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stampsteddy

(Mitglied)

@ Stempefan

Bitte höre damit auf! Deine Annahme ist vollkommener Quatsch.

30.05.26, 20:49:22

Stempefan

(Mitglied)

Hallo stampsteddy

Ich glaube, wir reden gerade ein bisschen aneinander vorbei. Deine Datengrundlage ist für mich weiterhin der stabilste Punkt in der ganzen Diskussion — darauf wollte ich eigentlich hinaus.
30.05.26, 21:03:02

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

warum muß eigentlich ein jegliches allgemein gefasstes Thema zu 70 Kreuzermarken mit Unwissen zerstört werden?

Ich habe es doch in meinen Beiträgen klar genug erklärt.

Wenn jemand angibt, er habe 2.050 gebrauchten Marken ausgewertet, was ich gerne glaube, aber dabei offen lässt, ob diese Anzahl mit oder ohne Einheiten und Paketkarten gerechnet ist und gleichzeitig im Katalogteil eine maximale Anzahl von 2.508 registrierten Marken offeriert, dann kann da etwas nicht stimmen!

Zumindest ist es dann ein eindeutiges Versagen in Mathematik.

Beste Grüße
Markus

30.05.26, 21:05:58

nail75

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
@ nail75

Innerhalb von Einheiten befinden sich 131 Marken zzgl. 12 Marken auf Paketkarten.

Herr Heinrich drückt sich auf Seite 110, bezüglich den 2.050 Exemplaren, nicht deutlich genug aus. Siehe das von mir erklärte Beispiel zu seiner Listung von Mergentheim. Dort ist es klarer, dass er im Stempelteil von Einzelstücken zzgl. Einheiten und Paketkarten schreibt.

Selbst wenn man 2.050 mit 143 addiert, dann lautet die Summe 2.193 - addiert man jedoch die angebliche Maximalanzahl der Einzelstücke mit den unumstößlichen 143 Marken, dann gelangt man zu einem Ergebnis von 2.508 Marken und daraus ergeht, wie wenig Mühe sich Herr Heinrich gemacht hat, um konkrete Zahlen anzugeben.

Insofern könnte ich auch sagen, ich glaube überhaupt keiner Angabe von Herrn Heinrich.

P.S. auch palaiss hat hier im Forum bereits geschrieben, dass er von 4.000 gebrauchten Marken ausgeht, die bis heute am Markt angeboten wurden.


Wie gesagt: Ich kann mir 4.000 durchaus vorstellen, 6.000 ist eher gewagt, finde ich. Angesichts der Tatsache, dass palaiss jahrzehntelange Erfahrung mit Auktionen gerade in diesem Gebiet hat, nehme ich seine Schätzung sehr ernst. Soweit ich mich erinnere, sieht er deine Schätzung der ungebrauchten Marken aber kritischer.

Aber ich stimme dir zu, dass Herr Heinrich die Zahlen etwas präziser hätte angeben können, auch im Hinblick auf die Einzelorte.
31.05.26, 00:14:00

nail75

(Mitglied)

Zitat von Stempefan:

Bei den von Thomas Heinrich genannten „2050“ gehe ich dagegen eher von einer hohen Zahl an Mehrfachnennungen aus – also Wiederprüfungen, Wiederverkäufen, Einheiten und Fällen aus Kollegenarchiven. Wenn man diese Effekte berücksichtigt, dürften in dieser Zahl vermutlich nicht mehr als etwa 1.000 verschiedene Marken enthalten sein.


Ich traue Herrn Heinrich durchaus zu, Mehrfachnennungen von gebrauchten Marken mühelos zu erkennen. Dass die Sache bei ungebrauchten Marken schwieriger ist, räumt er selbst ein.

Die Zahl von 1000 verschiedenen Marken ist weitaus zu niedrig angesetzt.
31.05.26, 00:16:11

Stempefan

(Mitglied)

Zitat von nail75:
Zitat von Stempefan:

Bei den von Thomas Heinrich genannten „2050“ gehe ich dagegen eher von einer hohen Zahl an Mehrfachnennungen aus – also Wiederprüfungen, Wiederverkäufen, Einheiten und Fällen aus Kollegenarchiven. Wenn man diese Effekte berücksichtigt, dürften in dieser Zahl vermutlich nicht mehr als etwa 1.000 verschiedene Marken enthalten sein.


