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palaiss

(Mitglied)

"das Signum von Herrn Estelmann sitzt dort, wo es gemäß seit Jahrzehnten geltender Prüfordnung hingehört."

@ stampsteddy

Es würde dort -seitlich versetzt- nur hingehören, wenn der linke Rand angesetzt oder die Marke mit Federzug entwertet wäre.
24.12.23, 10:53:41

LarsBoettger

(Neues Mitglied)

Das seitlich versetzte Prüfzeichen bedeutet nichts. Es ist schwierig, das Prüfzeichen immer dorthin zu setzen, wo man es haben möchte. Ich habe nur kleine Prüfgebiete und vielleicht 20 - 30 Marken pro Jahr, die ich signiere. Da kommt keine Routine wie bei einem der Schlegel-Brüder oder Jäschke-Lantelme oder den Infla-Prüfern auf. Die Höhe ist entscheidend und bestimmend für die Qualitätsaussage. Ich würde nichts in den seitlichen Abstand hineininterpretieren. Die Marke ist laut Prüfzeichenstellung (Höhe) ein Knochen.

Beste Grüsse!

Lars
24.12.23, 11:03:15

palaiss

(Mitglied)

Das seitlich versetzte Prüfzeichen bedeutet nichts.

@ lars

Das seitlich versetzte Prüfzeichen bedeutet eine Federzugentwertung. Das wird seit Jahrzehnten so u.a. von der Pfenninger-Schule (Brettl, Schmitt, Lange, Stegmüller) massenhaft praktiziert.

Auch bei größeren angesetzten Markenteilen wurden in der Vergangenheit die Signaturen versetzt auf dem noch vorhandenen Originalpapier angebracht, nicht auf dem angesetzten Teil. Das habe ich in zahllosen Fällen beobachtet.

Die Helgoland-, Taxis- oder Brustschildprüfer, die nicht in der Lage waren und sind, Marken anständig zu signieren und tausende auch wertvollster Marken mit ihren Signaturen ruiniert haben, sollten hier nicht als Beispiel für angeblich reguläre Signaturen stehen.
24.12.23, 11:24:03

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 24.12.23, 12:06:54

Hallo,

vielleicht mag sich Herr Estelmann persönlich ausdrücken, ob er bei reparierten Marken sein Signum seitlich etwas versetzt?

Ab einem Katalogwert von Euro 500.- fallen bei echten Marken seit einigen Jahren sowieso nur noch Fotoexpertisen an, egal wie stark repariert die Marke ist. Je nach Prüfer wird dann in solchen mehr oder weniger ausführlich auf die Reparaturen eingegangen. Zu stark reparierten 70 Kreuzermarken von Württemberg wurden auch schon Fotokurzbefunde gesichtet, worin ich selbst kein Problem sehe. Ob nun nur "stark repariert" angegeben wird oder eine Aufzählung von 20 verschiedenen Reparturmaßnahmen in einer solchen Expertise aufgelistet wird, ergibt aus meiner Sichtweise keinen Unterschied. Knochen bleibt Knochen, das wird auch nicht durch eine lange Auflistung der erfogten Reparaturmaßnahmen besser. Bei angesetzten Markenteilen ist es ausreichend "die Himmelsrichtung" anzugeben, wo etwas angesetzt wurde. Ihr versteht hoffentlich, was ich meine.

Beste Grüße
Markus

24.12.23, 12:06:07
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