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Klesammler

(Mitglied)

Hallo zusammen,

immerhin gibt der Verkäufer eine Nachprüfgarantie. Die allerdings nur auf die Echtheit oder den Stempel. Eine Qualitätsprüfung läßt er nicht zu. Das ist @kuestrow, wie wir ihn kennen. In anderen Beiträgen dieses Forums ist er ja wegen ähnlicher Dinge schon öfter stark kritisiert worden.

Dieter
04.07.15, 15:11:14

kuestrow

(Mitglied)

Hallo Klesammler,

ich hoffe deine Behauptung ist der Hitze geschuldet.
Jeder meiner Kunden weiß das auch Qualitätsnachprüfungen garantiert werden.

MfG

kuestrow
04.07.15, 15:36:08

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Dieter,

die Beschreibung des Anbieters ist völlig korrekt. Es steht ja dabei, dass der Gummi nicht original ist. Da steht auch nichts davon, dass ein Attest anzuerkennen wäre.

Die Teilnehmer hier im Forum, die regelmäßig bei dem Anbieter kaufen, hatten nie ein Problem mit dem Anbieter. Manchmal wurde der Wunsch nach mehr Details in der Beschreibung geäußert. Dank der Rechtslage kann man ja die Ware, ohne jeden Grund, innerhalb genannter Fristen, zurück geben. Damit ist mir kein Problem bekannt.

Wie alle Anbieter, die Nachlässe kaufen, hat auch dieser Anbieter Marken in unterschiedlicher Qualität. Niemand kann verlangen, dass nur Luxus angeboten werden darf. Die Angebote sind immer mit guten Bildern versehen und die Bedingungen (einfach einmal vergleichen), sind mehr als vorbildlich!

Das bei BPP geprüfter Ware auf Befunde, Atteste und Stellung der Prüfzeichen verwiesen wird, kann ja auch kein Kritikpunkt sein. Wer Prüfsendungen zurück bekommt, hat in der Regel auch nicht mehr Informationen.

Das gezeigte Beispiel ist negativ für die Prüfstelle Basel und positiv für den Anbieter.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

Liste der Sonderzeichen zum Einkopieren

05.07.15, 14:00:18

z4road

(Mitglied)

Hallo Jürgen,

danke für Deinen Beitrag.

Genau so war es auch von mir gemeint.

Meine Erfahrungen mit dem VK waren IMMER positiv.

Ich habe "nur", wie vermutlich die meisten, die Überschrift gelesen und dann auf das sog. Attest der Baseler verlinkt.
05.07.15, 14:05:43

toroemer

(Mitglied)

12.08.20, 12:02:41

Quincy

(Mitglied)

Für mich stellt sich das wie folgt dar:
  • Am 19./20. Juni 2020 bei Mirko Franke für 180 € (+ Aufgeld) als "postfrisch" laut Prüfstelle Basel 2013 ersteigert.
  • Danach - wohl wegen Verdachtsmomenten - bei Schlegel erneut prüfen lassen mit dem ernüchternden Ergebnis: "Falz entfernt"
  • Jetzt bei Dr. Derichs Live Auktion mit 300 € Ausruf eingestellt.

Fazit:
Wenn man schon eine Marke fälschlicherweise als postfrisch ersteigert hat und sie schnell wieder los werden will, dann wenigstens mit Gewinn. Man kann´s ja versuchen.

Gruß
Hans-Jürgen
12.08.20, 14:07:07

drmoeller_neuss

(Mitglied)

Zitat von Quincy:
Für mich stellt sich das wie folgt dar:
  • Am 19./20. Juni 2020 bei Mirko Franke für 180 € (+ Aufgeld) als "postfrisch" laut Prüfstelle Basel 2013 ersteigert.
  • Danach - wohl wegen Verdachtsmomenten - bei Schlegel erneut prüfen lassen mit dem ernüchternden Ergebnis: "Falz entfernt"
  • Jetzt bei Dr. Derichs Live Auktion mit 300 € Ausruf eingestellt.

Fazit:
Wenn man schon eine Marke fälschlicherweise als postfrisch ersteigert hat und sie schnell wieder los werden will, dann wenigstens mit Gewinn. Man kann´s ja versuchen.

Gruß
Hans-Jürgen


Wäre es ein ebay-Los, wäre es mit dem Hinweis auf den unzutreffenden Katalogwert sofort gelöscht worden. Die drei Worte "Originalgummierung, Falz entfernt" hätten auch in der Losbeschreibung Platz gefunden.

