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Juergen Kraft

(Mitglied)

Grundsatz zu Anlagemünzen, Sammlermünzen, Barren, Banknoten und Briefmarken
 

Unser Grundsatz

Angebote von Anlagemünzen, Sammlermünzen, Barren, Banknoten und Briefmarken bei eBay.de müssen nicht nur den gesetzlichen Bestimmungen des Landes entsprechen, in dem sie zum Verkauf angeboten werden, sondern zusätzlich dem hier dargestellten Grundsatz von eBay.

Erläuterungen zum Grundsatz

Der Verkauf von Anlagemünzen, Sammlermünzen, Barren, Banknoten und Briefmarken bei eBay unterliegt besonderen Bestimmungen. So möchten wir das Vertrauen in diese Angebote stärken und einen sicheren und fairen Handel bei eBay gewährleisten.

  • In den meisten Ländern ist der Verkauf von gefälschten Anlagemünzen, Sammlermünzen, Barren, Banknoten und Briefmarken sowie von Geräten zu deren Herstellung in der Regel illegal. Derartige Artikel dürfen bei eBay grundsätzlich nicht eingestellt werden.

  • Repliken von Briefmarken und Banknoten dürfen nur eingestellt werden, sofern die Angebote diesem Grundsatz entsprechen.

  • Repliken von Münzen und Barren sind unzulässig.

  • Beschichtete Anlagemünzen und Barren dürfen nicht eingestellt werden, es sei denn diese werden so von staatlichen Münzprägeanstalten hergestellt. Die Materialzusammensetzung muss eindeutig in der Artikelbeschreibung aufgeführt werden.

  • Bei Angeboten von deutschen Münzen aus der NS-Zeit sind die gesetzlichen Bestimmungen sowie der Grundsatz zu nationalsozialistischen und andere extremistischen Artikeln zu beachten.

 

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass eBay keine Münzen bewertet.

 

 
Für Angebote von Briefmarken gilt Folgendes:
  • Geben Sie an, woher die Briefmarke stammt, wann sie hergestellt oder herausgegeben wurde und in welchem Zustand sie sich befindet.

  • Angebote müssen ein Foto des tatsächlich zum Verkauf stehenden Artikels enthalten. Angebote mit Standardfotos oder mit Abbildungen, die dunkel, unscharf, nachbearbeitet oder irreführend sind, sind unzulässig.

  • Sämtliche Mängel oder Änderungen am Artikel, die in den Abbildungen nicht sichtbar sind, müssen in der Beschreibung des Angebots angegeben werden.

  • Machen Sie vollständige Angaben zu jeglichen Änderungen, die am Artikel vorgenommen wurden.

  • Identifizieren Sie jeden eingestellten Artikel separat, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, was genau zum Verkauf steht.

  • Machen Sie keine falschen oder irreführenden Angaben bezüglich der Seltenheit des Artikels im freien Verkauf, seines Wertes, seines Zustands oder seines Potenzials als Wertanlage.

 

Erlaubt

  • Originalbriefmarken

  • Repliken von Briefmarken, sofern diese eindeutig gekennzeichnet sind

Verboten

  • Gefälschte Briefmarken

  • Geräte zum Herstellen gefälschter Briefmarken

 
Für Angebote von Briefmarkenrepliken gilt Folgendes:
  • Der Artikel muss eindeutig und auf eine nicht entfernbare Weise als Replik gekennzeichnet sein.

  • Das Angebot muss ein Foto enthalten, auf dem diese Kennzeichnung klar zu erkennen ist.

  • Repliken von Briefmarken müssen korrekt beschrieben werden.

  • Aus der Artikelbezeichnung und der Artikelbeschreibung muss eindeutig hervorgehen, dass es sich bei dem Artikel um eine Replik handelt.

 

Warum hat eBay diesen Grundsatz?

eBay soll eine Plattform sein, auf der Käufer und Verkäufer ohne Sicherheitsbedenken Briefmarken, Münzen, Barren und Papiergeld kaufen und verkaufen können. Zusammen mit verschiedenen externen Experten haben wir daher Richtlinien und Grundsätze erarbeitet, mit denen wir unsere Nutzer schützen möchten.

