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Oliver Estelmann

(BPP-Mitglied)

Helgoland iss gar keine Insel?

ok, ich bin ja schon weg …

lachen
23.08.19, 23:15:11

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

leider steht der Beitrag auf einer neuen Seite. Da erschließt sich die Antwort nicht unbedingt freuen

Ich will es aber gerne verraten. Das Papier der 17a, zumindest bei vielen dieser Marken, ob bei allen, weiß ich nicht, weil ich nicht "alle" gesehen habe), enthält offensichtlich weniger Füllstoffe und Leim, als spätere Auflagen.

Das hat zur Folge, dass viele Marken so aufgefasert aussehen, als habe man darauf radiert oder gar mit der
Wurzelbürste Schmutz entfernt. Werfen wir noch einmal einen Blick auf die Marke unten.

In der rechten Markenhälfte hängt ab dem "L" von "HELGOLAND" eine Faser nach unten. Ebenso hängt eine lose Faser senkrecht über der kleinen "2". Eine Faser waagrecht über der großen "2" oberhalb der Mitte, gehört dort hin und ist auch grün bedruckt. Unten links, über dem zweiten Zahn von links hängt eine grüne Faser, die dort sicher nicht war. Beim Waschen lösen sich Fasern.

Wohl aufgrund ungenügender Durchmischung der Papiermasse kommt es zu "Plattenbildungen". So eine glattere "Platte" befindet sich zum Beispiel vor dem "H" von Helgoland. Die Platte zieht sich fast bis zur Spitze am Wappen oben links.

Aus dem gleichen Grund sehen wir am zweiten Zahn von unten, auf der rechten senkrechten Zahnreihe, scheinbar überdeckte Papiermasse. Solche Stellen gibt es überall auf dem Markenbild. An Zahnspitzen fallen sie aber besonders auf.

Am konkreten Stück sind einige Zahnspitzen gelockert. Das kann durch Zahnbüge entstehen oder auch wenn man bei der nassen Marke versucht, die Zähne gewaltsam nach außen oder einfach gerade zu ziehen. Das faserige Papier reißt sehr leicht.

Die abgebildete Marke habe ich gewaschen, weil ein dicker Falz die Marke verbeult hatte. Ich habe die Marke nicht lange gequält und auch nur kaltes Wasser verwendet. So sind noch ein paar Gummireste, besonders auf Zahnspitzen, übrig. Die Marke ist ansonsten in ursprünglichem Zustand. Sie hat oben waagrecht, wo noch früher ein weiterer Falz gewesen sein muss, eine dünnere Stelle. Alle Stellen die bildseitig heller oder dünn wirken, sind der Papierqualität geschuldet. Nicht alles, was an einer 17a nach dünner Stelle aussieht, ist auch ein Mangel. Ein Bild der Rückseite ist im Anhang. Die Signatur "JK" ist nicht von mir, sondern dort sicher schon seit 100 Jahren drauf.

Alle 17a die ich besitze haben dieses faserige Papier.

Falls jemand die Stellen nicht sieht, kann ich noch Pfeile ans Bild malen.

Fazit: die Helgoland 17a hat wasserempfindliches Papier! Die 17a nur in Ausnahmefällen waschen (oder in Benzin baden). Dafür nur kaltes Wasser verwenden, keine Zusätze ins Wasser und nicht zu lange baden.

(Zum Vergrößern klicken)
Dateianhang (verkleinert):

 Helgoland-17a-rueckseite-1600pxh.jpg (799.98 KByte | 2 mal heruntergeladen | 1.56 MByte Traffic)


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
24.08.19, 14:58:58

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

hier noch der Eckzahn einer anderen 17a die das Problem deutlich zeigt. Auf den ersten Blick wären sich viele sicher, dass hier ein Eckzahn angeklebt wurde. Was meint ihr?


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
24.08.19, 15:09:57
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