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stampsteddy

(Mitglied)

Hallo Dieter,

habe den Stempel soeben in der Datenbank angelegt.

HOHELEYE - Einkreisstempel

Jetzt hatte ich heute Nacht glatt 6 Einwohner unterschlagen, weil ich mich verlesen hatte. mit Augen rollen

MfG
Markus
29.05.16, 08:13:59

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 29.05.16, 11:44:33

Hallo,

Jürgen Kraft hat im Erstbeitrag einen schönen Eckrandviererblock aus rechter unterer Bogenecke gezeigt. An diesem kann man erkennen, dass der Unterrand durchgezähnt und der rechte Seitenrand dies nicht sind.

Die Bogen dieser Ausgabe, auf Papier ohne Wasserzeichen, wurden mit einer Kammzähnung 14 : 14 1/4 versehen. Es kamen verschiedene Zähnungsmaschinen zum Einsatz und je nach Einstellung dieser, lief der Bogen von links nach rechts unter den Zähnungskamm durch (senkr. Reihenzähnung) oder von unten nach oben (waager. Reihenzähnung). Dadurch ergeben sich verschiedene Zähnungsschemas.

senkr. Reihenzähnung:
1) Bogenrand nur rechts durchgezähnt, am Ober- und Unterrand je ein Zahnloch. Links breiter, rechts schmaler Bogenrand.
2) Bogenrand links und rechts durchgezähnt, am Ober- und Unterrand je ein Zahnloch. Links schmaler, rechts breiter Bogenrand.

waager. Reihenzähnung mit 20 Feldern:
1) Bogenrand nur unten durchgezähnt, am linken und rechten Bogenrand je ein Zahnloch, am Oberrand kein Zahnloch. Links breiter, rechts schmaler Bogenrand.
2) Bogenrand nur unten durchgezähnt, am linken und rechten Bogenrand je ein Zahnloch, am Oberrand kein Zahnloch. Links schmaler, rechts breiter Bogenrand.

waager. Reihenzähnung mit 21 Feldern:
1) Bogenrand unten und rechts durchgezähnt, am linken Bogenrand ein Zahnloch, am Oberrand kein Zahnloch. Links breiter, rechts schmaler Bogenrand.
2) Bogenrand unten und links durchgezähnt, am rechten Bogenrand ein Zahnloch, am Oberrand kein Zahnloch. Links schmaler, rechts breiter Bogenrand.

Bei Jürgen Kraft seinem Viererblock handelt es sich um eine waager. angebrachte Reihenzähnung mit 20 Feldern.

Nachstehend ein waager. Oberrand-Paar mit einem Zahnloch im Oberrand, somit senkr. angebrachte Reihenzähnung.

Der Markendruck erfolgte im Plattenbuchdruck.

MfG
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 69-a-Oberrand_003.jpg (934.03 KByte | 3 mal heruntergeladen | 2.74 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 69-a-Oberrand_004.jpg (820.92 KByte | 5 mal heruntergeladen | 4.01 MByte Traffic)

29.05.16, 08:25:18

olli0816

(Mitglied)

Anscheinend wurde die Regel der Ausgabe am 2.4. nicht nur in St. Wendel nicht beachtet. Ich habe hier einen Stempelabschlag vom 29.3.02 von Woltersdorf, also ein paar Tage vor dem ersten offiziellen Tag.
Dateianhang:

 dr69Iobfst.JPG (74.45 KByte | 3 mal heruntergeladen | 223.34 KByte Traffic)

29.05.16, 10:29:13

erron

(Mitglied)

Zitat von stampsteddy:
Hallo,

Jürgen Kraft hat im Erstbeitrag einen schönen Eckrandviererblock aus rechter unterer Bogenecke gezeigt. An diesem kann man erkennen, dass die Unterränder durchgezähnt sind.

