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Cicero

(Neues Mitglied)

Hallo zusammen.

„Indirekter Hochdruck. Der indirekte Hochdruck wird auch Letterset oder Trockenoffset genannt.“ [Baufeld u.a., Informationen übertragen und Drucken – Grundfachkunde Druckindustrie Itzehoe 1984, Seite 206]
„Für den Lettersetdruck ist jede Offsetdruckmaschine mit einem ausreichend tiefen Plattenzylinderunterschnitt geeignet. Das Feuchtwerk ist – gedruckt wird ja im Hochdruck – auszuschalten.“ [Helmut Teschner, Offsetdrucktechnik, Fellbach 1991, Seite 58]
Wiewohl ich die Bezeichnung Letterset für den indirekten Hochdruck ebenfalls bevorzuge so
erachte ich die Bezeichnung Trockenoffset für nicht falsch.
Richtigerweise wird dieser Begriff für den Wasserlosen Offsetdruck (auch Driografie genannt) gar nicht verwendet. Ein Verfahren übrigens, welches in den 1970’iger Jahren entwickelt wurde, sich aber nie hat durchsetzen können. Briefmarken wurden so ohnehin nie gedruckt.

Gruß

Cicero
28.11.11, 23:06:27

fricke

(Mitglied)

geändert von: fricke - 06.12.11, 23:12:48

Zitat von reintjedevos:
[quote="fricke"]

Natürlich nicht! freuen

Wer sagt dass ein Stein volkommen flach oder glatt ist.... Es gibt viele Löcher wohin die Farbe auch sitzen könnte...

Gruss, Rein


Jetzt wird es aber komisch. Es geht doch hier nicht um einen Felsbrocken aus den Alpen sondern um einen entsprechend behandelten Druckstein. Ein geschliffener, polierter und beschichteter Stein mit Löchern???? Was soll denn diese Aussage? Soll man das wirklich ernst nehmen?

Auch durch eine kontinuierliche und gebräuchliche falsche Verwendung eines Ausdrucks wird dieser nicht richtig.
Korrekt ausgedrückt ist Offset ausschließlich Flachdruck.
Siehe auch die Definition für Offset in Wikipedia, die auch von einem Druckereifachmann erstellt wurde. Und auch indirekter "Hochdruck" wird nicht zum "Flachdruck" wenn man das ständig wiederholt.
Der (echte) Trockenoffset wurde im Briefmarkenbereich wohl nie eingesetzt, aber ist wegen der hohen Qualität in bestimmten Bereichen beständig im Einsatz. Nach meiner Kenntnis wird auch heute noch die Badische Zeitung in Freiburg mit einer Auflage von ca. 150 000 Exemplaren mit diesem Verfahren gedruckt und der Verlag wurde wegen der hohen Qualität und Umweltfreundlichkeit (kein Alkohol!) sogar ausgezeichnet. So völlig exotisch ist das Verfahren also nicht.
Die Bezeichnung "wasserloser Offset" entstand vermutlich nur deshalb, weil man sich von der penetrant falsch verwendeten Bezeichnung Trockenoffset für Letterset unterscheiden wollte.
06.12.11, 22:10:50

reintjedevos

(Mitglied)

Zitat von fricke:
Zitat von reintjedevos:
[quote="fricke"]

Natürlich nicht! freuen

Wer sagt dass ein Stein volkommen flach oder glatt ist.... Es gibt viele Löcher wohin die Farbe auch sitzen könnte...

Gruss, Rein


Jetzt wird es aber komisch. Es geht doch hier nicht um einen Felsbrocken aus den Alpen sondern um einen entsprechend behandelten Druckstein. Ein geschliffener, polierter und beschichteter Stein mit Löchern???? Was soll denn diese Aussage? Soll man das wirklich ernst nehmen?

Auch durch eine kontinuierliche und gebräuchliche falsche Verwendung eines Ausdrucks wird dieser nicht richtig.
Korrekt ausgedrückt ist Offset ausschließlich Flachdruck.
Siehe auch die Definition für Offset in Wikipedia, die auch von einem Druckereifachmann erstellt wurde. Und auch indirekter "Hochdruck" wird nicht zum "Flachdruck" wenn man das ständig wiederholt.
Der (echte) Trockenoffset wurde im Briefmarkenbereich wohl nie eingesetzt, aber ist wegen der hohen Qualität in bestimmten Bereichen beständig im Einsatz. Nach meiner Kenntnis wird auch heute noch die Badische Zeitung in Freiburg mit einer Auflage von ca. 150 000 Exemplaren mit diesem Verfahren gedruckt und der Verlag wurde wegen der hohen Qualität und Umweltfreundlichkeit (kein Alkohol!) sogar ausgezeichnet. So völlig exotisch ist das Verfahren also nicht.
Die Bezeichnung "wasserloser Offset" entstand vermutlich nur deshalb, weil man sich von der penetrant falsch verwendeten Bezeichnung Trockenoffset für Letterset unterscheiden wollte.


