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palaiss

(Mitglied)

geändert von: palaiss - 26.11.20, 06:23:40

@ stampsteddy

Neue Erkenntnisse?

Du behauptest wieder einmal etwas ohne Beweis. Wie viele datierte Briefe 10 b hast Du registriert? Drei, vier....? Ist da einer dabei aus dem Frühjahr 1861 bzw. meinetwegen vor November 1861, dann her damit. Das würde Deine Behauptung stützen.

Stattdessen forderst Du uns auf, den Gegenbeweis Deiner Behauptungen zu erbringen, indem wir einen Brief der 10 a (auch die gibt es bekanntlich satt! Das Jahr geht aus den Stempeln nicht hervor und in den alten Auktionsbeschreibungen finden sich meist keine Hinweise auf das Jahr!) beibringen, der vor den 10 b-Briefen liegt.

Also: Bevor wir hier weiter diskutieren, sollten wir eine konkrete Argumentation für Deine Behauptungen von Dir hören. Geschwafel wie: es gibt deutliche Hinweise, es zeichnet sich ab usw. , bei gleichzeitiger Kritik an den Autoren der besten Primärliteratur für die Altdeutschen Staaten solltest Du lassen.

Die Oldenburg-Ausarbeitung von Paul Ohrt gehört zu den fabelhaften Glanzpunkten des Krötzsch-Handbuches. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn diese Bearbeitung von mbehrens in gleichem Zusammenhang genannt wird mit Müller-Mark und Co.
26.11.20, 06:19:11

stampsteddy

(Mitglied)

@ palaiss

ich fordere keinen Gegenbeweis sondern einfach nur einen unzweifelhaften Beleg dafür, dass die Angabe von Paul Ohrt, die 10 a entstamme aus der I. Auflage, richtig ist.

Augenscheinlich kannst Du auch keinen solchen Beleg aus dem Ärmel schütteln. Selbiges wohl auch bei MiNr. 11

Verrate uns doch bitte, wie hoch Du die Wahrscheinlichkeit einschätzt, dass dieser Beleg, Mischfrankatur MiNr. 10 b und 6, aus dem Jahre 1862 stammt?

Die Wahrscheinlichkeit, dass er am 21/7 1861 befördert wurde, sollte doch viel höher sein - außer Du magst uns erklären, der Beleg sei eine Fälschung?

Dateianhang (verkleinert):

 10-b-und-06_001.jpg (427.52 KByte | 45 mal heruntergeladen | 18.79 MByte Traffic)


26.11.20, 08:32:48

palaiss

(Mitglied)

geändert von: palaiss - 26.11.20, 09:00:20

@ stampsteddy

Es gibt keine Hinweise bei dem abgebildeten Streifband, dass es aus dem Jahre 1861 stammt. Es sieht im übrigen gar nicht gut aus und hat offensichtlich weder ein Attest noch erkennbare Signaturen. Die alte Provenienz verrät nichts über die Echtheit.

Natürlich verlangst Du von uns, Deine Behauptungen bezüglich der Angaben im Krötzsch zu widerlegen. Das widerspricht jeglicher Diskussionskultur.

Es liegt an Dir, Deine Behauptungen oder besser den groben Unfug, den wir hier im Forum fast täglich wasserfallartig auf uns niederprasseln lassen müssen, zu beweisen.

Nach Lage der Dinge kannst Du Paul Ohrts Angaben nur widerlegen, wenn Du ein Ganzstück mit einer 10b präsentierst, das eindeutig vor November 1861, zweckmäßigerweise im Frühjahr 1861, verwendet worden ist. Es ist möglich, dass Du recht hast, aber solange Du Deine Behauptungen nicht beweiskräftig untermauern kannst, betrachte ich Deine Aussagen hier als Wind um nichts, der nur der Beschäftigungstherapie und der eigenen Selbstdarstellung dient.

26.11.20, 08:58:34

stampsteddy

(Mitglied)

@ palaiss

Es gibt aber keinerlei Hinweis darauf, dass eine 10 b im Juli 1862 verwendet wurde sondern aus diesem Zeitraum Frühjahr und Sommer 1862 nur Belege, die mit 10 a frankiert sind.

Ferner die MiNr. 12 bereits viel früher in Oldenburg (Stadt) verwendet wurde, als Juli 1862

Selbst habe ich keinen Grund, an der Echtheit von dem Beleg zu Zweifeln. Heinrich Köhler hat es im Jahre 1913 wohl auch nicht.


