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Hallo liebe Teilnehmer,

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09.07.11, 18:47:37

weatherfrog

(Mitglied)

Freundliche Sammlergrüße an alle,

dank dieses Forums habe ich schon viel gelernt über Aufdrucke und deren Prüfung. Besonders zu den Berliner Schwarz- und Rotaufdrucken gibt es hier viele hilfreiche Tipps. Bei den Aufdrucken der Altsaar tue ich mich aber ein wenig schwer und würde gerne die Einschätzung eines oder mehrerer Sammlerfreunde hören.

Es geht um Saar Nr. 29 und 31 auf Bayern 106 II A und 108 II A. Scans der Vor- und Rückseiten habe ich beigefügt.

Hier meine Fragen:
Nr. 29 ist geprüft A. Burger BPP Gummi falsch. Wäre der Aufdruck auch falsch, hätte der Prüfer dies ebenfalls per Signum bestätigt? Bzw. kann man im Umkehrschluss daraus schließen, dass zwar der Gummi falsch, der Aufdruck aber echt ist?

Nr. 31 scheint für mich nicht auf Bayern 108 II A, sondern 108 I A zu sein. Das Papier scheint mir sehr weiß und der Druck an sich sehr klar. Zudem habe ich Bauchschmerzen mit dem Aufdruck selber. Er ist relativ hell. Zudem ist der obere Teil des Aufdrucks nach links, der untere aber nach rechts verschoben. Wie seht ihr das: Aufdruck echt oder falsch?
Dateianhang:

 Saar 29.jpg (117.95 KByte | 6 mal heruntergeladen | 707.72 KByte Traffic)

Dateianhang:

 Saar 29b.jpg (73.34 KByte | 4 mal heruntergeladen | 293.36 KByte Traffic)

Dateianhang:

 Saar 31.jpg (171.63 KByte | 7 mal heruntergeladen | 1.17 MByte Traffic)

Dateianhang:

 Saar 31b.jpg (88.13 KByte | 6 mal heruntergeladen | 528.77 KByte Traffic)

09.07.11, 18:48:37

Hugo67

(Mitglied)

Zum Signum: Genau, die Marke ist echt, die Gummierung nicht, sonst hätte Herr Burger:"Fälschung" signiert
Zur Saar 31: Ob die Urmarke die I ist, kann ich nicht beurteilen, aber den Aufdruck halte ich auch für falsch, da stimmt weder der Aufdruck noch die Aufdruckfarbe noch der Abstand Schrift-Balken.
09.07.11, 18:56:26

weatherfrog

(Mitglied)

@Hugo67: Danke für die schnelle Antwort und die Bestätigung für Nr. 29. Bei Nr. 31 schreibst du, dass der Abstand zwischen Schrift und Balken nicht stimmt. Weißt du denn wie groß der genau sein sollte? Habe leider nur den Spezialkatalog ab 1945 und keine Vergleichsmarken aus dem Satz. Oder gibt es noch weitere Prüfkriterien, die man nachmessen kann?

P.S. Bei der Gelegenheit: Weißt du auch den Abstand zwischen Aufdruckschrift und -balken bei den Altsaar Nrn. 1-16?
09.07.11, 20:37:56

Hugo67

(Mitglied)

Zitat von weatherfrog:
@Hugo67: Danke für die schnelle Antwort und die Bestätigung für Nr. 29. Bei Nr. 31 schreibst du, dass der Abstand zwischen Schrift und Balken nicht stimmt. Weißt du denn wie groß der genau sein sollte? Habe leider nur den Spezialkatalog ab 1945 und keine Vergleichsmarken aus dem Satz. Oder gibt es noch weitere Prüfkriterien, die man nachmessen kann?

P.S. Bei der Gelegenheit: Weißt du auch den Abstand zwischen Aufdruckschrift und -balken bei den Altsaar Nrn. 1-16?

