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(Administrator)

Hallo liebe Teilnehmer,

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Versucht beim Schreiben immer sachlich zu bleiben. Drückt euch klar aus, damit jeder Leser versteht, ob ihr Fachwissen teilt oder eure Meinung zu einem Thema sagt.

Verzichtet auf Kommentare über andere Teilnehmer. Kommentiert gerne die Aussagen anderer. Wir wollen über Philatelie diskutieren und nicht über Philatelisten freuen

Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
20.10.10, 23:33:10

ehemaliges Mitglied

(Mitglied)

geändert von: ehemaliges Mitglied - 20.10.10, 23:45:29

Hallo Bayernfreunde,

kann sich evtl. hieraus jemand einen Reim machen:

https://www.stampsx.com/forum/attachment.php?id=10035&

Es handelt sich nach meinem Verständnis um eine mit 5 Pf. portogerecht frankierte Fernpostkarte nach Braunschweig, wo diese am 17.07.1899 im Empfang bestätigt worden ist. Es klebt nun eine bayerische 5 Pf. Staatswappen auf Sockel auf der Fernpostkarte, die am 13.07.1899 aus dem elsässischen = nicht bayerischen Weissenburg (heute Wissembourg / Frankreich) aufgegeben worden ist.

Kann das sein, dass das dazu geführt hat, dass die Marke dort nicht abgeschlagen, mit Blaustift ausgegrenzt und 10 (?) Pf. Nachporto erhoben worden sind ? traurig Da die Postkarte vorderseitig eine Ansicht vom (damals bayerisch-pfälzischen) Ludwigshafen am Rhein zeigt, könnte ich mir vorstellen, dass der Absender die vorfrankierte Karte bei einem Ausflug o.ä. in Weissenburg (Elsass) in den Briefkasten geworfen hat unwissend, dass die Marke dort nicht frankaturgültig war.

Die FernPoKa trug übrigens den Bleistiftvermerk: "Marke nicht entwertet worden, deswegen Nachporto". Das kann ich mir allerdings nicht als sanktionsfähigen Grund vorstellen, genausowenig wie ein Sammlerfreund dazu meinte, dass es vielleicht an der verkehrt rum geklebten Marke gelegen habe. mit Augen rollen Wer kann nunmehr endgültig Licht ins Dunkle bringen ?

Ein dafür sehr dankbarer

*****r
Dateianhang (verkleinert):

 Weissenburg-Braunschweig PoKa 13.07.1899.jpg (224.3 KByte | 23 mal heruntergeladen | 5.04 MByte Traffic)

20.10.10, 23:34:10

bayern klassisch

(Gast)

Hallo *****r,

bayer. Postwertzeichen waren nur innerhalb Bayerns und der Kolonien (?) frankaturgültig, im Reichsgebiet hingegen nicht.

Es wird schon so gewesen sein, wie du schreibst.

Daher wurde ein Strafporto i. H. d. gedachten Postkartenfrankatur selbst erhoben, also 5 + 5 = 10 Pfg..

Interessantes Stück!

Liebe Grüsse von bayern klassisch
21.10.10, 06:17:08

poldi

(Neues Mitglied)

geändert von: poldi - 21.10.10, 08:15:41

s.u.
21.10.10, 08:13:20

poldi

(Neues Mitglied)

geändert von: poldi - 21.10.10, 08:16:38

Auch Hallo *****r,

so dunkel ist das doch gar nicht.
Eine Ansicht von LU auf der Karte hat noch lange nichts mit dem tatsächlichen Aufgabepostamt zu tun.
Die Karte ging von "Irgendwo" nach Braunschweig. Hätte die Karte den Weg aus LU angetreten, wäre die Marke mit einem Stempel aus LU gestempelt und als Ankunftsstempel wäre der Stempel Braunschweig auf der Karte. Ist er auch. Der Postweg von LU überWeissenburg nach Braunschweig macht keinen Sinn, da hätte sie auf dem Postweg einen Haken geschlagen. Jetzt war die Karte aber in Weissenburg, was der Poststempel belegt. Also: in Weissenburg aufgegeben - nicht im Postamt, sondern im Briefkasten sonst hätte der Schalterbeamte schon gemosert. Der Postler im Postamt der den Aufgabestempel in Weissenburg abgeschlagen hat bemerkte die bayrische - in Weissenburg/Elsass ungültige Marke, Kennzeichnete nach Vorschrift mit Blaustift die Marke und stellte das jetzt anfallende Porto fest. 5 Pfg. für Fernkarte + 5 Pfg. Strafe für unfrankiert. Dies ist auf der Karte mit "10" in Blaustift vermerkt. In Braunschweig angekommen, kam der Ankunftsstempel Braunschweig undder schwarze Stempel "PORTO" hinzu, damit der Briefträger wusste, die Gebühr die mit Blaustift auf der Karte notiert ist, ist noch zu erheben - was er wohl auch tat. Denn ein "zurück" Stempel fehlt.

poldi
21.10.10, 08:14:42

ehemaliges Mitglied

(Mitglied)

Hallo bk und poldi,

das nennt man Intensivpflege, ich dank recht schön, der Fall ist damit wohl geklärt.

Herzl. Gruß freuen

vom *****r
21.10.10, 08:35:39

ehemaliges Mitglied

(Mitglied)

Hallo,

hier eine im Jahre 1908 vom damals bayerisch-pfälzischen Ludwigshafen am Rhein aus nach Leipzig gelaufene Postkarte (DR-Ganzsache) bei der es beinahe, aber eben nur beinahe ähnlich wie bei der obigen gelaufen wäre.

https://www.stampsx.com/forum/attachment.php?id=10201&

Ein entspanntes WE + Gruß

vom *****r

Dateianhang (verkleinert):

 Ludwigshafen Rh.- Leipzig PoKa 21.12.1908.jpg (213.92 KByte | 3 mal heruntergeladen | 641.76 KByte Traffic)

29.10.10, 22:12:47

childon

(Mitglied)

geändert von: childon - 10.08.19, 17:01:01

Hallo!

Um eine (Fern-)Postkarte mit 30 Pf portorichtig zu bekommen,
bedurfte es bspw. des Expresswunsches.

- Normalporto 5 Pf + Express-Zuschlag 25 Pf. = 30 Pf. (Mi. 66y)

Nachstehend eine solche Express-Postkarte mit Firmenvordruck

Gruß IF
(Klick für Vergrößerung)
10.08.19, 16:48:24

childon

(Mitglied)

Hallo!

Nachstehend eine normale Fernpostkarte, mit 1 Pf. überfrankiert. (2 x 3 Pf.)

- Normalporto 5 Pf

Gruß IF
(Klick für Vergrößerung)
10.08.19, 17:23:04

childon

(Mitglied)

Hallo!

Nachstehend eine Fernpostkarte als Drucksache versandt,
portorichtig mit 3 Pf. frankiert. (Vertreterkarte)

Gruß IF
(Klick für Vergrößerung)
10.08.19, 17:27:53
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