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vozimmer

(Mitglied)

Lieber Jürgen,

mach bitte mal halblang !

Das Du Anhänger der 120 cm Leuchtstoffröhren bist ist nicht unbekannt und dass man damit gute Untersuchungen durchführen kann mag auch sein. Aus Platzgründen habe ich das gar nicht erst versucht, nicht jeder ist dazu bereit sich ein Zimmer zu verschandeln, oder zum Prüfen in die Garage zu gehen.

Die zweite Frage, die sich mir stellt ist die, ob ich einfach Watt mit Watt vergleichen kann. Wenn ich es könnte, dann muss ich mindestens noch die Größe der strahlenden und der zu bestrahlenden Fläche berücksichtigen. Die der Floutest ist etwas größer als ein üblicher Beleg und sie beleuchtet damit eine Fläche, die nicht viel Größer ist.
Wie mache ich das mit 120 cm lange Röhren, oder mit 10 von ihnen.

Ein weiterer Punkt sollte noch betrachtet werden, das ist der gesundheitliche Aspekt. Die Röhren solltest Du bitte noch so anordnen, dass Du bei der Arbeit damit nicht direkt in die Quelle guckst, das ist nicht gut für die Augen. Bei der Fluotest ist das durch die kompakte Größe recht einfach gewährleistet.

LG/Volker

P.S. Ich lebe auch ohne Deine Bürgerinitiative gut, allein schon von dem Geld, dass ich für die Reklame von der Firma UV-Direkt bekomme.

Meine Seite: openPhila.de - Und hier suche ich Stempel: Stempeldatenbank
16.02.12, 16:32:54

carolinus

(Mitglied)

Hallo,

wenn das Wissen fehlt, nutzt mir auch keine Prüflampe für 700 Euro. Zunächst sollte man lernen, die wichtigsten grundsätzlichen Verfälschungen, wie Nachgummierungen, Nachzähnungen, Aufdruckfälschungen zu erkennen.

Lupe (10-fach), Benzin und schwarze Plastikschale für die Feststellung von kleinsten Bügen, UV-Röhre, sind die wichtigen Dinge. Ein Scanner mit mind. 2400 dpi Auflösung, darüber hinaus vielleicht noch ein gutes Stereomikroskop. Empfehlen kann ich noch eine starke Taschenlampe (50 Euro) schaltbar bis zu einer einzigen Diode, die im Durchlicht Interessantes "ans Licht" befördert.

Bevor ich 750 Euro in eine solche UV-Lampe investiere, empfehle ich die Anschaffung von Literatur zu diesem Betrag.

Gruß carolinus

Grüße aus Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen
16.02.12, 17:43:25

vozimmer

(Mitglied)

Lieber Carolinus,

ich glaube niemand hier sagt, das man viel Geld für eine Lampe und kein Geld in Literatur stecken soll. Dazu kommt noch, dass man Literatur nicht nur kaufen, sondern auch lesen muss, aber darüber brauchen wir ja nicht zu diskutieren.

Ich liebe an der Lampe die Lichtkraft auf der kleine Fläche und kenne keine vergleichbare Lampe.

Dem einen ist sie es wert, dem anderen nicht.

LG/Volker

Meine Seite: openPhila.de - Und hier suche ich Stempel: Stempeldatenbank
16.02.12, 18:48:28

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

was mir wichtig ist, eine UV-Lampe braucht jeder Sammler. Nicht jeder Sammler hat dafür 1.500,- Euro übrig. Tatsache ist und bleibt, jede echte UV-Lampe erfüllt ihren Zweck.

Ich habe an vielen Stellen, gute Fotos unter UV-Licht gezeigt. Fast alle davon sind mit einer Lampe gemacht, die ich im China-Laden für 12,- Euro gekauft habe. Sie hat zwei Röhren F6T5BLB zu je 6 Watt.

Fazit: lieber eine UV-Lampe zu 12,- Euro, als keine UV-Lampe. Von Batteriefunzeln rate ich aber dringend ab!

Auf die UV-Lampen trifft auch das Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwachs besonders drastisch zu. Für 50,- Euro im Schwarzlichthandel, bekomme ich noch einen sichtbaren (in Bezug auf Helligkeit) Vorteil. Danach wird es dünn.

