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philnum

(Mitglied)

Hallo,

also ich kann Größenunterschiede von 2/10 Millimeter mit bloßem Auge nicht wahrnehmen und bei gestempelten Marken hilft die Gummifarbe auch nicht weiter. Die unsauber wirkenden Schraffuren der Kriegsdrucke erkennt man mit etwas Übung eigentlich auf einen Blick (es gibt auch Zwischentypen) und das Stempeldatum verrät manchmal auch etwas.

Beste Sammlergrüße

philnum
14.02.10, 20:28:05

xg1651

(Mitglied)

.. das verrät die Quelle leider nicht, aber das Papier ist wohl die wahrscheinlichste Ursache, da ja die Papierqualität ab 1916 nachließ und vermutlich dann auch kein satiniertes Papier mehr eingesetzt wurde, welches ja vorbehandelt (geglättet) ist.
Da die Druckbilder auch schlechter wurden sind eventuell auch Abnutzungserscheinungen der Platten mit verantwortlich?

Eventuell auch die Summe der verschiedenen Faktoren
14.02.10, 20:34:30

xg1651

(Mitglied)

@ philnum
Du sagst es - mit ÜBUNG- ich habe im Moment etwa 2000 bis 3000 Germanias, bis auf das 1915/1916 -er Stempeldatum kann man davon ausgehen das spätere 1917 + immer Kriegsdruck sind, wenige Ausnahmen bestätigen die Regel als Spätverwendung. Auch die Farbpigmentierung ist bei den Friedensdrucken feiner und gleichmäßiger.
Für die Größe benötigt man eine Standlupe mit Skalierung, aber auch da ist es nur mit Übung zu erkennen, aber meine 10 fach reicht.
Wer sich mit dem Thema beschäftigt wird auch schnell erkennen das die Belgien- Überdrucke bei der Farbbestimmung helfen, wenn man die Zwischenraumabstände vermisst.
Das klare Kriegsdruckbild liefen Danzig und Memel, welche ja nur auf Kriegsdrucken in Umlauf kamen.
Aber hier kam ja die Anfrage von einem NICHT- Reichs- Sammler, und da hat man nicht zwangsläufig die Ubung
14.02.10, 20:47:42

philnum

(Mitglied)

@ Siegfried:

Wie der Zufall es so will, habe ich gerade in einem Auktionskatalog eine MiNr. 81Bb gefunden - gestempelt zwei Tage vor Deiner auch in FRANKFURT (MAIN).
Dateianhang:

 DR_81Bb.jpg (36.79 KByte | 11 mal heruntergeladen | 404.72 KByte Traffic)

15.02.10, 16:06:45

siegfried spiegel

(Mitglied)

Wie hoch ist denn der Ausrufpreis aktuell?
15.02.10, 17:33:59

philnum

(Mitglied)

€ 3.500 (gepr. Richter und Fotoatttest Basler Prüfstelle)
15.02.10, 18:05:46

goska9

(Mitglied)

Ich stelle meine Frage hier (statt ein neues Thema zu öffnen).

Unten abgebildet ist ein Attest für Germania 85P.
Mein Frage: ist Michel Nr 85P gleich an Michel Nr 85II V ??

Attest ist von 2010. Ich habe noch ein Katalog aus 2007 und da wird auch schon die Marke 85IIV gelistet. Ist 85P dann doch etwas anderes als 85IIV oder hat herr Oechsner einfach 85IIV schreiben mussen auf das Attest?

mfg, goska9
Dateianhang (verkleinert):

 85P-3.jpg (244.69 KByte | 99 mal heruntergeladen | 23.66 MByte Traffic)


*Die deutsche Sprache ist schwierig*
24.06.18, 12:10:27

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo goska9,

dieses Stück Papier hat keine Katalognummer. Wie man aus dem Attest entnehmen kann, ist es eine Maschinenprobe. Man lässt Papier durch die Maschine laufen, um zu sehen, ob alles richtig eingestellt wurde.

Das bedruckte Papier nennt man eigentlich "Makulatur" und das Stück heißt eigentlich "gestohlene Makulatur".

Lustig ist es natürlich trotzdem und es gibt nicht viel davon. Das Attest bestätigt, dass der Druck aus der echten Maschine von echten Platten stammt.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
24.06.18, 14:36:22

goska9

(Mitglied)

Hallo Jürgen,

Es ist schön zu sehen, wie du deine Worte auswählst freuen "dieses Stück Papier.."

Ich glaube du hast lieber diesen Stücke Papier bekommen kein Katalognr aber es ist einfach so, die sind gelistet im Michel unter ein eigenes Nr. So davon gehe ich aus (trotzdem deine Meinung).

Frage war: ist die genannte 85P im Attest gleich wie 85IIV, im Sinne so als prüfer und Michel es haben gemeint?

Frage2: kann man sagen 85IIV ist ein "algemeines Nr" für alle verschiedene Makulatur 85-er, wann es überhaupt verschiedenen gibt?

mfg, goska9

*Die deutsche Sprache ist schwierig*
24.06.18, 17:07:44

Lippe865

(Mitglied)

geändert von: Lippe865 - 24.06.18, 18:29:44

Hallo goska9,

da Du den Michel-Spezial 2007 als Fundstelle hast für Deine Michel-Nr. "85IIV", ist es für Dich vielleicht interessant, dass Deine Marke auch im Michel-Spezial 2014 als "85IIV" steht, ebenso wie eine ähnliche "86IIV". Die beiden Marken sind dort unter der Überschrift "Versuchsdrucke (V)" notiert. Beide Marken sind 2014 in der Erhaltung "(*)" immerhin mit je 150,-- Michel-Euro bewertet.

Mir ist nicht bekannt, weshalb Deine Marke in dem Attest von BPP Dr. Oechsner als "85P" bezeichnet wird. Soll da abweichend von der Michel-Bezeichnung "V" (= Versuchsdruck) das "P" vielleicht für "Probedruck" stehen? Im Michel wird das große "P" als Bezeichnung für Plattendruck benutzt.

Bewölkte Grüße aus Westfalen in die Niederlande und anderswohin,

Hans Rummenie
24.06.18, 17:24:26
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