Ich weiss, "Real-Auktionshäuser" haben auch in diesem Forum Narrenfreiheit.

Ich will nichts unterstellen, aber gesetzt den Fall, das Schlegel-Attest geht verloren, wird das Stück dann wieder mit dem Attest der Prüfstelle Basel in Umlauf gesetzt? Warum verkauft man ein Los mit einem offensichtlich unzutreffenden Attest?
12.08.20, 14:14:39

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

die Marke wird bei Dr. Derichs korrekt als ungebraucht angeboten, sowohl gemäß Beschreibung und philatelistischem Kennzeichen.

Der Katalogwert für postfrisch ist als Anhaltspunkt angegeben und in Klammern gesetzt. Ein Katalogwert für 392 U in ungebraucht ist im Michel nicht angegeben.

Den entsprechenden Abschlag, von postfrisch auf ungebraucht, kann sich jeder selbst berechnen. Die anderen ungezähnten Werte weisen ein Verhältnis von Euro 220.- für ungebraucht zu Euro 700.- für postfrisch aus. Die 392 U ist aber seltener, als die anderen ungezähnten Marken aus der Serie. Somit ist für ungebraucht auch ein geringerer Abschlag ansetzbar, z.B. 60%. Das wäre dann ein rein theoretischer Katalogwert von Euro 1.040.- und der Bogenrand dann dabei noch inklusive!

Der Ausrufpreis beträgt mit aktuellem Schlegel-Attest Euro 300.- und ist in Relation zur Seltenheit somit nicht überzogen. Die Marke fällt natürlich auch in die thematische Philatelie.

Beste Grüße
Markus
12.08.20, 14:27:07

xg1651

(Mitglied)

geändert von: xg1651 - 12.08.20, 15:00:14

Zitat von Quincy:

Wenn man schon eine Marke fälschlicherweise als postfrisch ersteigert hat und sie schnell wieder los werden will, dann wenigstens mit Gewinn. Man kann´s ja versuchen.

Gruß
Hans-Jürgen


Gewinn ? das wird schwer:
180 +20 % + Los+Porto,- sagen wir mal rund 240
Attest Schlegel (Basis 700 Mi€)+ Porto ca. 50
Einlieferungsgebühr ca. 60
Summa- Summarum Kosten 350 €,- da wird es dünn mit dem Gewinn, selbst wenn bei der Einlieferung die Konditionen besser sein sollten
(Fehler der ersten Rechnung mal korrigiert zwinkern es ist ja nur ungebraucht... )
12.08.20, 14:50:08

xg1651

(Mitglied)

geändert von: xg1651 - 12.08.20, 15:30:50

Zitat von drmoeller_neuss:


Wäre es ein ebay-Los, wäre es mit dem Hinweis auf den unzutreffenden Katalogwert sofort gelöscht worden. Die drei Worte "Originalgummierung, Falz entfernt" hätten auch in der Losbeschreibung Platz gefunden.

Ich weiss, "Real-Auktionshäuser" haben auch in diesem Forum Narrenfreiheit.

Ich will nichts unterstellen, aber gesetzt den Fall, das Schlegel-Attest geht verloren, wird das Stück dann wieder mit dem Attest der Prüfstelle Basel in Umlauf gesetzt? Warum verkauft man ein Los mit einem offensichtlich unzutreffenden Attest?


Offenbar besteht hier die irrige Annahme ein Sachbearbeiter in einem Auktionshaus hat alle Zeit der Welt bei der Losaufnahme,- kleiner Tip dem ist nicht so.
Ein normales EINZEL-Los kann sich incl. Beschreibung über höchstens 5 Min Aufmerksamkeit erfreuen, mehr ist in der Regel nicht drin. Bei Einzellosen liegt die Schlagzahl bei etwa 80 Stück am Tag...(dazu zählt Marke begutachten, beschreiben und der richtigen Kategorie im Auktions-Katalog zuordnen (das kann mehr Zeit kosten als der Laie denkt), in Loskarte verpacken und Loskarte beschriften), scannen oder fotografieren ist in der Regel der nächste Schritt, mit viel Glück fällt da noch etwas auf, sind aber oft keine Philatelisten die diese Jobs machen.

um das Ganze abzurunden,- Sammellose,- also Alben, Kisten, Kartons haben etwa den Zeitaufwand von 10 bis 15 min je nach Umfang, ein Grund weshalb der Satz "Bitte besichtigen, selbst kalkulieren" oft verwandt wird. (hier sollten am Tag etwa 40 abgearbeitet werden...)
12.08.20, 15:09:01
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