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Bigzack

(Mitglied)

Hallo,
ich kann zu diesem Thema auch einige Briefe zeigen. Hier erstmal einer.
Dateianhang (verkleinert):

 bochum.jpg (332.63 KByte | 7 mal heruntergeladen | 2.27 MByte Traffic)

25.10.20, 11:39:09

Bigzack

(Mitglied)

und noch ein weiterer Beleg.
Dateianhang (verkleinert):

 meschede.jpg (361.29 KByte | 4 mal heruntergeladen | 1.41 MByte Traffic)

25.10.20, 16:31:56

Klesammler

(Mitglied)

Hallo Bigzack,

ein schöner Beleg mit einem Durchgangsstempel von Hamm. Das findet man auf diesen Belegen in der Regel nicht. Die fehlende Ecke unten links ist vermutlich durch den sog. Aktenschnitt entstanden.
Falls Belege datiert sind, bitte angeben.
Da du Bilder mit bis zu 1,3 MB hochladen kannst, solltest du mit 400 dpi scannen. Vermutlich brauchst du dann nicht nachbearbeiten.

beste Grüße

Dieter
25.10.20, 16:46:22

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 02.11.20, 00:12:46

..... und es geht weiter mit der Vorstellung der großen preußischen Versuchsstempel.

Hierzu eine Herrsch(aftliche) F(or)st Sache aus Bredelar nach .... ? Ja, wohin? ich kann es nicht entziffern.
Der Brief ist leider undatiert, was auf alle drei bisher von mir erfassten Belege zutrifft. Falls jemand einen datierten Beleg abzugeben hat, ich wäre interessiert.

Dieter
Dateianhang (verkleinert):

 Bredelar Dk1a 183X-06-14.jpg (1.08 MByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

02.11.20, 00:08:38

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 02.11.20, 00:30:04

Der nächste Ort ist Brieg in Schlesien. Dieser private Brief vom 27.10.1825 war an das Land-Gericht in Bromberg gerichtet. Private Korrespondenz war zu der Zeit in Preußen nicht so häufig.
Die Distanz vom schlesischen Brieg nach Bromberg beträgt ca. 255 km. Das entspricht ungefähr 34 Meilen. Die bezahlten 6 Sgr. passen nach dem Regulativ von 1824 für die Strecke von 30 - 40 Meilen.

Der nächste Stempel wäre der von Brilon. Er fehlt mir aber noch.

Dieter
Dateianhang (verkleinert):

 Brieg Dk1a 1825-10-27.jpg (1.1 MByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

02.11.20, 00:26:36

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 02.11.20, 01:35:41

Weiter geht es mit einem Privatbrief von Calcar (Kalkar) nach Mülheim/Ruhr. Für die knapp 55 km wurden 1½ Sgr fällig. Ich hatte als Jahr 1839 notiert, aber das kann nicht sein. Das Porto für 5 - 10 Meilen wurde erst 1844 auf den vermerkten Betrag gesenkt.

Dieter
Dateianhang (verkleinert):

 Calcar Dk1a 1839-12-21 -1.jpg (928.22 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

02.11.20, 01:34:08

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 02.11.20, 01:47:44

Der nächste Ort auf der Liste ist Cochem. Dieser Privat-Brief ging an die Gebrüder Stumm in Saarbrücken. Die ca. 102 km Distanz fielen damit gerade noch in die Distanz von 10 - 15 Meilen, was mit 3 Sgr. berechnet wurde.

Dieter
Dateianhang (verkleinert):

 Cochem Dk1a 1838-02-02 -1.jpg (852.47 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

02.11.20, 01:47:19

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 02.11.20, 02:13:28

Nun ein Beleg von Deuz (Deutz, heute ein Stadtteil von Köln). Obwohl seit 1830 ein K1 und seit 1840 ein K2 im Einsatz war, wurde dieser Stempel nun am 2.2.1843 benutzt. Eine so späte Verwendung findet man sonst nur in kleinen Orten. Der Stempel ist jedenfalls sichtlich stark abgenutzt.
Gelaufen ist der Brief über Belgien nach Warrington in England. Links ist franco vermerkt und das Porto mit 7 Sgr. angegeben. Darüber ist 1 Sh 10 P. angeschrieben.
Auf der Rückseite links oben ein roter K2, der Grenzübergangsstempel ALLEMAGNE PAR HERVE.
Weiterhin ein roter Stempel von London und der AK von Warrington. Hier 20 p. für die restliche Strecke bis zum Zielort?

Dieter
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 Deuz Dk1a 1843-02-02 -1.jpg (887.96 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Deuz Dk1a 1843-02-02 -2.jpg (843.74 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

02.11.20, 02:12:50

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 03.11.20, 02:23:18

Jetzt noch ein Brief von Düren nach Verviers, zu der Zeit niederländisch. Das Schreiben datiert auf den 9.7.1825, also im 1. Jahr der Nutzung (nach Feuser Vorphila).
Dateianhang (verkleinert):

 Düren Dk1a 1825-07-09 -1.jpg (860.15 KByte | 1 mal heruntergeladen | 860.15 KByte Traffic)

02.11.20, 04:09:10

Klesammler

(Mitglied)

geändert von: Klesammler - 03.11.20, 02:58:41

Jetzt ein Brief von Elberfeld nach (Haus) Harkorten bei Hagen. Dazu ein Eintrag bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Harkorten
Der Brief ist vom 29.3.1824 und der Stempel macht trotzdem schon einen recht verschlissenen Eindruck. Laut Feuser Vorphila ist dieser Stempel seit 1822 bekannt. Damit ist er das früheste Gerät dieser Stempel-Type.
Wer kann mir die Taxierung erklären?

Dieter
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 Elberfeld Dk1a 1824-03-29 -1.jpg (902.39 KByte | 2 mal heruntergeladen | 1.76 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 Elberfeld Dk1a 1824-03-29 -2.jpg (897.83 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)

03.11.20, 02:57:04
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