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Herby

(Mitglied)

nun ja, der Prüfer schreibt: nicht zu identifizieren, die Abstempelung ist meines Erachtens echt

ich schrieb: Wenn also ein Prüfer schreibt er hielte den Stempel für echt, jedoch nicht prüfbar

Also das jetzt zu argumentieren ist doch Erbsenklauberei freuen

-------

Es gibt nun mal viele Marken mit Stempeln die zwar echt sind aber eben de facto nicht beweisbar, wie in diesem Attest. Den einen gelten diese als falsch, den andern nicht - darum geht es doch?! Was soll denn an dem Text von Klaus Irtenkauf falsch sein, so sieht er das - Punkt. Dem Besitzer genügt es vermutlich, dem Zweiflern ist es ein Dorn im Auge, er wird sich dieses Stück wohl nicht kaufen - That´s life freuen

Grüße, Herby
10.12.24, 17:16:38

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 10.12.24, 17:54:08

Zitat von Herby:
Was soll denn an dem Text von Klaus Irtenkauf falsch sein, so sieht er das - Punkt.

Hallo Herby,

Gutachten müssen auch für den Laien verständlich sein und der Gutachter muß seine Schlußfolgerung, wie er zu dem Ergebnis "echt" gelangt ist, belegen und argumentieren müssen können. Herr Irtenkauf drückt lediglich seine Meinung zu den undefinierbaren Stempelfragmenten aus und das ist für ein Gutachten nicht ausreichend.

Es interessiert, warum er der Meinung bzw. zu der Schlußfolgerung gelangt ist und das wird in diesem Attest nicht erklärt. Es fehlt jeglicher Hinweis dazu, ob an der Marke bestimmte Merkmale vorhanden sind, um zu dieser Schlußfolgerung zu gelangen.

Beste Grüße
Markus

10.12.24, 17:35:06

bernhard

(Mitglied)

Zitat von Herby:
nun ja, der Prüfer schreibt: nicht zu identifizieren, die Abstempelung ist meines Erachtens echt

ich schrieb: Wenn also ein Prüfer schreibt er hielte den Stempel für echt, jedoch nicht prüfbar

Also das jetzt zu argumentieren ist doch Erbsenklauberei freuen

-------

Es gibt nun mal viele Marken mit Stempeln die zwar echt sind aber eben de facto nicht beweisbar, wie in diesem Attest. Den einen gelten diese als falsch, den andern nicht - darum geht es doch?! Was soll denn an dem Text von Klaus Irtenkauf falsch sein, so sieht er das - Punkt. Dem Besitzer genügt es vermutlich, dem Zweiflern ist es ein Dorn im Auge, er wird sich dieses Stück wohl nicht kaufen - That´s life freuen

Grüße, Herby


Hallo Herby,

das ist keine Erbsenklauberei. Wenn etwas nicht prüfbar ist, kann man eben nicht zum Ergebnis ECHT kommen. Man kann vielleicht ein Gefühl haben, doch das reicht eben nicht.

Übertrage mal deine Aussagen auf die Inflationszeit bis 1923. Hier gibt es massenweise postfrisches und eckgestempeltes Material, welches auf Veredelung durch so ein ähnliches Attest wartet. Soll zukünftig jeder Eckstempel und undefiniertes gekleckse als echt geprüft werden?

Selbst wenn der Prüfer den Ort „xy“ und das Datum unter der Lupe zu erkennen glaubte (hypotetisch mal angenommen), bleibt die Marke trotzdem eine GURKE bei der man nur einen Bruchteil des Katalogwertes ansetzen kann. Das Attest ist für Sammellots, Sammlungen und speziell für Schnäppchenjäger und Reichrechner gemacht.

Wir müssen ja nicht die gleiche Meinung haben.

Viele Grüße
Bernhard
10.12.24, 18:26:11

Herby

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
Zitat von Herby:
Was soll denn an dem Text von Klaus Irtenkauf falsch sein, so sieht er das - Punkt.