Ich traue Herrn Heinrich durchaus zu, Mehrfachnennungen von gebrauchten Marken mühelos zu erkennen. Dass die Sache bei ungebrauchten Marken schwieriger ist, räumt er selbst ein.

Die Zahl von 1000 verschiedenen Marken ist weitaus zu niedrig angesetzt.


Hallo nail75

Ich gebe dir natürlich recht, dass Herr Heinrich identische Marken auseinanderhalten kann, aber hat er sich der Mühe für 2050 Prüffälle auch tatsächlich unterzogen? Gibt es hierfür konkrete Hinweise?
Mich würde außerdem sehr interessieren, wie deine Berechnung hierzu aussieht, bzw. welche Überlegungen zu einer höheren Zahl als ca. 1000 verschiedenen 70 Kreuzer-Marken führen.
31.05.26, 09:11:08

stampsteddy

(Mitglied)

@ nail75

Ich bin seit 1993 Berufsphilatelist und habe jahrzehntelange Auktionserfahrung, als Einlieferer und Sachbearbeiter für große Auktionshäuser.

31.05.26, 09:12:59

el-zet

(Mitglied)

Mit der Prüfordnung des BPP verpflichtet sich der Auftraggeber, frühere Prüfungen, Attest usw. mitzuteilen. In Attesten wird auf vorliegende Altprüfungen verwiesen. Bei hochwertigen Stücken ohne bekannte Vorprüfungen wird der Prüfer schon im eigenen Interesse einen Blick in die Listen der Kollegen werfen. Kurz: natürlich kann Herr Heinrich die eine oder andere doppelte übersehen haben, es wird aber keine nennenswerte Auswirkung auf die Gesamtzahl haben.
31.05.26, 09:30:32

stampsteddy

(Mitglied)

@ el-zet

Welche Listen?

Herr Heinrich hat 2014 das Archiv von Herrn Thoma übernommen und er hat mir am Anfang der Diskussion Details hierzu benannt. Kurzum, keine Liste und keine vollständige Bebilderung aller einst von Herrn Thoma geprüften 70 Kreuzermarken. Herr Thoma hat bei gestempelten Stücken lediglich dann eine Kopie gezogen, wenn der Stempel eine Aussagekraft hatte.

Einen Abgleich, zwischen den Archiven von Herrn Heinrich und Herrn Irtenkauf hat es zumindest am Anfang der Diskussion noch nicht gegeben gehabt.

Damaliger Stand der Dinge bzw. die Einschätzung in 2022 war, dass wenn man alle bekannten Archive (inkl. dem meinigen, den genauen Stand von meinem Archiv habe ich nicht mehr in Erinnerung) abgleicht, dass man dann wahrscheinlich auf 1.500 Marken gelangt. Die damalige Einschätzung konnte man zwischenzeitlich überholen. Es sind ja auch ein paar Jahre vergangen.

31.05.26, 09:43:33

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

im Kapitel 5.1.2 geht Herr Heinrich auf Postanweisungen in die USA ein.

Wie bereits hier im Forum geschrieben, können wir auf solchen Postanweisungen Dreierstreifen der MiNr. 42 auf Grund der Gebührenstruktur ausschließen.

Ebenso können wir aber auch Paare der MiNr. 42 auf solchen Postanweisungen nach USA ausschließen, denn 14 Kreuzer waren auf den entsprechenden Formularen, die zu verwenden waren, mittels Wertstempeleindruck vorgegeben.

Geht man davon aus, dass der eingedruckte Wertstempel nicht zu bestempeln war, so kommen überwiegend nur solche 70 Kreuzermarken für diese Verwendung in Betracht, die zentrisch gestempelt sind.

Beste Grüße
Markus

31.05.26, 12:13:47
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