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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen zum neuen Thema Fernbrief oder Drucksache

Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
08.10.20, 22:38:23

890christof

(Mitglied)

Guten Abend zusammen,

ich habe gestern einen Beleg erhalten, der für mich Fragen aufwirft:
Ein Faltbrief (?) von Dresden nach Herrnhut(h) vom 16.08.1854, frankiert mit einer MiNr. 4. Dass der Beleg aus dem Sterbemonat von König Friedrich August II. von Sachsen stammt, ist an sich schon interessant.

Darüber hinaus beinhaltet der Beleg lediglich einen vorgedruckten Text, der wohl aus Hanau adressiert und vermutlich privat bis Dresden befördert und erst dort aufgegeben wurde.

Handelt es sich bei diesem Beleg um eine Drucksache?
Wenn ja, dann ist der Beleg überfrankiert, oder liege ich damit falsch?

Vielen Dank!


Viele Grüße

Christof











08.10.20, 22:39:23

Oberlausi

(Mitglied)

Zitat von 890christof:
Guten Abend zusammen,

ich habe gestern einen Beleg erhalten, der für mich Fragen aufwirft:
Ein Faltbrief (?) von Dresden nach Herrnhut(h) vom 16.08.1854, frankiert mit einer MiNr. 4. Dass der Beleg aus dem Sterbemonat von König Friedrich August II. von Sachsen stammt, ist an sich schon interessant.

Darüber hinaus beinhaltet der Beleg lediglich einen vorgedruckten Text, der wohl aus Hanau adressiert und vermutlich privat bis Dresden befördert und erst dort aufgegeben wurde.

Handelt es sich bei diesem Beleg um eine Drucksache?
Wenn ja, dann ist der Beleg überfrankiert, oder liege ich damit falsch?

Vielen Dank!


Viele Grüße

Christof













Guten Abend 890christof,

ich sehe Rückseitig Siegelspuren. Da der Inhalt für keinen Postbeamten prüfbar war wurde das Stück als Brief behandelt.

Ein Dekoratives Stück!

Viele Grüße aus der Oberlausitz

oberlausi
08.10.20, 22:51:03

Altsax

(Mitglied)

Zitat von 890christof:

Handelt es sich bei diesem Beleg um eine Drucksache?
Wenn ja, dann ist der Beleg überfrankiert, oder liege ich damit falsch?


Hallo Christoph,

zum Versandzeitpunkt existierte der Begriff "Drucksache" in den Posttarifen noch nicht. Ermäßigte Taxen wurden für "Kreuzbandsendungen" gewährt, für die spezielle Regelungen galten, u.a. das von oberlausi erwähnte Verbot von Verschlüssen, die eine Kontrolle behinderten (Siegelung).

Insofern ist die Behandlung als Fernbrief bereits gerechtfertigt.

Solche Drucksachen bestanden i.d.R. aus einem Doppelblatt, dessen eine Hälfte unbedruckt blieb und zu handschriftlichen Mitteilungen genutzt werden konnte. Das dürfte auch hier so gewesen sein. Dieser Teil ist vermutlich abgetrennt worden. Wenn er beschriftet war, entfiel die Tarifbegünstigung ebenfalls, und die Siegelung hatte Sinn.

Beste Grüße

Altsax
09.10.20, 07:24:30

890christof

(Mitglied)

Hallo Altsax,
hallo Oberlausi,

vielen Dank für Eure Erläuterungen!


Beste Grüße

Christof
09.10.20, 16:24:46
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