Hallo Herby,

Gutachten müssen auch für den Laien verständlich sein und der Gutachter muß seine Schlußfolgerung, wie er zu dem Ergebnis "echt" gelangt ist, belegen und argumentieren müssen können. Herr Irtenkauf drückt lediglich seine Meinung zu den undefinierbaren Stempelfragmenten aus und das ist für ein Gutachten nicht ausreichend.

Es interessiert, warum er der Meinung bzw. zu der Schlußfolgerung gelangt ist und das wird in diesem Attest nicht erklärt. Es fehlt jeglicher Hinweis dazu, ob an der Marke bestimmte Merkmale vorhanden sind, um zu dieser Schlußfolgerung zu gelangen.

Beste Grüße
Markus



Sodele: Wie hätte den Markus diese Marke geprüft, beschrieben oder attestiert? Auf gehts, gib alles freuen
10.12.24, 18:58:26

stampsteddy

(Mitglied)

Zitat von Herby:
Zitat von stampsteddy:
Zitat von Herby:
Was soll denn an dem Text von Klaus Irtenkauf falsch sein, so sieht er das - Punkt.

Hallo Herby,

Gutachten müssen auch für den Laien verständlich sein und der Gutachter muß seine Schlußfolgerung, wie er zu dem Ergebnis "echt" gelangt ist, belegen und argumentieren müssen können. Herr Irtenkauf drückt lediglich seine Meinung zu den undefinierbaren Stempelfragmenten aus und das ist für ein Gutachten nicht ausreichend.

Es interessiert, warum er der Meinung bzw. zu der Schlußfolgerung gelangt ist und das wird in diesem Attest nicht erklärt. Es fehlt jeglicher Hinweis dazu, ob an der Marke bestimmte Merkmale vorhanden sind, um zu dieser Schlußfolgerung zu gelangen.

Beste Grüße
Markus



Sodele: Wie hätte den Markus diese Marke geprüft, beschrieben oder attestiert? Auf gehts, gib alles freuen

Da mir die Marke nicht aus dem Original bekannt ist und ich auch nicht die Rückseite kenne, ob hier beispielsweise Merkmale erkennbar sind, ggf. nur unter dem Mikroskop feststellbare, die den Rückschluß auf eine Bedarfsverwendung geben, kann ich mich zu dem konkreten Exemplar nur theoretisch äußern.

Wenn Merkmale vorhanden sein sollten, die den Rückschluß einer zeitgerechten Verwendung hergeben, sind diese im Attest aufzuführen bzw. zu erklären. Gerade dann, wenn die Stempelfragmente nicht einem konkreten Stempelgerät zuordnungsbar sind, aber den Rückschluß zulassen sollten, dass es sich um eine in der Verwendungszeit typische Stempelfarbe handelt. Vielleicht handelt es sich hier sogar um undefinierbare Stempelfragmente von zwei verschiedenen Stempelgeräten? Das wäre dann widerum im Mikroskop feststellbar.

Faktisch geht es darum, in welche Höhe der Wahrscheinlichkeit man den ordnungsgemäßen Gebrauch der Marke im möglichen Verwendungszeit bringen kann. Manchen Prüfern reicht dabei eine Wahrscheinlichkeit von 51% aus, um ein Attest auszustellen. Selbst bei diesem niedrigen Prozentsatz wird es recht unwahrscheinlich, dass jemand das Gegenteil beweisen kann. In keinem Fall dürfen aber die Zweifel, an einer zeitgerechten Verwendung, überwiegen.

Das es sich bei dieser Marke, egal wie eine Prüfung am Original nun ausgehen möge und wie umfangreich ein Attest hierzu ausfallen könnte, in Bezug der Stempelqualität um kein sonderlich begehrenswertes Stück handelt, ist für jeden Betrachter offensichtlich und die Abverkaufswahrscheinlichkeit, bei dem bekannten Preisverlangen, erachte ich gen Null.

Beste Grüße
Markus

10.12.24, 19:48:41

Herby

(Mitglied)

Hallo Markus!

