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Franz1962

(Neues Mitglied)

Hallo Jürgen,
habe hier nur geantwortet, um den Beitrag ganz oben zu haben.

mfg Franz
13.08.12, 17:33:25

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 01.08.15, 18:02:48

Hallo,

liege ich richtig mit der Zuordnung meiner Oldenburgmarken der Ausgabe 2? Die 2II scheint mir nicht sicher, vielleicht liegt hier Farbübersättigung vor, sodass das H so deformiert ist? Wenn ich das "begradige", kommen die 0,2mm heraus, die hier weiter oben angeführt werden. Bei der 2IV sehe ich u.U. oben links in der Rahmenlinie einen Plattenfehler, der aber nicht in meinem Michel Spezial gelistet ist.

Diese Oldenburgmarken sind allesamt ungeprüft. Prüfungen habe ich bislang nur bei den teuren Werten veranlasst.

Vielleicht noch eine Frage zum Waschen der Ausgabe 2: Fast alle Marken haben rückseitig Papierrückstände, die ich durch einfaches Waschen nicht herunterbekommen habe. Was ist hier geeignet?

Vielen Dank im voraus für eure Einordnung, ob ich richtig liege oder nicht.

MfG
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01.08.15, 17:55:22

carolinus

(Mitglied)

Hallo mbehrends,

alles richtig zugeordnet. Was es mit der 2IV auf sich hat, erschließt sich mir immer noch nicht, die wenigen Schraffierungsstriche mehr sind m.E. einfach ein Feldmerkmal.
Krötzsch hat diesen Typ auch nicht erwähnt.

Jede Marke im Bogen sieht anders aus. Dabei gibt es deutlich markantere Feldmerkmale. Von Plattenfehlern würde ich dabei wegen des Druckverfahrens aber generell nicht sprechen.

Zur Entstehung der verschiedenen Typen (besonders der 2) hatte ich hier geschrieben:

https://www.stampsx.com/forum/topic.php?id=5917&


Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
01.08.15, 18:18:26

mbehrends

(Mitglied)

@carolinus

Vielen Dank für die Antwort und den interessanten Link. Ich lese mir das noch in Ruhe durch.

Im Falle Oldenburg bin ich nicht so bewandert, sodass ich schon einmal froh bin, dass keine (Ver)Fälschung darunter war. Z.B. war ich nicht sicher, ob der schwarze Stempel Varel auf der "2IV" so richtig war. Alle anderen sind blau.

Da ich aus dieser Gegend stamme, ist es längst überfällig, dass ich mich dem Sammelgebiert annhähere. freuen

MfG
01.08.15, 18:35:25

admin_j

(Administrator)

Hallo,

hier einmal Type I und Type III als waagrechtes Paar. Bei der linken Marke gibt es auch einen Strich zwischen "L" und "E" in "THALER" und bei der rechten Marke einen Punkt unter dem "S" von "SGR", neben anderen Feldmerkmalen.

Bei Oldenburg gibt es keine Marke ohne "Abart"



Zu Type IV vermute ich, dass man früher tatsächlich nicht so darauf geachtet hat. Es gibt wohl Marken mit ein paar Pünktchen an der sonst leeren Stelle, aber auch welche mit deutlichen Strichen. Die kann man auf jeden Fall als eigene Type sehen, weil es kein Zufall sein kann, dass dort wirklich saubere Striche, als Verlängerung der immer vorhandenen, an der sonst leeren Stelle zu finden sind.

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01.08.15, 19:09:14

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 16.09.15, 00:30:39

Hallo,

ein kleines Stück weiter oben hatte ich vor einiger Zeit meine Marken der Ausgaben 2 gezeigt und nachgefragt, ob ich alles richtig zugeordnet hatte. Das wurde soweit bejaht.
Nun stürzen mich 2 neu erworbene Marken der Ausgabe 2II ein wenig in Verwirrung. Denn beide diese Marken haben das Erkennungsmerkmal der 2IV wie oben gezeigt.
Gibt es da eine Überschneidung der Zuordnungskriterien? Wie ist das aufzulösen? Die Marken können ja nicht gleichzeitig 2II und 2IV sein.

MfG
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15.09.15, 22:41:13

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 19.10.15, 15:26:25

Weiter oben hatte ich eine 2II vorgestellt, die leider durch die Prüfung gerauscht ist und als 2I von Herrn Berger bewertet wurde. Ich hänge diese Marke mit einer weiteren geprüften 2II (Berger) an dieser Stelle nebeneinander zum Vergleich.

Dieses Feldmerkmal des nach unten verbogenen H's und der nach oben gebogenen Ausbuchtung, die - wenn man diese wegretuschiert -, eine 2II ergeben (??? nach Berger 2I), habe ich auf einer weiteren Oldenburgmarke nachvollziehen können, sodass dies zumindest sicher ein Feldmerkmal ist.

Interessant ist weiterhin, dass das Erkennungsmerkmal der 2IV (weiter oben gezeigt und von Berger als 2IV geprüft) scheinbar auch auf vielen Marken der 2II auftritt (alle 3 mir vorliegenden 2II haben dies), so wie bei der hier rechts gezeigten.

Wenn ich es richtig deute, dann ist eine 2I mit dem Merkmal (der 2IV) dann eine 2IV, eine 2II mit dem Merkmal (der 2IV) bleibt dann aber eine 2II. Die verbleibenden Ausgaben 2I und 2III haben dieses Merkmal nicht.

