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Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

"168" Bahnpost gibt es auch bereits. Da fehlte nur ein Eintrag bei "Ort". Nummernstempel einfach nach der Nummer suchen. Das Feld dafür ist weiter unten in der Maske.


J. Kraft Apt. 17 38612 El Médano Tenerife - Spanien
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
08.07.17, 19:08:18

JAStamps

(Neues Mitglied)

Hallo Briefmarkenfreunde,
Vor ein paar Wochen fing ich an, Briefmarken aus dem alten Sleswig Holstein zu sammeln. Jetzt fange ich an zu befürchten, dass ich zu schnell in meiner Begeisterung gekauft habe, ohne zuerst Kenntnisse über diese Art von Briefmarken zu erwerben. Das war dumm. Das Lesen dieses Forums gibt eine steile Lernkurve. Die Nr. 12, die auf Ebay gekauft wurde, sah so attraktiv aus mit einem Datum, das nach dem Müller-Mark-Buch in die offizielle Nutzungsdauer fällt, und einem Verkäufer, der 100% zufriedene Bewertungen hat. Aber jetzt habe ich plötzlich gesehen, dass der Stempelinnenring einen kleineren Durchmesser hat als andere Zweikreisstempel. Der äußere Ring ist auch dünner als sonst. Auf S.800 der Broschüre Müller-Mark gibt es zwei Arten von Zweikreisstempel, es gibt nur eine gezeigt, könnte es noch eine kleine Chance geben, dass der Stempel echt ist? Was denken Sie?
Ich hoffe, diese Nachricht kommt an der richtigen Stelle, weil ich noch nicht klar bin, wie man eine neue Nachricht zu einem Thema hinzufügen kann, Ich sehe nur die "Antworten" -Taste.
Grüße, JAStamps
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Dateianhang:

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10.09.17, 17:55:18

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

der Stempel muss falsch sein. Es gab nur ein Gerät als Zweikreis mit Text ALTONA im Bogen oben, zwischen 22.3.1865 und 29.12.1870 bekannt. Das Gerät hat wesentlich größere Typen, siehe Bild:



Die Signatur "RICHTER" ist auf der Seite für ungebrauchte Marken. Das kann auch Zufall sein, denn eigentlich hat Richter in blau signiert. Beide Signaturen zeigen die gleiche Farbe. Das wäre auch ziemlich ungewöhnlich.

J. Kraft Apt. 17 38612 El Médano Tenerife - Spanien
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
10.09.17, 18:17:59

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo nochmal,

der Stempel ist jetzt auch in der Stempeldatenbank von 1865 bis 1867 belegt. Kann jemand noch bis 1870 hochladen?




J. Kraft Apt. 17 38612 El Médano Tenerife - Spanien
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
10.09.17, 18:34:36

JAStamps

(Neues Mitglied)

Hallo,
Vielen Dank für Ihre Erklärung, ich habe noch gezweifelt, aber jetzt habe ich Sicherheit.
grüße, JAStamps
10.09.17, 20:22:53

Simrock

(Mitglied)

geändert von: Simrock - 11.09.17, 10:50:12

Hallo Jürgen Kraft, jetzt habe ich doch noch eine Frage:
Ich habe einen "ALTONA" von 1867 mit einem "/" zwischen Tag und Monat. Und jetzt ist mir die Zeitangabe "1-7V" aufgefallen.
Theorie: Wenn echt, müsste es ein zweites Gerät sein! Dagegen spricht das markante "A".
evtl. Nachtbetrieb auf einem Bahnhof?
Oder ist das alles Spinnerei und nur eine Fälschung.
Ich habe ihn erst mal - vorläufig- in der DB hochgeladen.
Dateianhang:

 St120.jpg (166.21 KByte | 3 mal heruntergeladen | 498.64 KByte Traffic)

11.09.17, 10:48:49

Alexander Zill

(BPP-Mitglied)

Hallöle,

die Ziffern von Datum und Uhrzeit waren sehr oft austauschbar, damit beweglich und untereinander kombinierbar. Der Schrägstrich zwischen Tag und Monat und die Unterschiede in der Uhrzeitgruppe sind damit nicht zwangsläufig ein Beweis für ein zweites Stempelgerät.

Grüße

Alexander
11.09.17, 11:11:31

Klesammler

(Mitglied)

Hallo simrock,

in Preußen wurde der K2 mit Jahreszahl ab 1863 verbreitet eingeführt. Bei späten Nachverwendungen finden sich auch Ziffern in grotesk.

beste Grüße

Dieter
11.09.17, 17:43:27

Simrock

(Mitglied)

danke Dieter und Alexander, also mache ich in der DB den Vorbehalt weg und freue mich über ein Kabinetstück, das wohl schon lange in die DB gehört hätte, wo es doch schon lange bei mir ist.
Joachim
12.09.17, 16:35:04

JAStamps

(Neues Mitglied)

Als Hinweis auf mein Mail von 10-9-2017 über den Schleswig Holstein Michel Nr.12 mit dem falschen Stempel, folgendes. Juergen, teils mit Hilfe deiner Beratung auf dem Stempel habe ich vom Verkäufer den Kaufpreis zurück bekommen, sogar ohne es zu fragen. Ich bin überzeugt, dass der Verkäufer in gutem Glauben ist, er wusste nicht, dass der Stempel falsch war und hat den Richter-Unterschrift vertraut. Ich finde es bemerkenswert, dass diese Unterschriften so viel Wert anhängen, es ist nur ein kleiner Stempel, der einfach zu fälschen ist.
gruss, JAStamps
27.09.17, 15:39:37
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