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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema Germania 94 BII "unscharfer" Druck

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
06.03.20, 16:43:03

Infla

(Mitglied)

Hallo,

ist das Makulatur oder kam dieser unsaubere Druck häufiger vor? Die Marke ist ohne Gummi erhalten, leider auch mit Flecken.

Gruß
Ralf
Dateianhang (verkleinert):

 94-BII-2.JPG (1.13 MByte | 38 mal heruntergeladen | 42.81 MByte Traffic)

06.03.20, 16:44:03

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Ralf,

so stark verwaschen habe ich die Druckfarbe nicht in Erinnerung. Es gibt aber durchaus ähnlich aussehende Kriegsdrucke. Vielleicht war hier noch ein Reinigungsversuch im Spiel oder wasserempfindliche Druckfarbe.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
07.03.20, 14:03:54

Infla

(Mitglied)

Hallo Juergen,

vielen Dank für die Einschätzung! Hier noch ein Scan von der Rückseite, eventuell einfach zu starker Farbauftrag.

Gruß
Ralf
Dateianhang (verkleinert):

 94-BII-1.JPG (628 KByte | 10 mal heruntergeladen | 6.13 MByte Traffic)

07.03.20, 17:54:32

diogenes

(Mitglied)

Ein bisschen erinnert mich das an sog. "aniline" Tinten bei Marken aus USA und Australien. Gibt es überhaupt diese Art Tinte im Deutschen Reich und käme es hier in Frage? Das Durchscheinen nach hinten und etwas Verwaschene vorne könnte ja passen.
07.03.20, 18:12:35

Infla

(Mitglied)

Hallo,

ist das so etwas wie Firnisdruck? Dann wäre der Farbaufdruck aber eher gleichmäßig. Hier ist überall Farbe wo keine sein sollte. Unten noch ein Scan mit einer normalen BII.

Gruß
Ralf
Dateianhang (verkleinert):

 94-BII-Vergleich.JPG (1.08 MByte | 40 mal heruntergeladen | 43.19 MByte Traffic)

07.03.20, 18:25:32

diogenes

(Mitglied)

Ich kenne mich bei den Marken aus dem DR leider nicht aus, und weiß auch nichts zu Firnisdruck zu sagen. Hier verlinke ich einmal einen Artikel über aniline ink. Diese war zu Beginn des 20. Jh. in USA, Kanada und Australien sehr verbreitet. Das Hauptkriterium zum Erkennen ist, dass die Farbe tief in die Papierfasern färbt, und daher von hinten als "pink back" zu erkennen ist. Ist die aniline ink bei den Sammlern des DR kein Thema, also wurde diese dort gar nicht verwendet? Ansonsten wäre diese Marke wie gesagt ja ein Kandidat.

http://www.nwpl.org/documents/january2010.full.pdf
09.03.20, 12:37:59

Infla

(Mitglied)

Also ich habe dieses "aniline ink." noch nie gehört.
Firnisdrucke habe ich schon öfter gesehen, im Scan zeige ich eine DR 330 mit selbigem.

Gruß
Ralf
Dateianhang:

 330fir-1.JPG (562.08 KByte | 5 mal heruntergeladen | 2.74 MByte Traffic)

Dateianhang:

 330fir-2.JPG (546.28 KByte | 3 mal heruntergeladen | 1.6 MByte Traffic)

09.03.20, 12:50:58

Nathan

(Mitglied)

Ich persönlich glaube nicht mehr an Firnissdrucke. Ich habe gesehen wie sich die Farben von Inflamarken unter "schlechten" Folien regelrecht zerlegen. Sämtliche dieser Marken zeigen zwei Merkmale:

- öligen, nach hinten durchschlagenden Druck, teil mit deutlicher Aura
- schmutzig-braune, unhomogen wirkende Druckfarben

Das ist auch bei dieser Marke zu erkennen. Glaubt denn wirklich irgendwer, das die Druckplatte voller Öl stand und falls, das man das nicht durch einen Andruck entfernt hätte? Wertzeichenpapier war kostbar.
13.03.20, 03:13:38
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