Verstoß gegen unsere Grundsätze

Hinweis: Die Entscheidung, ob ein Verstoß gegen unsere Grundsätze vorliegt, liegt allein bei eBay. Sie können sicher sein, dass wir jede Meldung eines Verstoßes gegen unsere Grundsätze gewissenhaft prüfen.

Ein Verstoß gegen diesen Grundsatz kann eine oder mehrere der folgenden Konsequenzen nach sich ziehen:

  • Einschränkung der Nutzung des eBay-Marktplatzes (d.h. Kaufen, Bieten oder Verkaufen ist nicht mehr möglich)

  • Vorläufiger oder endgültiger Ausschluss vom eBay-Marktplatz

  • Löschung von aktiven (und bereits beendeten) Angeboten

  • Entfernen von Bewertungen

  • Einbehalt von eBay-Gebühren für gelöschte Angebote

Wünschen Sie persönliche Hilfe?

Dateianhang (verkleinert):

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J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
19.11.15, 15:28:39

z4road

(Mitglied)

Hallo Jürgen,

folgt man dem Duden und seiner Erklärung für "Replik" - eine vom Künstler selbst angefertigte Nachfertigung eines Originals -

dann dürfte eigentlich diese Bezeichnung nicht verwendet werden.

Und das Wort "Replikat" kennt der Duden nicht.

Michael
19.11.15, 18:04:12

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

Ebay erfindet jeden Quatsch neu. Aber kein echtes Problem. Gemeint sind unechte Briefmarken. Egal, wie man dazu sagt.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
19.11.15, 19:05:35

drmoeller_neuss

(Mitglied)

geändert von: drmoeller_neuss - 19.11.15, 19:27:21

Zitat von Juergen Kraft:
Hallo,

Ebay erfindet jeden Quatsch neu. Aber kein echtes Problem. Gemeint sind unechte Briefmarken. Egal, wie man dazu sagt.


Es ist eben nicht so eindeutig:

Eine Inflamarke mit Falschstempel:

Ist das ein Replikat einer gestempelten Briefmarke (erlaubt unter den angegebenen Umständen, d.h. entsprechend gekennzeichnet und abgebildet) oder eine Fälschung (generell nicht erlaubt)?

Welche Definition für "Fälschung" wird verwendet? Der BPP hat den Begriff "Fälschung" besonders eng gefasst. Auf eine betrügerische Absicht kommt es beim BPP nicht an. Es reicht die "unbefugte" Veränderung an der Briefmarke selbst.

Wikipedia zielt aber auf die betrügerische Absicht ab, eine Manipulation alleine macht noch keine Fälschung:

Zitat:
Fälschung: ein Replikat, ohne es als solches auszugeben und in betrügerischer Absicht


Was ist mit einer reparierten Briefmarke?

In der Praxis kann man mit der ebay-Definition nichts anfangen. Aber halb so schlimm, ebay nimmt sich das Recht der Löschung von Artikeln ohne Begründung heraus.

Mit "Replik" gekennzeichnete sammelunwürdige Buntdrucke sind erlaubt.
19.11.15, 19:26:32

Klesammler

(Mitglied)

Hallo zusammen,

Angebote müssen ein Foto des tatsächlich zum Verkauf stehenden Artikels enthalten. Angebote mit Standardfotos oder mit Abbildungen, die dunkel, unscharf, nachbearbeitet oder irreführend sind, sind unzulässig.

Ich interpretiere diesen Satz so, daß Angebote ohne Foto oder nur mit Beispielfotos nicht erlaubt sind. Besonders bei gestempelten Marken kann der Anbieter mir ja eine x-beliebige von 5 oder 10 schicken. Verstehe ich das richtig?

beste Grüße

Dieter
19.11.15, 21:48:55

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo Dieter,

ja, "Angebote müssen ein Foto des tatsächlich zum Verkauf stehenden Artikels enthalten. Angebote mit Standardfotos ... sind unzulässig.

