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Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

halten wir erst einmal die Tatsache fest, dass es vermutlich nur zwei Typen gibt. Wie schon in steinalter Literatur, genauso vermerkt, unterscheiden sich die Typen durch eine unterschiedlich hohe Schrift. Am einfachsten am unterschiedlich hohen "H" zu sehen und beim größeren "H" ein "A" mit Waagrechter oben, statt Spitze.

Markus sagt, die Sterne passen nie, deshalb muss es eine Imitation sein, ersatzweise ein postalisch nicht zum Einsatz gekommenes, echtes Gerät.

Ich habe meine Originale noch nicht gefunden, konnte aber durch minimalen Ausgleich eventueller x/y Verzerrungen durch unterschiedliche Scanner verursacht, sowohl die linke, als auch die rechte Hälfte des zweifelsfrei aus dem Postverkehr stammenden Vergleichsabschlag, mit meinen frisch gescannten Stempelfälschungen zur Deckung bringen.

Auch viele Details in den Abschlägen sprechen für den späten Zustand des echten Geräts mit den größeren Schrifttypen. Das Problem ist wie so oft, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ich warte, bis ich Fälschungen und echte Stücke auf einmal scannen kann oder sogar von derselben Position auf dem Scanner. Wobei ich mittels einer Kalibrierfolie für x/y Verzerrungen (lag Michel Perfoskop bei) auch auf unterschiedlichen Scannerpositionen vergleichbare Messungen vornehmen kann. Was ich auch bemerkenswert finde, wenn meine Korrektur die Zeichnung der Abschläge völlig verzerrt hätte, müssten jeweils auf einer gedachten Senkrechten die Kreise nicht oben und unten, gleichzeitig aufeinander liegen. Zur ganz genauen Bestimmung muss ich aber meinen Originalabschlag (Ankunftsstempel) erst finden.

Hinweis: die beiden gelben Marken tragen Abschläge mit unterschiedlichen Datumseinsätzen und die Marken gehören nicht zusammen. Eine Marke ist auch deutlich heller und stammt zumindest aus einer anderen Bogentasche.
Dateianhang (verkleinert):

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J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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22.05.20, 17:55:11

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 22.05.20, 18:35:24

Hallo Jürgen,

meine Argumentation, warum es sich bei dem Stempel auf der diskutierten MiNr. 21 um eine Imitation handelt, stützt sich nicht alleine auf die Sterne.

Für mich ist das Thema durch und ich sehe kein Problem darin, dass wir unterschiedlicher Auffassung sind.

Du bist der Auffassung, dass der Abschlag von einem echten Poststempelgerät stammt und ich nicht.

Wir werden uns sonst bis zum St. Nimmerleinstag mit Argumenten im Kreise drehen, warum es ein Abschlag vom echten Gerät oder einer Imitation sein soll.

Die beiden echten Stempeltypen kann ich in guten Scans mehrfach belegen.

Beste Grüße
Markus
22.05.20, 18:05:05

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Markus,

das ist keine Frage von Meinungen, sondern eine Frage von Fakten. Die kann ich nicht anhand von Scans aus unterschiedlichen Quellen feststellen, sondern nur an Originalen.

Wie ich schon schrieb, habe ich meine "Meinung" nicht nach Scans gebildet, sondern mittels Vergleichen an Originalen. Dabei waren im Einsatz originale falsche Abschläge auf echten Marken und original Ankunftsstempel auf Briefen.

Auch der Hinweis im Michel, ziemlich unverändert seit fast 100 Jahren dort zu finden, beruht nicht auf Meinungen, sondern auf Erkenntnissen, die ganze Generationen von außerordentlich qualifizierten Prüfern, so an Originalen festgestellt haben.

Eine Ursache dafür, dass du das in Zweifel ziehst, könnte Selbstüberschätzung sein. Du traust offenbar keinem Menschen vor dir, ähnlich seherische Fähigkeiten zu, wie du sie bei dir vermutest.

Ich weiß nicht mehr, welche Marken mit Falschstempeln ich mit den Originalen verglichen hatte. Leider habe ich sehr viele Kisten mit Tüten, Briefen und Steckkarten, die nicht sortiert oder beschriftet sind. Immer wenn ich Sachen in die Kisten stopfe, dort wo Platz ist, gehe ich davon aus, dass ich in Kürze zum Sortieren kommen. Leider passiert das nie. Ich werde aber suchen, sobald ich Zeit habe (kann Jahre dauern).

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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22.05.20, 18:39:00

stampsteddy

(Gast)

geändert von: stampsteddy - 22.05.20, 19:09:18

Hallo Jürgen,

ich hatte bereits in anderen Themen glaubhaft belegen können, dass andere jahrzehntelang einer irrigen Meinung gefolgt sind.

Die Erde ist keine Scheibe. (das war allerdings jemand anderes, der das belegt hat)

Glaubst Du wirklich, ich hätte nicht an Originalen abgeglichen?

Es ist doch hier aus genügend alter Literatur zitiert, dass die Stempelabdrucke auf den Hamburg-Marken keinem der echten Stempelgeräte zuordnungsbar sind und es wird oft genug betont, dass es ein Gerät unbekannter Herkunft ist. Nur Lindenberg meinte, er könne diese solchen zuordnen, die auf NDP 1868/69 vorkommen. Den strittigen auf besagter MiNr. 21, kann ich am Scan nicht einem der beiden echten Stempelgeräte zuordnen.

Selbstverständlich kannst Du versuchen einzureden, dass mir keine Hamburg-Marken mit solchen Stempeln vorgelegen haben, wie sie Dir vorlagen oder vorliegen.

Du hast hier bisher noch keinen Abschlag gezeigt, der sich auf einem echt beförderten Beleg befindet.

Beste Grüße
Markus
22.05.20, 18:44:08
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