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el-zet

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Das heißt, der Michel hätte die von Dir genannten Unternummern eigentlich nicht herausnehmen dürfen, höchstens kommentieren "die am Markt beobachtete Unterteilung hält einer inhaltlichen Überprüfung nicht stand"?
12.10.20, 16:00:53

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 12.10.20, 16:06:22

Hallo Jürgen (Altsax),

wo habe ich denn in meinem Beitrag die gesamte Farbprüfung in Frage gestellt?

Wie gelangst Du auf solche Rückschlüsse?

Sachsen MiNr. 13 werten im Katalog als lose Marken ohnehin nicht viel und die Preisunterschiede, zwischen a, b und c, sind gering. In die Zwickmühle gelangt doch hier ein Prüfer nur, wenn er ein dunkelblaue auf glasigem Papier vor sich hat. Wo wird er die einsortieren, nach b oder c?

Bei Briefen geht es doch dann mehr um die Versendungsform und die Destination, als um die Farbe. Ebenso natürlich auch mehr um die Qualität der Marke ansich.

Bitte beachte auch, dass Baden MiNr. 22 a und b in gebrauchter Erhaltung einst mit Euro 1.000.- Unterschied werteten und heute der Preis in gebraucht gleich ist (die preiswertere b-Farbe wurde auf den Preis der a-Farbe hochgesetzt). Hat jemand in der Redaktion ausversehen auf die falsche Taste gedrückt oder ist die Farbe eigentlich nur spielerei, da aus einer Auflage stammend, von Anfang an auftretend und es sich letztendlich nur um einen fließenden Sättigungsgrad handelt?

Je mehr Farben unnötig katalogisiert sind, umso mehr Sammler sehen sich genötigt, diese zu beschaffen. Es geht doch nur um das liebe Geld und nicht wirklich um eine Sinnhaftigkeit.

Beste Grüße
Markus
12.10.20, 16:05:47

el-zet

(Mitglied)

Ich habe mich noch seltenst durch eine Katalognotierung genötigt gefühlt, eine Marke zu beschaffen.
Wenn ich (für mich) deutlich sichtbare Unterschiede sehe, nehme ich die auch bei einem Einheitskatalogeintrag. Und wenn ich eine Unterscheidung nicht selbst zumindest vermuten kann, interessiert sie mich nicht.
12.10.20, 16:12:35

stampsteddy

(Mitglied)

Nunja, spezielle Einzelfälle mag es immer geben. Bei der breiten Masse der Sammler, die streng nach Katalog und Vollständigkeit sammelt, sieht das aber anders aus und drückt sich durch eine Vielzahl entsprechender Fehllisten aus.

Nur bei Helgoland, da scheinen sich viele Sammler mit Neudrucken als Ersatz zufrieden zu geben usw. usf.
12.10.20, 16:50:16

Altsax

(Mitglied)

Zitat von el-zet:
Das heißt, der Michel hätte die von Dir genannten Unternummern eigentlich nicht herausnehmen dürfen, höchstens kommentieren "die am Markt beobachtete Unterteilung hält einer inhaltlichen Überprüfung nicht stand"?


Was ein Katalog darf oder nicht, maße ich mir nicht an zu entscheiden. Der ablauf war jedenfalls so, daß der Michel auf Veranlassung eines zuständigen Prüfers unter aktiver Mitwirkung seines Mentors die beiden Farben nicht mehr aufführte. Zu diesem Zeitpunkt bestand Nachfrage, und es wurden Preise erzielt.

Eine Diskussion darüber, ob die Streichung gerechtfertigt war oder nicht, ist seinerzeit ausgiebig geführt worden. Die möchte ich nicht erneut starten.
12.10.20, 16:54:13

el-zet

(Mitglied)

geändert von: el-zet - 12.10.20, 17:02:37

Zitat von Altsax:
Eine Diskussion darüber, ob die Streichung gerechtfertigt war oder nicht, ist seinerzeit ausgiebig geführt worden. Die möchte ich nicht erneut starten.

Dann lassen wir das natürlich. Ich wollte keine alten Diskussionen aufwärmen, habe das nur in Unkenntnis der Diskussion als Beispiel verwendet.
12.10.20, 17:02:03

Altsax

(Mitglied)

Hallo Markus,

Zitat von stampsteddy:
wo habe ich denn in meinem Beitrag die gesamte Farbprüfung in Frage gestellt?

Wie gelangst Du auf solche Rückschlüsse?


durch Deinen Hinweis auf die Schwierigkeiten bei der Erkennung von Farbmanipulationen und -veränderungen. Es ist doch klar, daß ohne tiefgründige Kenntnisse der Farbchemie bei sehr vielen farbvarianten niemand sagen kann, ob sie ursprünglich oder nachträglich entstanden sind.

Zitat von stampsteddy:
Sachsen MiNr. 13 werten im Katalog als lose Marken ohnehin nicht viel und die Preisunterschiede, zwischen a, b und c, sind gering. In die Zwickmühle gelangt doch hier ein Prüfer nur, wenn er ein dunkelblaue auf glasigem Papier vor sich hat. Wo wird er die einsortieren, nach b oder c?


Bisher waren wir uns darüber einig, daß man Farbdifferenzierung nicht an Bewertungsfragen knüpfen sollte. Genau das hat nämlich zu den berüchtigten Sammeltopffarben geführt.

Solange das "glasige Papier" als Frabvariante katalogisiert ist, hätte selbst ein farbenblinder Prüfer kein Problem mit dessen Einstufung. Abgrenzungsprobleme gibt es natürlich zwischen den unterschiedlich "Hellblau", "Blau" und "Dunkelblau", solange kein weiteres Merkmal herangezogen werden kann.

