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Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Germaniaspezialist,

mir geht es nicht darum, ein objektives Messsystem zu erfinden oder die Zusammensetzung von Druckfarben mittels eines Scanners festzustellen.

Es geht mir nur darum, die heute bei Philatelisten durchaus üblichen Geräte und Methoden einzusetzen und zu optimieren.

Erst einmal soll jeder nachlesen können, was mit der "Luther-Bedingung" gemeint ist. Da bietet sich Wikipedia an:

https://de.wikipedia.org/wiki/Luther-Bedingung

Unter dem Stichwort "Anwendung in der Farbmesstechnik" findet man konkrete Hinweise.

Ich schreibe im Moment auch ausschließlich zu Epson-Scannern. Dabei geht es auch um das Thema "Worin besteht der Unterschied zwischen CCD- und CIS-Scannertechnologie?"

Ich habe die Seite von Epson hierher kopiert, damit sie erhalten bleibt, falls Epson die Seite einmal vom Netz nimmt.

Zitat von der Epson-Seite:

CCD-Technologie

CCD bringt Ihren Fotos bessere Bildqualität, größere Empfindlichkeit, geringeres Bildrauschen und einen besseren dynamischen Bereich.

In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die CCD-Technologie genau funktioniert..

Worin besteht der Unterschied zwischen CCD- und CIS-Scannertechnologie?

Der Unterschied liegt in der Art und Weise, wie Licht ausgestrahlt, reflektiert, geliefert und vom Sensor erfasst wird.

  • einem Flachbettscanner mit CCD-Technologie (Charge-Coupled Device) wird die Lichtquelle, normalerweise Kalt-Kathodenlicht, vom Original reflektiert, von Spiegeln abgelenkt und von einer Linse auf dem Sensor gesammelt. Der Sensor selbst besteht aus Licht aufnehmenden CCD-Elementen. In manchen Fällen können die CCD-Elemente auch eine Mikrolinse vor jeder Fotodiode aufweisen, um das Licht noch effektiver zu sammeln.
  • " Bei der CIS-Technologie (Contact Image Sensor) wird das Licht von RGB-LED-Anzeigen (Rot, Grün, Blau) vom Original reflektiert. Das Licht wird direkt durch mehrere Linsen zum Bildsensor vom Typ CCD oder CMOS geleitet.

Beide Technologien haben ihre Vorteile. Im Allgemeinen können mit CIS-Technologie kleinere Geräte gebaut und eine niedrigere Leistungsaufnahme erzielt werden. Im Vergleich dazu ermöglicht die CCD-Technologie eine höhere Tiefenschärfe, höhere Geschwindigkeit, besseres Signal-Rausch-Verhältnis und höhere Farbgenauigkeit - kurz gesagt: höhere Qualität und Produktivität.

CCD-Scan (links - überprüfen) im Vergleich zu CIS-Scan (rechts - überprüfen) zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Tiefenschärfe. Wenn Dokumente oder Filme gescannt werden, die wegen ihres Alters oder Falten im Film nicht vollkommen flach aufliegen, können teilweise oder völlig unscharfe Scanergebnisse erzielt werden.

Wegen der hervorragenden Bildqualität ist die CCD-Technologie für Flachbettscanner der gehobenen Kategorie Standard.

Mit der Einführung von Modellen wie dem Epson Perfection V10 hat Epson die Kombination von qualitativ hochwertigen CCD-Scans mit einer extrem dünnen Bauweise verwirklicht.

Warum wird bei den Epson Perfection Scannern ein Mikrolinsensystem verwendet?

Jedes CCD-Sensorelement - die Fotodiode - weist einen bestimmten lichtempfindlichen Bereich auf. Indem sichergestellt wird, dass das Licht aus dem Scanvorgang direkt auf diesen empfindlichen Punkt geleitet wird, lässt sich die Gesamtempfindlichkeit des Systems steigern, die Produktivität verbessern und mögliches Rauschen reduzieren. Dies wird durch die Verwendung eines Mikrolinsensystems erreicht, mit dem das Licht an der empfindlichsten Stelle gesammelt wird - im mittleren Bereich der Fotodiode.

Die CCD-Ausgabe wird definiert als das Produkt aus Lichtvolumen und Empfindlichkeit. Daher ist die Ausgabeleistung eines CCD-Systems mit Mikrolinse größer als ohne Mikrolinse.

Was ist Epson Double CCD-Technologie?

Die elektrische Empfindlichkeit (also die Fähigkeit, Licht in Spannung umzuwandeln) von CCD-Elementen ist in der Mitte höher als an den Rändern. Daher verwenden Epson Scanner einen CCD-Sensor, der aus zwei leicht zueinander versetzten CCD-Reihen besteht. Auf diese Weise lässt sich eine hohe Auflösung erzielen und gleichzeitig die Empfindlichkeit des gesamten Systems verbessern.

Warum bedeuten größere Sensorelemente höhere Empfindlichkeit?

Prinzipiell lässt sich dies durch den Vergleich mit großen und kleinen Pflastersteinen verdeutlichen. Wenn es regnet, wird ein größerer Pflasterstein wegen seiner Größe von mehr Regentropfen getroffen. Auf die gleiche Weise kann ein größerer Sensor mehr Licht sammeln und ist daher empfindlicher.

Eine höhere Empfindlichkeit ist ein äußerst wichtiger Faktor für das Signal-Rausch-Verhältnis und bewirkt auch eine höhere Scangeschwindigkeit.

Aufbau eines herkömmlichen 1-reihigen CCD-Systems im Vergleich zu einem 2-reihigen CCD-System. Die elektrische Empfindlichkeit der doppelten CCD-Struktur wird außerdem dadurch verstärkt, dass jedes Dokument zweimal gescannt wird: einmal von der ersten CCD-Reihe und ein zweites Mal von der zweiten CCD-Reihe. Die reduzierte elektrische Empfindlichkeit an den Rändern der Fotodioden der ersten CCD-Reihe wird durch die Fotodioden der zweiten CCD-Reihe kompensiert, da diese leicht versetzt angeordnet sind.


J. Kraft Apt. 17 38612 El Médano Tenerife - Spanien
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
24.09.17, 12:48:55

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

hier ein Scan vom kalibrierten Programm mit einigen Germania 197a und b.

Im Michel ist "a" als lilarot bis karminrot notiert und "b" als rotkarmin bis lilakarmin. Die "b" sind also blauer als die "a". Das Problem dabei, in den "a"-Topf gehören auch Marken die noch blauer sind, nämlich rötlichkarmin und lilakarmin. Es gibt auch hellere Töne, die passen eher in die "rosa"-Gruppe.

Ein Klick auf das Bild lädt eine große Version herunter. Damit kann man experimentieren.

Die Marken links sind oben eine "a", die genau zwischen rötlichkarmin und dunkelrötlichkarmin zu den Feldern der 37. Auflage passt. In der zweiten Reihe zwei "b" Töne. Die passen auch auf rotkarmin. Dann kommen noch "a" Töne. Die passen auch, nur nicht genau zu den aufgezählten "a"-Tönen, aber nicht auf "b". Das stimmt schon einmal.

https://www.stampsx.com/hdd/forum/DR-197-mit-lilakarmin-3428pxb-72P.jpg" target="_blank">

J. Kraft Apt. 17 38612 El Médano Tenerife - Spanien
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
24.09.17, 17:33:07
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