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Stempelsammler

(Mitglied)

Zitat von Juergen Kraft:
Hallo Stempelsammler,

...

Auf deinem Bild ist doch im Loch oben links, auf beiden Bildteilen, die 100% selbe, aufgespaltene Faser sichtbar. Die Stelle allein reicht, um feststellen zu können, dass die Marke auf dem neuen Scan identisch ist, mit der Marke auf dem Befundbildchen.


Hallo Jürgen,

genau das ist mir auch aufgefallen. In meinem Beitrag wollte ich jedoch nur Punkte anführen, die gegen eine identische Marke sprechen könnten. Ich habe auch nicht in Zweifel gezogen, dass der KB zur Marke passt. Ehrlich gesagt, ich hatte mich in die Rolle des Zweiflers versetzt, in der Hoffnung, dass die Argumente des Käufers dann hier entkräftet werden.

Meine angeführten Punkte können Zweifel aufkommen lassen. Ich hatte auch Lösungen gegen diese Zweifel angeregt. Diese wurden auch hier von Dir und Marcus bestätigt.

Marcus möchte ich noch ans Herz legen, Beiträge nicht oberflächlich zu lesen. Ich hatte geschrieben:
Wie die mit einem Kreis markierten Linien nicht identisch sind, gibt es solche mehrfach im Markenbild.
Dazu passt nicht:
Du markierst einen offenen Bogen links der Wertziffer Zwei, beachtest aber die anderen 100 farbfreien Flecken im Bild rechts nicht.

Grüße
Dieter
12.06.21, 14:55:21

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

der Vergleich eines guten Scans mit dem eines schlechten Minibildchens bringt nur etwas an Stellen, die nicht zufällig als scheinbar vorhanden täuschen.

Unterbrochene Linien auf dem 300dpi-Druck sind kein Beleg für irgendetwas, das Vorhandensein von Faserspuren kann aber nicht zufällig sein. Das betrifft die orange Faser unten oder auch die Faser in dem Loch.

Mir kommt es darauf an, auf die Punkte hinzuweisen, aus denen man Erkenntnisse gewinnen kann und auf Punkte zu verweisen, die nur eine zufällige Erscheinung sind.

Dasselbe Problem haben wir bei der Erkennung von Merkmalen für echte oder falsche Stempelabschläge. Oft wird auf Details herumgeritten, die völlig zufällig entstehen (vermeintliche Eiform von Kreisen, Unterbrechungen von geraden Linien oder vermeintlich verbogene Buchstaben) und Merkmale, die nur von einem echten oder einem falschen Gerät stammen können, nicht gewürdigt. Letztere sind zum Beispiel Werkzeugspuren, nachverfolgbare Pigmentverteilung die nur an Rundungen des Schriftmetalls entstehen kann oder ähnliches. Die Themen sind zum Teil sehr komplex, was auch bei weit Fortgeschrittenen zur Verwirrung führt. Das Beispiel mit der Frage, ob die Marke zum Befund gehört, scheint mir dagegen extrem einfach, gut nachvollziehbar und im Detail erklärbar.

Das ein eventuell bereits mehrfach betrogener Anfänger so eine Gefahr befürchtet ist gut nachvollziehbar. Deshalb wäre es ja der richtige Tipp, den skeptischen Käufer auf das Forum hinzuweisen. Da können andere fragliche Stücke besprochen werden und vielleicht taucht da ja etwas wirklich Fragwürdiges auf.


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)

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12.06.21, 15:28:45
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