Alle Artikel, zum Beispiel von Prophila, können in aller Ruhe gemeldet werden. Dafür soll man allerdings den Link "melden" auf der Ebay-Artikelseite verwenden.

J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
20.11.15, 10:15:36

wuerttemberger

(Mitglied)

geändert von: wuerttemberger - 20.11.15, 12:39:20

Zitat von Juergen Kraft:
<Warum hat eBay diesen Grundsatz?

eBay soll eine Plattform sein, auf der Käufer und Verkäufer ohne Sicherheitsbedenken Briefmarken, Münzen, Barren und Papiergeld kaufen und verkaufen können. Zusammen mit verschiedenen externen Experten haben wir daher Richtlinien und Grundsätze erarbeitet, mit denen wir unsere Nutzer schützen möchten.



Wow, Ebay hat nun mehr als **einen** Grundsatz, der da lautete: Alles was Umsatz bringt ist uns willkommen.
Sie versuchen wohl jetzt einen besseren Ruf zu bekommen. Schlechter ging es ja auch nicht mehr. Sie haben hoffentlich begriffen, dass die Flut der Fälschungen und billigen Farbkopien den Markt nachhaltig schädigt und letztlich auch ihren Umsatz einbrechen lässt. Nur dachte ich immer, dass der Sammlermarkt für Ebay nicht so sehr von Interesse sei, weil die Umsätze nur einen kleinen Bruchteil zum Gesamtergebnis beitragen.
Ein Anfang ist gemacht, aber die entscheidende Wende wäre es, wenn Ebay eine eigene Kategorie für Fälschungen einführen würde oder diese gar ganz verbieten würde .... Huch, ich fange schon wieder an zu träumen ...

Gruß

wuerttemberger

PS: Kennt jemand die externen Experten?
20.11.15, 12:22:16

Klesammler

(Mitglied)

Hallo wuerttemberger,

träumen ist noch nicht verboten.

Dieter
20.11.15, 21:56:24

Lars Boettger

(BPP-Mitglied)

Zitat von wuerttemberger:
Ein Anfang ist gemacht, aber die entscheidende Wende wäre es, wenn Ebay eine eigene Kategorie für Fälschungen einführen würde oder diese gar ganz verbieten würde...


Es gibt schon seit längerem eine Unterkategorie "Fälschungen" im Briefmarkenbereich bei Ebay. Mir war das bis dato nicht bekannt: http://www.ebay.de/sch/F%C3%A4lschungen-Reproduktionen-/139792/i.html?_from=R40&_nkw=

Wenn dort Fälschungen eingestellt sind, dann braucht ihr sie mir nicht melden. Das sollte jedem Käufer klar sein, dass er hier keine echten Marken erhält.
21.11.15, 09:54:55

dieterm

(Mitglied)

Zitat von Lars Boettger:
Zitat von wuerttemberger:
Ein Anfang ist gemacht, aber die entscheidende Wende wäre es, wenn Ebay eine eigene Kategorie für Fälschungen einführen würde oder diese gar ganz verbieten würde...


Es gibt schon seit längerem eine Unterkategorie "Fälschungen" im Briefmarkenbereich bei Ebay. Mir war das bis dato nicht bekannt: http://www.ebay.de/sch/F%C3%A4lschungen-Reproduktionen-/139792/i.html?_from=R40&_nkw=

Wenn dort Fälschungen eingestellt sind, dann braucht ihr sie mir nicht melden. Das sollte jedem Käufer klar sein, dass er hier keine echten Marken erhält.


Das löst das generelle Problem nicht, sondern verschlimmert es eher.

Hier kaufen dunkle Gestalten bewußt billiges buntes Papier um die nicht als Fälschungen gekennzeichneten Drucke irgendwie doch als echte Marken und/oder mit dem Hinweis "von Opa - keine Ahnung ob echt" in den Verkehr zu bringen.


"Das papierlose Büro wird ebenso wenig kommen wie das papierlose Klo."
Suche ständig Notopfer- und Wohnungsbaumarken und interessante Belege hierzu
21.11.15, 10:07:51
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