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eagle

(Mitglied)

Hallo zusammen,

in meinem Archiv konnte ich ein weiteres Exemplar mit diesem „Prägefehler“ finden.
Eine Druckstelle könnte man demnach wohl ausschließen.

Grüße

Dieter
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28.01.20, 11:27:20

stampsteddy

(Mitglied)

Lieber großer eagle,

vielen Dank, für das Aufspüren einer zweiten Marke, die diesen Prägeausfall aufzeigt. Die Noppis sind auch exakt gleich. freuen

Das BPP-Attest werde ich abändern.

Beste Grüße
Markus
28.01.20, 11:54:11

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

hier kann ich auch noch ein etwas seltsames Stück aus dem September 1872 zeigen. Gedruckt wurden die Marken ja schon etwas früher und es könnten frühe Auflagen mit Prägung großer Schild sein.

Alle drei Marken haben eine stark dezentrierte und zusätzlich unvollständige Prägung. Falls die Matrizen verschmutzt waren, könnte das eine Erklärung sein.

Ansonsten sprechen die Merkmale auf der unteren Marke für eine Prägung vor dem Druck. Oben tragen die erhabenen Teile der Prägung blaue Farbreste in der Form, wie sie entstehen, durch nicht tief genug liegende Teile von Klischees am Rand, die mit Druckfarbe verunreinigt werden. Wenn nur der verschmutzte Innenteil des Klischees auf den Erhebungen der Prägung Pigmente hinterlässt, muss bereits geprägtes Papier bedruckt worden sein.

Auf jeden Fall gab es zu der Zeit offensichtlich Probleme mit der Qualität der Prägung des großen Schilds, außer man nimmt an, das die Marken mit einem winzigen Gummihammer auf den Brief geklopft wurden freuen

Dateianhang (verkleinert):

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J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
28.01.20, 15:30:17

el-zet

(Mitglied)

Guten Abend! Gibt es kopfstehende Prägungen? Habe ich neulich mal irgendwo mit unscharfem Bild angeboten gesehen.
28.01.20, 17:03:06

rizzo2105

(Mitglied)

Sind immer falsch.
28.01.20, 18:28:59

stampsteddy

(Mitglied)

Zitat von Juergen Kraft:
Falls die Matrizen verschmutzt waren, könnte das eine Erklärung sein.

Hallo Jürgen,

da sich bei sogen. Prägefehlern an den betroffenen Stellen das Papier auf der Rückseite staut und wie geglättet wirkt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um eine Verschmutzung auf der Matitze gehandelt hat.

Somit sind Prägefehler dann zwar quasi nur eine Druckzufälligkeit, aber kommen wahrscheinlich auch nur innerhalb einer bestimmten Auflage bzw. Teilauflage der entsprechenden Marken vor. freuen

Der heute von mir vorgestellte, durch seine Größe sehr markante Prägefehler, von dem wir bisweilen nur ein weiteres Exemplar kennen, wird wahrscheinlich nur aus einer kleinen Auflage bzw. innerhalb einer kleinen Teilauflage vorkommen.

Dies zeigt sich auch durch meinen Beitrag zu dem Feld 150 von MiNr. 4 und 19, das die verschiedenen Erscheinungen über Stempeldaten in verschiedene zeitliche Abschnitte bzw. Auflagen einteilbar sind. Es können einerseits verschiedene Matrizen gewesen sein, die Verwendung fanden oder selbige, welche zwischendurch gereinigt wurden.

Durchaus sind ja einige dieser sogen. Prägefehler sehenwert und markant.

Heute habe ich bei nochmaligen durchleuchten von MiNr. 21 einen außergewöhnlichen Prägefehler entdeckt und zwar einen von Laura in Laurahütte entmannten Adler. lachen

Auf der Rückseite sieht man nur noch breit geklopfte Spiegeleier. mit Augen rollen

Beste Grüße
Markus
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 21-a_entmannter-Adler_rs.jpg (333.72 KByte | 12 mal heruntergeladen | 3.91 MByte Traffic)

28.01.20, 20:18:06

el-zet

(Mitglied)

Zitat von rizzo2105:
Sind immer falsch.

Danke! Haben die so präzise gearbeitet oder wurden Fehler gnadenlos vernichtet?
28.01.20, 20:42:28

rizzo2105

(Mitglied)

Hallo El-zet,

hier gab es dazu mal einen tread, auch mit beispielen. Kopfstehende Prägungen haben sich immer als falsch herausgestellt.

28.01.20, 20:58:26

el-zet

(Mitglied)

Dann suche ich mal.
Das spricht wohl für erst gedruckt, dann geprägt. Einen geprägten weißen Bogen kann man wohl leicht mal falschrum in die Druckmaschine legen.
28.01.20, 21:12:42

Alexander Zill

(BPP-Mitglied)

Moin,

die Tatsache, dass bisher noch keine "echte" kopfstehende Prägung aufgetaucht ist, bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt. Aber bisher habe ich nur Fälschungen gesehen - die Reste der "richtigen" Prägung war immer irgendwo erkennbar.

Ich für meinen Teil bin einfach gespannt....

Grüße

Alexander
28.01.20, 22:03:21
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