@weatherfrog
Bei Saar 30 und 31 (und D 31, von der gibt es aber nur 16 Stück) ist die Aufdrucksituation recht überschaubar: es gab nur eine Aufdruckplatte mit 20 Feldern; diese Aufdruckplatte nutzte sich im kurzen Verwendungszeitraum zwar ein wenig ab, das führte aber nicht zu Veränderungen des Abstands Schrift-Balken, sondern im wesentlichen nur zu einigen 30 mit abgebrochenem S (Plattenfehler I) . Ausgemessen habe ich ihn noch nicht, aber bei Deiner Marke ist der Schriftabstand senkrecht ganz anders als bei einer echten (s. angehängtes Bild einer echten Saar 31) und auch waagerecht ist die Schrift viel zu weit links. Um das zu sagen, brauchte ich nur einen Blick (was wäre man ohne echtes Vergleichsmaterial ?)
Bei der Saar 1-16 ist alles viel komplizierter, je nach Aufdrucktype I, II oder III und Plattenzustand, die zudem alle 100 Felder aufwiesen, so dass es, so glaube ich jedenfalls, keinen ganz einheitlichen Abstand für alle 1-16 gibt.
Dateianhang:

 31echt.jpg (167.07 KByte | 6 mal heruntergeladen | 1002.43 KByte Traffic)

09.07.11, 21:51:29

Hugo67

(Mitglied)

Bei ebay gibt es ein neues, halbwegs korrekt als Fälschung beschriebenes Angebot (zum Dummenfangpreis von EURO 1000,-) einer Saar D 31
160617539958

Das Bild ist nicht toll, aber es reicht, um diverse Abweichungen (beispielsweise bei den beiden R) vom echten Aufdruck erkennen zu lassen.
10.07.11, 10:58:38

weatherfrog

(Mitglied)

Hallo Hugo67,

vielen Dank für das tolle Vergleichsstück von Nr. 31. Das verschafft mir letztendlich die Gewissheit, dass meine Nr. 31 eine Aufdruckfälschung ist. Der ebay-Link zu Nr. D31 war ebenfalls hilfreich.

@Jürgen Kraft: Sie können meinen Scan von Nr. 31 gerne als Negativbeispiel für die Datenbank nehmen

Ich möchte aber nochmal nachhaken in Sachen Nr.16. Ich habe verschiedene Werte aus dem Satz gescannt und erkannt, dass es verschiedene Aufdrucktypen gibt. Dann habe ich meine Nr. 16 mit billigen Werten aus dem Satz, die bei einem Kat-Wert von wenigen Euro wohl niemand gefälscht haben wird, verglichen und mit Perfomaster vermessen. Alle Maße stimmten bis auf wenige Hunderstel-mm überein (Abstand Schrift-Balken = 7,6x mm; Länge Schrift = 10,7x mm; Länge Balken 18,2x mm). Ich komme daher zu dem Ergebnis, dass die Marke echt ist. Teilt ihr meine Meinung?

Hier mal ein Scan:
Dateianhang:

 Saar 16.jpg (118.11 KByte | 7 mal heruntergeladen | 826.79 KByte Traffic)

10.07.11, 14:58:54

Hugo67

(Mitglied)

Ich würde die Marke auch auf den ersten Blick für echt halten. (Aufdruckfehler Q I, e von Sarre gebrochen)
Richtige Gewissheit brächte die BPP-Prüfung durch Herrn Braun.
10.07.11, 15:28:12

weatherfrog

(Mitglied)

@Hugo67: Erneuter Dank für die schnelle Antwort. Wie wird Nr. 16 mit diesem Aufdruckfehler aktuell im Michel gewertet?
10.07.11, 20:48:10

Hugo67

(Mitglied)

in meinem Michel von 2003 steht er postfrisch mit 1000,- Mi.-€, ungebraucht mit der Hälfte
10.07.11, 21:00:36
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