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Hallo liebe Teilnehmer,

herzlich willkommen in diesem neuen Thema.

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Wir wünschen viel Freude am Hobby Philatelie!
04.02.11, 20:53:41

vozimmer

(Mitglied)

geändert von: vozimmer - 04.02.11, 21:08:12

Hallo Zusammen,

Brief vom 16.11.1836 von Bergedorf nach Lauenburg aus der sog. ersten Periode. So wird die Amtszeit des Postmeisters F.C. Minten von 1815-1838 genannt. Erkennbar sind die Belege daran, dass die Sequenzzahl hinter dem Datum steht.



Bei der späteren, 2. Periode steht die Sequenzzahl vor dem Datum. Da die Sequenzzahl auf diesem Brief eine 8 ist, schließe ich daraus, dass sie die aufgegebenen Briefe pro Tag einfach durchnummeriert. Richtig?
Interessant ist auch das Siegel auf der Rückseite, es zeigt das Beiderstädtische Wappen, wie es später auch auf den Marken vorkam.



Die Welt der Bergedorfsammler scheint nicht all zu groß zu sein, trägt dieser Brief doch die gleiche Rückseitige Notation im linken oberem Bereich, wie der BAP Brief, er stammt jedoch nicht aus der Hornhues-Auktion und somit vermutlich auch nicht aus der Sammlung von Hr. Hornhues.



Der Brief demonstriert auch, dass unsere Altvorderen auch manchen Unsinn auf den Briefen notiert haben. So finden wir hier die Notitz: "Stempel müßte eigentlich BAP sein, falls 36 schon vorkam" Warum der Schreiber der Notiz machte bleibt mir völlig unklar, Hr. Knauer schreibt in seinem Buch ein Frühdatum von 1840 für die BAP Stempel, Hr. Hornhues nennt auch dieses Datum.

Beste Grüße, Volker

P.S. carolinus wird zum Thema Hannoversche Postexpedition sicher noch einen Übersichtsartikel aus seinem Material machen, den werden wir dann wieder oben im Forum anpinnen.

Meine Seite: openPhila.de - Und hier suche ich Stempel: Stempeldatenbank
04.02.11, 20:54:41

carolinus

(Mitglied)

Hallo Volker,

der Artikel ist erstellt. Ein sehr interessanter und schöner Brief, den du hier zeigst, einen Beleg aus der hannoverschen Postspedition habe ich leider nicht.

Viele Grüße,
carolinus

Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
05.02.11, 09:00:59

vozimmer

(Mitglied)

Hallo Zusammen,

kann mir jemand bei den Taxvermerken des obigen Briefes helfen?

Am besten mit Angabe von Quellen!

Danke, Volker

Meine Seite: openPhila.de - Und hier suche ich Stempel: Stempeldatenbank
17.03.11, 13:15:27

carolinus

(Mitglied)

Hallo,

der Stempel der Hannoverschen Postspedition fehlte mir bisher noch. Heute kann ich einen Frankobrief ebenfalls aus der ersten Periode zeigen.



Der Brief geht an den „Rath und Kammer-Consulenten Doktor Deneke“ in Celle.

In der „Historisch-statistisch-topographische Beschreibung der Stadt Celle“ von Ernst Peter Johann Spangenberg ist folgender Eintrag zu finden:



Viele Grüße,
carolinus

Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
26.09.11, 17:40:40

carolinus

(Mitglied)

Hallo zusammen,

nach dem innerhannoverschen Brief nach Celle zeige ich noch einen Francobrief der hannoverschen Postspedition ins Schleswig-Holsteinische Lauenburg um 1835 mit 9 sh. taxiert.
Von 65 bekannten Belegen der 1. Periode sind hiermit immerhin 3 gezeigt. freuen

Der Adressat, Amtmann von Linstow, ist zumindest regional recht bekannt.



Viele Grüße,
carolinus

Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
03.12.11, 13:20:53

nordlicht

(Mitglied)

Hallo carolinus,

bei Euren interessanten Artikeln und schönen Belegen von Bergedorf lese ich gern mit. Vielen Dank für die informativen Beiträge!

Bezüglich der Briefgebühren möchte ich nachfragen, zu denen es anscheinend wenige Unterlagen gibt (oder vielleicht gar keine?).

Da Dein Brief von der hannoverschen Postexpedition kommt, ist das Franko doch vermutlich auch nicht in Schilling angegeben, sondern in Gute Pfennig (das wäre dann allerdings ziemlich wenig)? Oder gehst Du davon aus, dass der Betrag erst in Lauenburg notiert wurde?

Auffällig finde ich den Unterschied zu vozimmer's Beleg oben, der als Portobrief - zu ungefähr dergleichen Zeit - in Schilling L.M. (bzw. Pfennige) taxiert sein müßte und damit in der Briefgebühr deutlich abweicht.

Habt Ihr dazu eine Erklärung bzw. weitere Informationen?

Viele Grüße
nordlicht
03.12.11, 17:25:53

Postgeschichte

(Mitglied)

Guten Abend,
die Taxierung des letzten Briefes lautet meiner Meinung nach auf 9 guten Pfennigen. Dr Ort Lauenburg fungierte gegenüber dem Kgr. Hannover als Grenzpostamt, h. h. die hannoversche Gebühr wurde bis zu diesem Ort berechnet.
Die Taxe von 9 Gpfg. stimmt mit der hannoverschen Taxtabelle überein.
Viele grüße
Postgeschichte
03.12.11, 17:57:11

carolinus

(Mitglied)

Hallo nordlicht und Postgeschichte,

danke für die Richtigstellung, ihr habt sicher Recht, es sind 9 gpf. Der Brief von Volker war ein schwererer Brief, dort steht m.E. 2 Loth.

Viele Grüße,
carolinus

Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
03.12.11, 18:46:37

vozimmer

(Mitglied)

geändert von: vozimmer - 03.12.11, 20:04:56

Hallo Zusammen,

noch mal kurz zum ersten Brief.
Ich bin zwar noch auf der Suche nach den Portotabellen für Lauenburg (das zur Zeit meines Briefes dänisch war). Ohne eine solche Bestätigung interpretiere ich ich die '7' als 7 Skilling, da es sich um einen Portobrief handelt.

Beste Grüße, Volker

Meine Seite: openPhila.de - Und hier suche ich Stempel: Stempeldatenbank
03.12.11, 20:03:09
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