MfG
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19.10.15, 15:11:17

carolinus

(Mitglied)

Hallo mbehrends,

die Trennung von 2I und 2II könnte relativ fließend sein. 2II tauchen bis auf ein paar wenige Ausnahmen nur in der ersten Druckauflage auf, da allerdings waren sie häufiger als 2I. Schwarz gestempelte Marken sind deshalb oft 2II – eben aus der 1. Auflage 1852. Ein Jahr später stempelte man praktisch nur noch blau.

Man korrigierte die Zeichnung auf dem Druckstein vor oder während des Drucks der 2. Auflage und erzeugte somit praktisch nur noch 2I. Nur ganz wenige Felder der zweiten Auflage sind 2II, vielleicht hatte man die übersehen, weil der Abstand eben nur sehr gering war. Vielleicht war deine 2I, bei der wir von einer 2II ausgingen, ein solches Exemplar, das bei der Korrektur durchgeschlüpft war zwinkern

Hauptart I und Unterart IA

Ich wiederhole mich gern, für mich ist weiterhin der Typ 2IV nichts anderes als eine 2I – oder auch 2II, die ein Feldmerkmal zeigen – und noch nicht einmal ein besonders auffälliges. Ob man bereits ist, dies preislich in der Form wie im Michel notiert zu berücksichtigen, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Weder Paul Ohrt noch Hugo Krötzsch erwähnen diesen Typ.


Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
19.10.15, 15:38:11

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 19.10.15, 15:55:25

Hallo Carolinus,

ich erinnere mich natürlich an Deine Aussagen. Vielleicht habe ich aber jetzt für mich eine Möglichkeit gefunden, die Typen 2I-IV relativ sicher auseinander zu halten.

An dieser Stelle möchte ich Dich - auch angeregt durch Deine Aussage - fragen, wie das mit den Stempelbewertungen nach Grobe und Henke ist? Du schreibst ja richtig, dass relativ schnell nur noch blau und nicht mehr schwarz gestempelt wurde.

Da z.B. die verschiedenen Typen der Ausgabe 2 für mich eher Beiwerk sind, da ich z.B. nach Langstempeln auf Marken suche, wüsste ich gerne, ob ich die Farbangaben insbesondere bei Henke ignorieren sollte, da dort meist nur die Farbe schwarz geführt wird, aber die meisten auffindbaren Langstempel doch in blau abgeschlagen sind.
Sind im Hinblick darauf Stempelbewertungen überhaupt haltbar? Ein Beispiel wäre der blau abgeschlagene Langstempel Eckwarden, den ich hier schon einmal gezeigt hatte. Mir ist gestern noch ein komplette Briefvorderseite mit diesem Langstempel Eckwarden, zweimal abgeschlagen (einmal auf Marke) untergekommen, wo ich jetzt auf die Lieferung warte. Die Stempelfarbe ist blau. Im Grobe wird das mit +175 gewertet ohne Farbangabe des Stempels und im Henke steht der Stempel nur in Farbe schwarz +250. Wie geht man mit den Stempelbewertungen um bezüglich der Stempelfarbe? Irgendwie sagt mir mein Gefühl, dass Eckwarden auch in blau nicht häufig sein kann. Vielleicht muss ich das bei Henke einfach ignorieren?

MfG
19.10.15, 15:54:47

mbehrends

(Mitglied)

geändert von: mbehrends - 19.10.15, 22:25:32

Ich bin schon wieder beim Henke und der Verwendung dessen: Hat jemand andere Quellen über den R1 Brake in schwarz außer dem Henke? Ist die Preisnotierung dort überhaupt realistisch?

Anhand dieses Beispiels haben wir den für mich typischen Verwendungsfall, ob der Henke nun etwas taugt oder nicht?
Der R1 Brake wird im Grobe auf Marke pauschal mit +35 bewertet. Im Henke wird er unterschieden zwischen R1 Brake blau +40, und R1 Brake schwarz +3000 für Briefstück, auf Brief Liebhaberpreis LP.

Kommentare zur Richtigkeit der Angaben oder in bezug auf meinen letzten Post einen zurück sind mehr äußerst willkommen.

Ich hatte im Forum an anderer Stelle einmal mit Markus die Diskussion, ob ich denn überhaupt bereit wäre, für Stempel große Aufschläge zu zahlen. Relativ gesehen bin ich es! Ich habe jetzt auf blauen Dunst 30$ versenkt beim Kauf. Für eine einfache Ausgabe 2 bezahle ich nicht so viel - einen Bruchteil dessen, wobei der Kaufpreis in Relation zur Seltenheit des Stempels - sollte das so stimmen und der R1 Brake bestätigt werden kann - sehr gering ist.

BTW: In der hiesigen Datenbank ist ein Abschlag aus der Vorphilazeit zu finden, dort als Typ Hammerstempel geführt. In anderer Literatur steht R1 / Datum extra, also dann 3zeilig mit der ersten Zeile als R1, Datum freistehend (Müller-Mark K1z Dfrei = Rechteckstempel einzeilig Datum freistehend).

MfG
Dateianhang:

 Oldenburg-R1-Brake.jpg (106.36 KByte | 2 mal heruntergeladen | 212.71 KByte Traffic)

19.10.15, 21:44:24
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