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deralteknochen

(Mitglied)

Hallo Markus,

hier mal eine 42b mit Stempeldatum vom 11. Mai 1875.

Gruß
Rainer
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 Attest Württemberg 42 b-.jpg (920.81 KByte | 18 mal heruntergeladen | 16.19 MByte Traffic)

05.11.21, 15:45:43

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 05.11.21, 18:44:17

Zitat von stampsteddy:
Hallo,

als nächstes ein waager. Paar der Michel-Nr. 42 a, mit Hufeisenstempelentwertung vom 1. August 1874

Es wurde u.a. in der 127. Auktion des Württembergischen Auktionshaus am 30.04.2016 angeboten. Damals mit Fotoattest Thoma BPP (die nachstehende Abbildung des Attests Thoma entstammt der 41. Christoph Gärtner Auktion).

Man beachte den rechten Rand, des waager. Paares. Warum, darüber klärt der nächste Beitrag auf.

Beste Grüße
Markus

Hallo,

in der 41. Christoph Gärtner Auktion kam das besagte Paar am 16.08.2018 erneut ins Angebot. Nun zusätzlich mit Fotoattest Irtenkauf BPP vom 24.10.2016 und leicht verändertem Zustand.

Schnipp, Schnapp,
und der Überhang am rechten Rand,
der war ab. freuen

Vermutlich fand es ein neuer Besitzer schöner, wenn die rechte obere Ecke begradigt ist. Der Zeitraum, zwischen Angebot in der 127. Auktion des Württembergischen Auktionshauses und der Neuattestierung, betrug gerade einmal ein gutes halbes Jahr.

Das Paar blieb bei Ausruf von Euro 10.000.- in der 41. CG-Auktion unverkauft.

Beste Grüße
Markus
Dateianhang:

 STUTTGART-HS-1874-08-01_003.jpg (246.51 KByte | 5 mal heruntergeladen | 1.2 MByte Traffic)

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05.11.21, 18:42:43

Philavirus

(Gast)

Hallo stampsteddy,

Ich hätte auch den linken Rand begradigt, dann würde das Stück wirklich topp aussehen !

Danke übrigens für die Mühe, die du dir mit der 70 Kr. Marke machst. Rauhut hat einmal in einem seiner Altdeutschlandauktionskataloge alle bekannten 4-Schilling Bergedorf-Briefe abgebildet, wenn ich mich nicht irre.

Man könnte doch deine Arbeit einmal damit krönen, eine Schrift nur zur 70 Kr. Marke herauszubringen.
Die Württemberg-Philatelisten wären bestimmt interessiert.

05.11.21, 19:56:12

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 05.11.21, 20:21:36

Hallo,

kurz darauf wurde das Paar in der 163. Felzmann Auktion angeboten, nun zum Ausruf von Euro 9.000.-

Ein Zuschlagsergebnis ist im Online-Archiv vom Auktionshaus Felzmann nicht eingetragen. Das Attest Thoma wurde in der Losbeschreibung nicht beschrieben, nur seine doppelte Signatur. Gezeigt wurde nur das Attest von Herrn Irtenkauf.

Der Scan von dem Paar ist aber gut.

Beste Grüße
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 STUTTGART-HS-1874-08-01_007.jpg (226.54 KByte | 2 mal heruntergeladen | 453.08 KByte Traffic)

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Dateianhang:

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05.11.21, 20:21:15

woermanseder

(Mitglied)

Aber irgendwie sind die Teile doch alle überbewertet,... so oft wie diese angeboten werden... oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?
05.11.21, 21:09:28

stampsteddy

(Mitglied)

Zitat von woermanseder:
Aber irgendwie sind die Teile doch alle überbewertet,... so oft wie diese angeboten werden... oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?

Hallo woermanseder,

die BPP-Verbandsprüfstelle schreibt in ihrer Stellungnahme, zu den 70 Kr.-Marken, dass überhaupt nur gut 1.000 Exemplare registriert sind.

Ob diese Stückzahl sich lediglich nur auf gebrauchte Exemplare bezieht, wird nicht deutlich genug ausgedrückt. Jedoch soll der größte Teil, nämlich über 500, sich nicht einmal auf die angeblichen kriminellen Entwertungen aus Stuttgart I und IV beziehen. Wie viele Exemplare ich virtuell eingesammelt habe, weiß ich noch nicht, da bisher nicht abgezählt. Vermutlich einige hundert.