Noch immer weiss ich nicht ob Hueco-offset auch als Offset bezeichnet werden darf! Durch diese Ätzung ist es sdoch kein Flachdruck mehr sondern Tiefdruck?! freuen

http://www.canalsocial.net/ger/ficha_GER.asp?id=11897&cat=tecnologia

Planchas en hueco-offset. Este procedimiento, que ha significado un avance notable en la copia de plancha fotolitográfica, utiliza clisés positivos. La emulsión sensible que, al igual que en fotograbado se extiende en un torniquete sobre una plancha de cinc o aluminio, es insolubilizada por acción de la luz. Después del revelado, se procede a un ligero grabado que permitirá en las zonas de imagen un mejor asentamiento de la sustancia receptora de tinta (laca) que se depositará en toda la superficie de la plancha. Como sea que ésta, en un caso cubrirá la emulsión insolubilizada y en otro al propio metal, cuando se proceda a la eliminación de la emulsión no restará más laca que la adherida al metal. Con esto, se ha realizado un proceso de inversión, con grabado en hueco. De ahí la denominación de hueco-offset.


http://www.centrodepublicaciones.com/upload/files/libro_52_213.pdf



Gruss, Rein
07.12.11, 11:39:26

fricke

(Mitglied)

geändert von: fricke - 07.12.11, 12:20:41

Ich kann leider kein Spanisch, aber kenne aus der Vergangenheit die Mehrmetallplatten, die nach der Entwicklung durchgeätzt wurden. (Z.B. Stahl-Messing -Chrom.) Am Schluß wurde dann die nicht abgedeckte Chromschicht abgeätzt und anschließend entschichtet. Gedruckt wurde mit der verbliebenen Chromschicht.
In Deutschland gibt es wahrscheinlich keine Anwender mehr.
Dieses Verfahren - nach meiner Kenntnis in Mexiko und Südamerika noch gebräuchlich könnte gemeint sein. Die zu ätzende Schicht ist aber nur wenige Mikrometer dick und es handelt sich trotzdem um Offsetplatten.
Wegen des geringen Feuchtmitteleinsatzes konnten hiermit auch sehr dünne Papiere (z.B. Telefonbücher) gedruckt werden.
07.12.11, 12:18:22

reintjedevos

(Mitglied)

Google-Deutsch:

Zitat:

Platten Hole-Offset. Dieses Verfahren, das ein bedeutender Schritt in der Photolithographie Platte zu kopieren bedeutet hat, verwenden positiven Platten. Die Emulsion, wie in Foto-Spreads in einer Blutsperre auf einem Blatt aus Zink oder Aluminium wird durch die Einwirkung von Licht unlöslich. Nach der Entwicklung haben wir eine leichte Ätzung in Bereichen, die eine bessere passendes Bild für die tintenaufnehmende Substanz (Lack), um über die gesamte Oberfläche der Platte abgelegt werden können wird fortgesetzt. Wie es ist, in einem Fall der Emulsion unlöslich Abdeckung und eine andere in dem gleichen Metall, bei der Durchführung der Beseitigung der Emulsion Lack abgezogen mehr an das Metall. Mit diesem hat es eine Investition Prozess, mit Tiefdruck. Daher auch der Name von einem Loch-Offset.



Gruss, Rein
07.12.11, 12:27:41

childon

(Mitglied)

geändert von: childon - 19.01.26, 16:41:18

Hallo,

hier eine MeF von zehn Stück der MiNr. 1143, davon sind
sechs Stück im Bruchdruck und vier Stück im Letterset hergestellt.

- Stempeldatum 30.06.87

Die Auflagen im Buchdruck erfolgten ab 1982. (MiNr. 1143 AI)
Die Auflage im Letterset erfolgte erst 1987. (MiNr. 1143 AII)

Bei einem Stempeldatum ab 1987 sollte man also genauer nachsehen,
immerhin wertet der Michel dieses Druckverfahren wesentlich höher als den Buchdruck.

Nachstehend auch nochmal Vergleichsbilder

Gruß
IF
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19.01.26, 16:38:50

admin_j

(Administrator)

Hallo Childon,

vielen Dank für das Zeigen des schönen Stücks. Wie man das Verfahren "Letterset" beschreibt, scheint nicht ganz einfach, siehe Beitrag 1.

Kurz zusammengefasst sieht Buchdruck unter der Lupe wie Buchdruck aus = Quetschränder außen, innen erkennbare Pigmente. Letterset sieht aus wie Offsetdruck. Eigentlich nicht verwunderlich, da man ja auf Offsetpressen druckt.

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19.01.26, 18:45:52
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