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Alexander Zill

(BPP-Mitglied)

geändert von: Alexander Zill - 04.01.13, 13:18:18

Hallöle,

ich möchte carolinus bestätigen: Auch ich bin sehr kritisch gegenüber Reparaturen und habe derzeit in meiner Sammlung nur zwei Stücke, die aber ausgemustert werden, wenn ich bessere Marken finde. Beide allerdings sind für einen Preis deutlich unterhalb 10% Michel hergegangen und bei beiden war ich mir darüber im Klaren, wohl auch ein paar Euro verbrannt zu haben.

Für mich ist auch die Art der Reparaturen wichtig: Nachzähnungen und Ergänzungen möchte ich gerne meiden, bei Hinterlegungen und dem Schließen von Rissen habe ich weniger Probleme, da diese das Marken- und Erscheinungsbild nicht verändern. Unakzeptabel sind für mich Versuche, aus mehreren Stücken eine gute Marke zu basteln oder jede Form der Verfälschung.

Ich habe aber das große Glück, daß Brustschilde sicherlich in weit größeren Mengen vorkommen als z.B. Marken aus Altdeutschland und ich daher in sehr vielen Fällen - auch bei seltenen Stempeln, Plattenfehlern oder sonstigen Spezialitäten - einwandfreie oder sehr gut erhaltene Stücke durchaus in Erwägung ziehen könnte.
Und ich habe auch das Glück, daß auch bei beschädigten Stücken oftmals noch passable Erhaltungen zu bekommen sind.

https://www.stampsx.com/forum/attachment.php?id=27862&

https://www.stampsx.com/forum/attachment.php?id=27863&

Ich habe eine reparierte 15 abgebildet, bei der ich wegen des fast idealen Stempelabschlages doch zugeschlagen habe und einen mängelbehafteten Achterblock einer 22: Das kleine Loch ist für mich nicht störend.

Aber dies werden Ausnahmen bleiben.

Grüße aus München

alexx
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04.01.13, 13:12:21

siegfried spiegel

(Mitglied)

Ganz aktuell: Bei Ebay ging gerade eine Helgoland 8a mit Befund Brettl für 235,--€ an einen neuen Besitzer. Das entspricht etwa 8.4% vom Michel.
Bei einer Realauktion wird momentan eine 8a für 700,--Ausruf angeboten. Mit Aufgeld dürfte das etwa 31% vom Michel werden.

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04.01.13, 15:19:53

carolinus

(Mitglied)

Hallo,

die erste Marke ist ein besserer Knochen. Nachgezähnt, nichtssagender Stempelausschnitt und befundete weitere Mängel. Dafür ist sie viel zu teuer bezahlt. Warum kauft man sich dann nicht eine ungebrauchte Marke.

Die andere Marke ist im ersten Moment dank des Stempels äußerst attraktiv. Die Mängel sind aber auch im Attest erwähnt. Einwandfrei befundet hätte sie einen etwa doppelt so hohen Ausruf in diesem Auktionshaus. Die Entscheidung musst du allein treffen.

Gruß carolinus

Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
04.01.13, 16:50:18

siegfried spiegel

(Mitglied)

geändert von: siegfried spiegel - 30.10.15, 09:37:05

Hallo,
beim Vereinstauschtag entdeckt: ein Helgoland 1 II gestempelt, Mi. 2.200,--€.
Die Marke hat alles, was einen Knochen auszeichnet.
Loch in der Mitte, dünne Stellen, Einriss links, teilweise Scherentrennung, bildseitig durchscheinende Signierung.
Was würdet ihr für so eine Marke ausgeben und würdet ihr sie reparieren lassen?
Gruß, Siegfried

PS: positiv zu vermerken, die Marke ist relativ farbfrisch und doppelt signiert Thier.
Dateianhang (verkleinert):

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30.10.15, 09:34:46

Alexander Zill

(BPP-Mitglied)

geändert von: Alexander Zill - 30.10.15, 18:14:08

Hallöle,

Du kannst selbst am Besten einschätzen, was solch eine seltene Marke wert sein kann. Ich biete bei seltenen Marken auch für Knochen durchaus noch Beträge bis über 5%, wenn diese in die Sammlung passen, bildseits so passabel sind wie die von Dir gezeigte Marke und die Wahrscheinlichkeit groß ist, ein besseres Stück so schnell nicht zu finden. Auch der Stempelabschlag ist schön und gut erkennbar. Aber vielleicht bin ich da auch viel zu unvorsichtig zwinkern

So wie es aussieht ist die Marke unter einer Klemmfolie gut geschützt und vom Zustand nicht am Zerbröseln - ich würde dann nicht reparieren lassen.

Grüße

Alexander
30.10.15, 18:12:56

stampsteddy

(Mitglied)

Lieber Siegfried,

es bedarf auf dieser Welt lediglich 500 weiterer ernsthafter Altdeutschland-Generalsammler, die auch wirklich eine echt gestempelte Helgoland MiNr. 1 II haben wollen und der Katalogwert von 2.200.- explodiert.

Das Problem sind die vielen falsch gestempelten Neudrucke, welche sich Sammler "ersatzweise" oder im Glauben daran, sich eine echt gestempelte Marke in die Sammlung zu stecken. Aber es mangelt auch an dem Bewusstsein, dass echtes nicht immer "einwandfrei" sein muß.

Eine gestempelte Basler Taube ist gegenüber einer echt gestempelten Helgoland MiNr. 1 II Massenware. Vom Schwarzen Einser und dem roten Sachsendreier, ganz zu schweigen.

MfG
Markus
30.10.15, 23:31:52
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