Siehst du - gar nicht so einfach freuen

Natürlich kennst du die Rückseite, hast das Bild ja eingestellt zwinkern Da du die Marke ja als echt eingestuft hattest, (wie ich auch) hätte mich eine Attest-Formulierung deinerseits sehr interessiert. Aber du druckst nur drum herum mit üblichen Argumenten die zu erwarten waren.

Genau das ist es: der Prüfende weiß genau die ist echt, aber wie soll er sich denn auch ausdrücken??? Mein Bauch und die Erfahrung kommen zu dem Schluss... oder ähnliches blabla? Einfach eine schwierige Sache, am Ende wieder nur die üblichen Attest-Textbausteine, die kennt man auswendig!

Das alles hat auch mit dem Infla-Stempelecken-Schrott gar nix zu tun, das Württemberg Kreuzer-Sammelgebiet ist das was völlig anderes und so nicht vergleichbar. Ebenfalls die völlig überzogene Preisvorstellung der 42er, die niemals zu einem Verkauf führt, bedarf keiner Erwähnung.

Aber was solls, ich möchte auch nicht länger hier rum debattieren, in diesem Forum hat so ziemlich jeder seine versteinerte feste Meinung zu jeder Thematik. Wer versucht schon gelegentlich sich in die andere Seite zu versetzen oder zu verstehen was der andere gerade meint? Aber heutzutage ist das ja sehr selten, das Buch ist gelesen - ab ins Regal damit. Und deshalb halte ich lieber meine Klappe. freuen

Beste Grüße, Herby



11.12.24, 13:21:32

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Herby,

vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt, ich kenne die Rückseite der Marke nicht aus der Betrachtung im Mikroskop. Anhand den Scans des Verkäufers kann ich die Marke nicht abschließend beurteilen und mich nur theoretisch äußern.

Wenn ich aber anhand der Scans beurteilen könnte, dass es sich hierbei um eine Stempelfälschung handelt, dann wäre die Marke in einem anderen Thema gelandet.

Die Attestformelierung ist zu kritisieren, dabei bleibt es in jedem Fall und ob Echtheit wirklich bei Prüfung am Original bestätigt und glaubhaft belegt werden kann, ist wie schon geschrieben eine andere Frage.

Beste Grüße
Markus

11.12.24, 14:08:21

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

vielleicht wird es mit der nachstehenden Erklärung verstanden?

Spekulationen jeglicher Art haben in Gutachten keinen Raum.

Der Gutachter muß seine Schlußfolgerung glaubhaft belegen und argumentieren können.

Abschließende Formulierungen, wie man zu dem Prfungsergebnis gelangt ist, dürfen sich nicht alleine auf eine Meinung beziehen. Das ist nicht ausreichend, wenn der Prüfer den Eindruck vermittelt, dass er aus dem Bauchgefühl heraus glaubt oder denkt, die Marke sei echt und zeitgerecht gestempelt.

Interessenten oder gar einem Käufer dieser Marke ist anzuraten, dass Herr Irtenkauf sein Attest nachbessern möchte, insofern er in der Lage sein sollte, an dieser Marke eine echte und zeitgerechte Entwertung belegen und sein Prüfungsergebnis entsprechend im Attest umsetzen zu können.

Beste Grüße
Markus

11.12.24, 14:39:26

Herby

(Mitglied)

Ist mir schon alles klar, vielen Dank!
11.12.24, 14:48:16

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

die nachstehende Marke ich innerhalb einer Abbildung zu einer Sammlung Online gefunden. Die Marke wurde neben gelben Marken eingescannt und ich gehe auf Grund dem Braunanteil in der Druckfarbe von einer MiNr. 42 a aus.

Im Moment fehlt mir die Phantasie zu deuten, von welchem Doppelkreisstempel der Abschlag stammen soll. Hat jemand eine Idee? Mir selbst kommt der Abschlag fraglich vor, auch wegen der dünnflüssigen Stempelfarbe.

Beste Grüße
Markus
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 42-a_undefinierbar_006-1.jpg (330.7 KByte | 13 mal heruntergeladen | 4.2 MByte Traffic)


09.01.25, 13:45:06
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