26.11.20, 09:14:39

Alexander Zill

(BPP-Mitglied)

@palaiss: Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass es viel leichter ist, seine Behauptungen - egal wie absurd sie sein mögen - von anderen mit Fakten widerlegen zu lassen als die eigenen Thesen erst kritisch zu hinterfragen und mit Fakten zu hinterlegen und dann erst zu veröffentlichen.

Grüße

Alexander
26.11.20, 09:23:40

palaiss

(Mitglied)

"Es gibt aber keinerlei Hinweis darauf, dass eine 10 b im Juli 1862 verwendet wurde sondern aus diesem Zeitraum Frühjahr und Sommer 1862 nur Belege, die mit 10 a frankiert sind."

Saudomms Leddagschwätz! verwirrt
26.11.20, 09:26:22

stampsteddy

(Mitglied)

Als nächstes zieht palaiss die Wahrscheinlichkeit in Betracht, eine Bayern MiNr. 2 II könnte auch schon in 1849 verwendet worden sein!

Paul Ohrt hat seine Behauptungen nie bewiesen und ich warte immer noch darauf, dass hier ein Beleg aufgezeigt wird, der die Behauptungen von Paul Ohrt stützt.


26.11.20, 09:31:47

palaiss

(Mitglied)

26.11.20, 09:40:37

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

es wurde von mir schon bei MiNr. 11 mit zwei Belegen aus August 1861 aufgezeigt, dass es lediglich der puren Phantasie bzw. der puren Mutmaßung von Paul Ohrt entspricht, die 11 b würde aus der Auflage Herbst 1861 entstammen.

Beste Grüße
Markus

26.11.20, 09:47:44

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 26.11.20, 13:51:43

Zitat von palaiss:
@ stampsteddy

Neue Erkenntnisse?

Du behauptest wieder einmal etwas ohne Beweis. Wie viele datierte Briefe 10 b hast Du registriert? Drei, vier....? Ist da einer dabei aus dem Frühjahr 1861 bzw. meinetwegen vor November 1861, dann her damit. Das würde Deine Behauptung stützen.

Stattdessen forderst Du uns auf, den Gegenbeweis Deiner Behauptungen zu erbringen, indem wir einen Brief der 10 a (auch die gibt es bekanntlich satt! Das Jahr geht aus den Stempeln nicht hervor und in den alten Auktionsbeschreibungen finden sich meist keine Hinweise auf das Jahr!) beibringen, der vor den 10 b-Briefen liegt.

Also: Bevor wir hier weiter diskutieren, sollten wir eine konkrete Argumentation für Deine Behauptungen von Dir hören. Geschwafel wie: es gibt deutliche Hinweise, es zeichnet sich ab usw. , bei gleichzeitiger Kritik an den Autoren der besten Primärliteratur für die Altdeutschen Staaten solltest Du lassen.

Die Oldenburg-Ausarbeitung von Paul Ohrt gehört zu den fabelhaften Glanzpunkten des Krötzsch-Handbuches. Mir stehen die Haare zu Berge, wenn diese Bearbeitung von mbehrens in gleichem Zusammenhang genannt wird mit Müller-Mark und Co.


Ich sage nur, dass ich die Abhandlung im Krötsch nicht brauche, da mir der Ohrt von 1911 vorliegt.
Seitdem das Ohrt Handbuch von 1911 vorliegt, gab es für die ältere Abhandlung keinerlei Bedarf.
Und in dem Kontext ja: Ich blätter eher in anderen Quellen,
man sollte aber mit einbeziehen - und das habe ich oben bereits geschrieben- das die Abhandlung von 1911 eine meiner Primärquellen ist.

Wenn etwas neu aufgelegt werden sollte, dann die Abhandlung von 1911. Die ältere ist zumindest für mich dadurch obsolet.
Das mag auch mit meinem Sammelverhalten zusammenhängen,
Oldenburg aus dem Blickwinkel der Entwertungen zu sammeln.
Farben sind da für mich maximal sekundär und wenig interessant.

Ein Gebiet wie Oldenburg muss sammelbar sein und aus diesem ist es das für mich.
Es ist so schon kostspielig genug.
Und jetzt dürfen die Nackenhaare weiter zu Berge stehen. Mein Geldbeutel ist eben nicht der eines Eriwan.

MfG
26.11.20, 13:17:20
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