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Altsax

(Mitglied)

Hallo Markus,

Zitat von stampsteddy:
Das es sich hier, in Bezug der 1/2 Ngr., um eine Postbetrugsmarke handeln soll und zugleich die Unterfrankatur in Braunschweig nicht erkannt worden sein soll, sprengt ein wenig meine Vorstellungskraft. Ich bitte um Verständnis.


Normalerweise sollte man davon ausgehen, daß am schalter einzuliefernde recommandierte Briefe dort richtig frankiert, bzw. dann, wenn das einmal nicht der Fall ist, von einem Postler, der sie später in die Hand bekommt, nachtaxiert werden.

Solche Nachtaxen standen aber im Postverein der Postverwaltung der Aufgabepostanstalt zu. Die durchleitende bzw. empfangende hatte damit also nur Arbeit, aber keinen Erlös.

Folglich gibt es nicht wenige unterfrankierte und nicht nachtaxierte Recobriefe.

Zitat von stampsteddy:
Was sagt Deine Schlußfolgerung, nach Untersuchung am Original?


Ich besitze selbst einige Postbetrugsbriefe mit doppelt gestempelten Marken. Auf allen ist, wenn auch mit Mühe, der Erstabschlag erkennbar. bei diesem beleg ist das nicht der Fall. Außer den zusätzlichen Abschlagspuren ist nichts erkennbar, auch Spuren einer chem. Entfernung fehlen. Angesichts dieser Feststellung überwiegt für mich das gegenteilige Indiz der Fehlfrankatur. Daher tendiere ich zu nachträglicher Manipulation.

Beste Grüße

Jürgen
15.09.20, 18:16:52

Oberlausi

(Mitglied)

Zitat von Altsax:
Hallo Markus,

Zitat von stampsteddy:
Das es sich hier, in Bezug der 1/2 Ngr., um eine Postbetrugsmarke handeln soll und zugleich die Unterfrankatur in Braunschweig nicht erkannt worden sein soll, sprengt ein wenig meine Vorstellungskraft. Ich bitte um Verständnis.


Normalerweise sollte man davon ausgehen, daß am schalter einzuliefernde recommandierte Briefe dort richtig frankiert, bzw. dann, wenn das einmal nicht der Fall ist, von einem Postler, der sie später in die Hand bekommt, nachtaxiert werden.

Solche Nachtaxen standen aber im Postverein der Postverwaltung der Aufgabepostanstalt zu. Die durchleitende bzw. empfangende hatte damit also nur Arbeit, aber keinen Erlös.

Folglich gibt es nicht wenige unterfrankierte und nicht nachtaxierte Recobriefe.

Zitat von stampsteddy:
Was sagt Deine Schlußfolgerung, nach Untersuchung am Original?


Ich besitze selbst einige Postbetrugsbriefe mit doppelt gestempelten Marken. Auf allen ist, wenn auch mit Mühe, der Erstabschlag erkennbar. bei diesem beleg ist das nicht der Fall. Außer den zusätzlichen Abschlagspuren ist nichts erkennbar, auch Spuren einer chem. Entfernung fehlen. Angesichts dieser Feststellung überwiegt für mich das gegenteilige Indiz der Fehlfrankatur. Daher tendiere ich zu nachträglicher Manipulation.

Beste Grüße

Jürgen


Hallo Altsax,

wenn Spuren Chemischer Bearbeitung fehlen, scheidet selbstverständlich der unfrankierte Brief aus. Zu Fehlfrankiert hat ja Markus schon seine Zweifel geäußert, zudem Rekomandierte Sendung einer besonderen Aufmerksamkeit unterlagen, somit auch auszuschließen. Es bleibt dann nur noch die Manipulation.

Viele Grüße aus der Oberlausitz

oberlausi
17.09.20, 14:06:38
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