Zu bedenken ist, dass die von mir eingesammelten Exemplare hauptsächlich aus Auktions-Angeboten der letzten 20 Jahre stammen. Die Online-Archive der Auktionshäuser Dr. Fischer und Felzmann reichen so lange zurück und CG macht nun auch schon seit 15 Jahren Auktionen. Das sind die drei wesentlichen Archive, die im Netz aufrufbar sind. Hinzu kommen Archive von anderen, in der ganzen Welt verstreuten Auktionshäusern, welche aber nicht so sehr ergiebig sind. Ferner kommen die auf stampcircuit auffindbaren Marken hinzu, die dort archivierten Angebot reichen auch viele Jahre zurück. Zum guten Schluß hatte ich noch ebay, delcampe und Philasearch nach aktuellen Angeboten abgegrast, als auch bei mir befindliche Auktionskataloge, darunter einige aus den 1980er-Jahren.

Soll bedeuten, die aufgezeigten Exemplare stellen nicht die aktuell am Markt angebotenen dar und persönlich gehe ich davon aus, dass es mehr als 1.000 Generalsammler für die Marken von Altdeutschland gibt. Jedoch kann sich nicht jeder Generalsammler ein solches Exemplar leisten, vor allem dann, wenn es sich in guter Qualität befindet. Auf der einen Seite sind überdurchschnittlich gut erhaltene Exemplare zu guten Preisen und auf der anderen Seite schlecht erhaltene zu niedrigen Preisen absetzbar. Die goldene Mitte hängt etwas durch.

Es ist relativ selten, die selbige Marke mehrfach angeboten zu finden. Ausnahme stellen besondere Einheiten und die wenigen bekannten Paketkarten dar. Halt alles, was sich wirklich in hochkarätig bestückten Sammlung befindet, kommt in gewissen Abständen immer wieder auf den Markt.

Wenn die registrierte Stückzahl wirklich so niedrig sein sollte, dann ist die Württemberg 70 Kr.-Marke bedeutend seltener als der Sachsendreier.

Beste Grüße
Markus

05.11.21, 22:20:09

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 29.01.22, 00:24:50

Hallo,

nun ein Abschlag aus August 1874 mit wohl zweistelliger, wenn auch nicht wirklich lesbarer Angabe der Tageszahl.

Hierbei handelt es sich um eine MiNr. 42 a

Bildquelle: Auktionshaus Klüttermann, 2. Auktion

Beste Grüße
Markus
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06.11.21, 03:40:26

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 05.05.22, 05:27:17

Hallo,

am 21. September 1874 (Montag) kam nochmals eine MiNr. 42 a am Stuttgarter Postamt I zur Verwendung, welche mit Hufeisenstempel entwertet wurde.

Bildquelle: 111. Gert Müller Auktion

Beste Grüße
Markus
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06.11.21, 03:43:54

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 05.05.22, 05:27:46

Hallo,

weiter geht es mit dem 14. Oktober 1874, Mittwoch

Michel-Nr. 42 b

Bildquelle: 357. Heinrich Köhler Auktion

Beste Grüße
Markus
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06.11.21, 03:56:34

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 05.05.22, 05:28:09

Hallo,

nun eine der prunkvollen Einheiten, der 70 Kr.-Marke.

Ein Viererblock der MiNr. 42 b mit Hufeisenstempelentwertung vom 15. Oktober 1874, Donnerstag

Die erste Abbildung entstammt dem Auktionskatalog der 334. Heinrich Köhler Auktion.

Die zweite und dritte Abbildung entstammt einem Verkaufskatalog von Philatelica Classica in Lugano, wohl um 1972/73 (die in der Angebotsbeschreibung erwähnte 111. Mohrmann-Auktion, Sammlung des Grafen Contini, fand im Jahre 1962 statt und die soll zum Zeitpunkt des Angebots gut 10 Jahre zurückliegen)

Beste Grüße
Markus
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 STUTTGART-HS-1874-10-15_001-Astrul-HK-334.jpg (1.43 MByte | 9 mal heruntergeladen | 12.84 MByte Traffic)

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 STUTTGART-HS-1874-10-15_002.jpg (591.02 KByte | 4 mal heruntergeladen | 2.31 MByte Traffic)

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 STUTTGART-HS-1874-10-15_003.jpg (598.06 KByte | 6 mal heruntergeladen | 3.5 MByte Traffic)


06.11.21, 04:15:48
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