe das "verlorene" Einschreiben vom 30.06. zugestellt. Es wurde einfach in seinen Briefkasten geworfen. Ohne Benachrichtigung, ohne jeglichen Postvermerk wo der Brief über 4 Wochen abgeblieben war, und natürlich ohne die Unterschrift des Empfängers für den Erhalt des Einschreibens einzufordern!

Natürlich hat uns unser Kunde sofort darüber informiert; was wir übrigens sehr nett finden, er hätte sich ja gar nicht mehr bei uns melden müßen, zumal wir ihm den Schaden (Vorkasserechnung) aus "Kulanzgründen" bereits ersetzt hatten (was die Post ja uns gegenüber generell ablehnte, obzwar eine Zustellung definitiv nicht nachweisbar war und der Erstattungsbetrag von 8,91 € durch die Versicherung bei Einschreiben bis 25 € gedeckt gewesen wäre).

Leider werden wir wohl nie herausfinden, was die Post in Berlin mit dem Einschreibebrief 4 Wochen lang gemacht hat... und was nun letztendlich dazu geführt hat, daß irgendein Postmitarbeiter im sonntäglichen Morgengrauen die Zustellung bewerkstelligt hat. cool
02.08.20, 21:28:38

Briefmarkenfan

(Mitglied)

Auch von mir eine kleine Begebenheit: Versand von 30 Ansichtskarten, Topografie um 1900. Die Dame der Post sagte, im wattierten Umschlag könne kein Paket aufgegeben werden.(O-Ton: wenn da 50 Kilo drauf fallen, wie sieht dann der Inhalt aus) Aber per Wertbrief national ginge es und wäre bis 500 Euro versichert. Ich hab mich überreden lassen. Nachverfolgung per Internet. Die Sendung lungerte 3 Tage im Logistikzentrum Hannover, als Zielzentrum rum. Erschien mir zu lang, ich habe per Telefon Beschwerde eingelegt, war dann in irgendeinem Callcenter im Ausland mit Akzent deutsch sprechenden Mitarbeitern gelandet. Nachdem ich 2 mal aus der Leitung geflogen war, konnte ich endlich eine Laufzeitbeschwerde aufgeben. Die Sendungsverfolgung sagte in den nächsten 2 Tagen immer noch rumlungern im Logistikzentrum. Aber, bei Nachfrage beim Empfänger war die Sendung im Briefkasten ohne Nachweisverlangen. Allerdings war der Umschlag sichtlich manipuliert und mit dem vorhandenen Klebestreifen geöffnet und wieder verschlossen worden. Ich frage mich nun, war es die Laufzeitbeschwerde, die mich vor endgültigem Verlust bewahrt hat?! Im übrigen steht bei der Nachverfolgung das Logistikzentrum auch heut nach 14 Tagen noch drin. Fazit, es wird geklaut, dass sich die Balken biegen (es sind in diesem Jahr schon verschiedene Sendungen verloren gegangen) und das Kontrollsystem der Post funktioniert in allen Bereichen nicht besonders gut. Kriegen evtl. keine besseren Kräfte, und ich denke dieses ist auch keine Frage der Bezahlung sondern der Moral, wie ich zu meiner Arbeit stehe! Man darf auch nicht vergessen, die weit überwiegende Zahl der Sendungen kommt ja an. Die abhanden kommenden schmerzen den Monopolisten Post noch nicht genug, daher wird hier weiter eine quanitative Personaleinstellung getroffen.
Ende des kleinen Berichts.
11.09.20, 23:13:55
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