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lehrling

(Mitglied)

Hallo Siegfried,
die richtige Reederei hast du m.E schon herausgefunden, sie hatte damals den Vertrag für die Postbeförderung nach Indien, vlt lässt sich das Schiff mit etwas Zeitaufwand herausfinden ^^
Abgeschlagen wurde der Stempel bei der Postübernahme in Suez.
Der Verkehr erfolgte wöchentlich - nun musst du nur herausfinden, welches die billigste Route war, mit dem das Schiff erreichbar war, um die fehlenden Marken deines Briefstückes zu bestimmen.

Anbei der scan eines Briefes aus England, der über Frankreich lief, um eine Woche schneller in Indien anzukommen, Bildquelle Corinphila.
Dateianhang:

 seapost.jpg (45.34 KByte | 1 mal heruntergeladen | 45.34 KByte Traffic)

27.12.17, 18:29:05

siegfried spiegel

(Mitglied)

Hallo Lehrling,
ich finde im Netz keine konkrete Angabe welche Verbindung welchem Buchstaben zugeordnet werden kann.

Das hier ist alles:

Man findet die Stempel sowohl auf mit indischen Marken frankierter
Post, die den Weg aus Indien oder Aden nahm, als auch auf mit aus-
ländischen Marken frankierter Post, welche nach Indien, speziell
von Europa, gesandt wurde. Zur Kennzeichnung der einzelnen Verbin-
dungen haben sie unterschiedliche Kennbuchstaben: A, B, C, D, E, F.
Die ersten Stempeltypen findet man auch ohne Linienbezeichnung.
Nun zur Geschichte der SPO-Stempel. 1868 schloß die indische Post-
verwaltung mit der Schiffahrtsgesellschaft P & 0 (Peninsular & Orient
Company) einen Vertrag zur Beförderung von Post auf der Linie
Bombay-Aden-Suez. Zu dieser Zeit wurde fast die gesamte Post dieses
Subkontinents über diese Route befördert, bis zur Eröffnung des Suez-
kanals dann auf der Landroute nach Kairo und von dort wieder mit
Schiffen in den meisten Fällen nach Brindisi oder Marseille. Auf
den Schiffen wurden Postbüros eingerichtet, in denen die Post be-
arbeitet wurde. Die Sendungen, als auch weiterlaufende Post nach
Burma und Indonesien speziell, wurde mit einem Stempel versehen, der
die Inschrift "Sea Post Office" trug.

Gruß Siegfried

27.12.17, 19:56:35

lehrling

(Mitglied)

Hallo Siegfried,
wenn ich es recht verstehe, gab es zu dem Zeitpunkt nur eine Verbindung: Suez - Aden - Bombay.
Die Unterscheidungsbuchstaben waren einzelnen Schiffen zugeordnet und haben gewechselt...
Wichtig für die Bestimmung deines Briefteils ist nicht der Unterscheidungsbuchstabe, sondern das Datum.
Der 12.10.1968 war ein Montag - das Schiff nach Indien, welches den Brief beförderte, verließ fahrplangemäß am Sonntag, den 11.10 um 18h den Hafen von Suez.
Um dieses Schiff zu erreichen, mußte der Brief spätestens am Samstag, dem 3.10 mit dem Eilzug aus Wien in Triest angekommen sein, denn dort verließ um 24h das Schiff nach Alexandria den Hafen.
Ausweislich des Transitstempels von Hamburg vom 29.9 verblieb dafür ausreichend Zeit, sodass für andere Wege keine Notwendigkeit bestand...
Unter der Annahme, dass der Brief nicht schwerer als ein Loth war und nicht eingeschrieben war, bleibt es also bei einem Franco von 10 Sgr.

Gruß lehrling
27.12.17, 21:54:26

siegfried spiegel

(Mitglied)

POST-PACKETADRESSE mit Mi.Nr. 15 und 16a.taxiert mit 25/50 Pfennig, Gewicht 3 1/2 Kilo.
Vorderseite mit Rundstempel Type V: AU 23 1888 und Berliner Stempel GÜTERVERWALTUNG 25/8.
Rückseite mit Durchgangsstempel CUXHAVEN, Ausgabestempel Berlin 25/8, den anderen Ausgabestempel 24/8 kenne ich nicht.

In der Zeile Anbei kann ich noch lesen: Ein Carton .....

Fragen: wie setzt sich das Porto zusammen? Was bedeutet die Angabe mit dem blauen Stift?

Gruß, Siegfried


Da sich bis jetzt noch keiner dazu geäußert hat, probier ich es selber. Hoffe es stimmt freuen .
Dateianhang:

 15 und 16a auf Paketadresse.pdf (246.45 KByte | 18 mal heruntergeladen | 4.33 MByte Traffic)

31.01.18, 00:03:52
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