Ich betone nochmals, ich habe selbst die teure Lampe und sie ist schön hell, praktisch, platzsparend, sicher und von hoher Qualität. Bei begrenztem Etat, würde ich aber (neben Literatur und Marken) in einen guten Scanner investieren. Unverändert mein Tipp: Epson v500. Noch gibt es welche.

Ich muss jetzt auch noch einen Vergleich aus meiner Praxis anbringen: in einer Gourmetküche für eine halbe Million Euro, kann kein schlechter Koch ein anständiges Essen kochen. In einer Küche, die ich komplett für 300,- Euro in einem Raum einrichte, kann ein Spitzenkoch 5 Gänge Gourmetessen für 4 Personen ohne Probleme herstellen. Für die 300,- Euro kaufe ich 3-Flammen Campinggasplatte, Gasbuddel, Backofen, Pfanne, 2 Töpfe, 2 Messer, 1 Brettchen, Bratpfanne und ein paar Kleinteile. Zutaten und Geschirr zum Servieren kommt natürlich dazu.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
16.02.12, 19:44:32

servais100

(Mitglied)

alternative:
es sind häufig alte helios ddr uvlampen im ebay.
diese sind vermutlich von den grenzstellen, stasi, was weiss ich...
auf jeden fall extrem preiswert und haben 125 watt.
die letzte brachte vor gut einer woche nicht mal 10 euro.

ähnliches schicksal hatte letzte woche ein sogenanntes defektes signoscope. ich bekam es auch für 10 euro.
nach ca 2 stunden war es wieder voll einsatzbereit.

also idee + gehirn = garantierter preiswerter erfolg
für den sparsamen sammler ohne einschränkungen...
16.02.12, 19:58:54

servais100

(Mitglied)

hatte vergessen:

die hanaulampe wird mit weißem handschuh und schutzbrille
ausgeliefert. dies ist natürlich übertrieben.
aber die hände täglich 30 minuten unter der lampe halte ich für bedenklich. in der lebensmittelindustrie wird mit einer stärkeren lampenversion jede art von bakterien abgetötet.
sollte jeder wissen und sich entsprechend schützen.
17.02.12, 13:21:56

Roman Scheibert

(BPP-Mitglied)

Nur noch als Anmerkung, zur Desinfektion wird UV-C Licht (nicht UV-B) genommen.
17.02.12, 13:24:09

e2-e4

(Mitglied)

Zitat von servais100:
alternative:
es sind häufig alte helios ddr uvlampen im ebay.
diese sind vermutlich von den grenzstellen, stasi, was weiss ich...
auf jeden fall extrem preiswert und haben 125 watt.
die letzte brachte vor gut einer woche nicht mal 10 euro.

ähnliches schicksal hatte letzte woche ein sogenanntes defektes signoscope. ich bekam es auch für 10 euro.
nach ca 2 stunden war es wieder voll einsatzbereit.

also idee + gehirn = garantierter preiswerter erfolg
für den sparsamen sammler ohne einschränkungen...


So eine alte Helios DDR UV-Lampe habe ich auch. Habe sie aber nicht von Ebay, sondern von einem Zubehör-Händler. - Hummel Verlag -. Sie wurde angepriesen, daß Prüfer diese Lampe auch verwenden. Sie kostete 50,- EUR. Mich würde das auch interessieren, ob die Lampe empfehlenswert ist. Oder stammt die wohl aus Tschernobil Beständen. Da hatte man mich mal auf dem Flohmarkt vor gewarnt. Da gab es Russen-Stände, die verkauften Zeiss - Mikroskope für ein Appel und Ei. Einen Geigenzähler lege ich mir aber nicht zu.
Grüße, e2-e4
19.11.12, 00:10:06

philnum

(Mitglied)

Man sollte nicht am falschen Ende sparen und auch keine Gesundheitsgefährdung riskieren. UV-Strahlung in stärkerer Konzentration ist generell bedenklich, bei philatelistischem Einsatz vor allem für die Augen. Wer einmal am Tag für zwei Minuten eine UV-Prüflampe benutzt, wird wohl kein Risiko eingehen. Aber manche prüfen ja auch Unmengen von Marken, da wäre ich vorsichtig.
19.11.12, 08:36:49

e2-e4

(Mitglied)

Dann wäre 120 Watt schon etwas viel für eine normale Briefmarkenprüfung. Besser dann die von Leuchtturm. - meine, 6 Watt hat die -. Ich benutze sie ja ganz selten. Grüße, e2-e4
20.11.12, 01:54:53
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