Wir landen aber immer wieder bei dem Punkt, an dem du alles mögliche infrage stellst, aber selbst keinerlei Lösung anbietest.

Ja, es gibt eine nicht in allen Punkten befriedigende farbeinteilung Sachsen betreffend im Michel.

Ja, man könnte an div. Punkten sinnvoll erscheinende Veränderungen vorschlagen. Ob sie jedermann für sinnvoll hält, wäre aber ebenso fraglich wie deren Einpassung in eine kohärente Systematik.

Wer an einer in jahrzehnten gewachsenen Katalogisierung rütteln möchte, muß mit einem "großen Wurf" kommen und nicht mit Kritik an Einzelpunkten.

Du erweckst immer mehr den Eindruck, daß Dir dazu die Bereitschaft oder Energie fehlt.

Beste Grüße

Jürgen
12.10.20, 17:14:45

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 12.10.20, 18:48:47

Hallo Jürgen (Altsax),

Dein letzter Beitrag geht vollständig an meiner Intuition vorbei und die Frage, wohin mit einer dunkelblauen auf glasigem Papier, ist auch nicht konkret beantwortet.

Du unterstellst mir dauernd merkwürdige und nicht auf mich greifende Dinge, aufgrund falscher Interpretation Deinerseits.

Beste Grüße
Markus
12.10.20, 18:45:26

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 13.10.20, 02:37:45

Hallo,

ich hatte hier klar zum Ausdruck gebracht, dass sich alles in Zukunft zeigen wird, was die MiNr. 13 angeht - insofern mir nach und nach datierbares Material, in ausreichender Menge (das müssen keine hunderte von Marken sein) und in einwandfreier Papierqualität vorliegen wird.

Dann sieht der Lösungsweg für MiNr. 13 nicht anders aus, als den ich für MiNr. 12 eingeschlagen habe.

Das nachstehende Bild ist mit nur 20% der Originalgröße dargestellt (wegen dem Uploadlimit). Kann schon sein, dass man bei 100% Bildgröße noch mehr erkennt.

Die Sache ist bestimmt lösbar, aber ich kann nicht schneller auswerten, als mir entsprechendes Material vorliegt. Es sind andere, denen entsprechendes Material vorliegt oder vorgelegen hat, aber augenscheinlich in den letzten Jahrzehnten nicht die notwendige Idee und Kraft hatten, hier etwas auszuarbeiten. Mikroskope mit PC-Anschluß, gibt es schon eine halbe Ewigkeit. Ein Scanner macht bei Durchsichtscans nicht so viel anderes, als Mikroskope bei Durchsicht, kann aber eine weitaus größere Fläche ablichten.

Beste Grüße
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 12-13-Durchsichtscan-3200dpi-20ProzBildgröße-85ProzQualität.jpg (1.25 MByte | 15 mal heruntergeladen | 18.68 MByte Traffic)

Dateianhang:

 12-13-Durchsichtscan-Screenshot-Scanner.jpg (72.5 KByte | 2 mal heruntergeladen | 145 KByte Traffic)

13.10.20, 02:26:19

Altsax

(Mitglied)

geändert von: Altsax - 13.10.20, 07:53:24

Zitat von stampsteddy:
ich hatte hier klar zum Ausdruck gebracht, dass sich alles in Zukunft zeigen wird, was die MiNr. 13 angeht - insofern mir nach und nach datierbares Material, in ausreichender Menge (das müssen keine hunderte von Marken sein) und in einwandfreier Papierqualität vorliegen wird.

Die Sache ist bestimmt lösbar, aber ich kann nicht schneller auswerten, als mir entsprechendes Material vorliegt. Es sind andere, denen entsprechendes Material vorliegt oder vorgelegen hat, aber augenscheinlich in den letzten Jahrzehnten nicht die notwendige Idee und Kraft hatten, hier etwas auszuarbeiten.


Hallo Markus,

jetzt will ich einmal deutlich werden:

Deine "Farbforschung" in Bezug auf die sächsischen Marken beruht auf Dir mehr oder weniger zufällig zur Verfügung stehenden Originalen, zusammengetragenen scans aus unterschiedlichen Quellen und nach Deinen Vorgaben bereitwillig erstellter scans einiger Sammler.

Du hast wenig Literatur, noch nie ein Archiv von innen gesehen und farbchemische Kenntnisse nur soweit Informationen im Internet verfügbar und von Dir verstanden worden sind.

Du hast keine Ahnung davon, was andere an Farbforschung betreiben, tauscht Dich mit ihnen nicht aus, weil Du die meisten gar nicht kennst, kritisierst aber gleichzeitig frühere und aktuelle Prüfer und unterstellst ihnen sowie der Arbeitsgemeinschaft mangelnde Fähigkeiten auch in Bezug auf die korrekte Farbeinstufung.

Trotz aller zeitaufwendiger Zuarbeit präsentierst Du im Forum, so auch wieder jetzt, unverständliche Markenzusammenstellungen, die Du "Ausarbeitungen" nennst, deren Sinn sich aber nicht jedermann erschließt, mir zum Beispiel nicht. Auf entsprechende Hinweise reagierst Du mimosenhaft bis aggressiv.

Die Katalogisierung bezeichnest Du als falsch, präsentierst aber nicht ansatzweise eine andere, geschweige denn eine bessere Systematik sondern verweist auf etwas, was Du in (ferner) Zukunft "ausarbeiten" möchtest.

Habe bitte Verständnis dafür, daß ich meine restliche Lebenszeit besser nutzen möchte, als mit weiterer ergebnisloser Zuarbeit und entsprechenden Diskussionen.

Beste Grüße

Jürgen
13.10.20, 07:50:03
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