Die Bogen dieser Ausgabe auf Papier ohne Wasserzeichen wurden mit einer Kammzähnung 14 : 14 1/4 versehen, der Kammschlag erfolgte von oben und dementsprechend sind die Oberränder nicht durchgezähnt.

Nachstehend ein waager. Paar mit Oberrand.

Der Markendruck erfolgte im Plattenbuchdruck.

MfG
Markus


@stampsteddy

Es gibt aber auch Bögen mit ungezähnten Unterränder.

http://www.philadb.com/?site=list&catid=&catuid=483&id=465

mfg

erron
Dateianhang (verkleinert):

 Unterrand ungezähnt.jpg (297.45 KByte | 61 mal heruntergeladen | 17.72 MByte Traffic)

29.05.16, 10:41:04

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo erron,

danke für das Zeigen von einem ganzen Bogen.

Meinen oben stehenden Beitrag habe ich umfangreich geändert und hoffe, dass der Beitrag nun richtig ist.

Bei Deinem Bogen handelt es sich um eine senkr. angebrachte Reihenzähnung mit breitem Bogenrand links.

MfG
Markus
29.05.16, 11:38:31

stampsteddy

(Mitglied)

Hallo,

es gibt dann noch zwei in der Gestaltung ähnliche Briefmarken auf Papier ohne Wasserzeichen, die Zähldienstmarken für Preussen (verausgabt 1.1.1903) und für Baden (verausgabt 1.1.1905).

Sozusagen Verwandtschaft der Germania-Marke MiNr. 69 freuen

MfG
Markus
Dateianhang (verkleinert):

 3-Pfennig-oWz.jpg (421.85 KByte | 1 mal heruntergeladen | 421.85 KByte Traffic)

29.05.16, 12:02:25

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

mir ist gerade aufgefallen, dass noch keine Verwendungen gezeigt wurden.

Da kann ich eine lustige (und auch noch defekte) Postkarte zeigen. Seit dem 1.1.1875 hat das Postkartenporto im Deutschen Reich 5 Pf. gekostet. Erst am 1.8.1916 wurde es auf 7 1/2 Pf. erhöht.

Das Porto für eine Drucksache betrug 3 Pf. Die Postkarte ist als Drucksache frankiert und wenn ich mich richtig entsinne, durfte man auf Drucksachen, zusätzlich zu Anschrift und Absender, noch 5 Worte schreiben.

Der Absender hätte das leicht schaffen können. Einfach den Absender auf die Bildseite und "Prost Neujahr" und fertig.

Leider stehen da aber 6 Worte. Das mit u abgekürzte "und" hat wohl nicht geholfen und ein wohl doch gemeiner Postbeamter hat 5 Pf. Nachgebühr kassiert.

Prosit Neujahr ...




J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
29.05.16, 17:26:54

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

hier noch eine unbeanstandete Drucksache. Ich muss mich dafür entschuldigen, dass schon wieder das "FUTSCHE" Reich verklebt wurde. Die Ursache ist nicht, dass die normale Nr. 69 nicht sammelwürdig wäre, sondern es fehlt einfach die Zeit, häufiger vorkommende Marken zu scannen. Es dem Grund, wird einfach nur das vermeidlich Interessante gezeigt.


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
29.05.16, 17:36:27

Juergen Kraft

(Mitglied)

Hallo,

noch ein Beispiel dafür, wie man die häufigen Varianten Sammeln kann. Hier sind drei Marken mit drei verschiedenen Stempeltypen (KOS, Kreisgitterstempel und Einkreisstempel) und in drei gut unterscheidbaren Farbtönen. Es gibt noch viel mehr Farbtöne und auch Stempeltypen von und auf der Marke.
Dateianhang:

 dr-69-nuancen-1902-1903-900pxb.jpg (379.99 KByte | 0 mal heruntergeladen | 0 Byte Traffic)


J. Kraft
Mitglied AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
29.05.16, 17:50:35

stampsteddy

(Mitglied)

geändert von: stampsteddy - 29.05.16, 18:25:38

Zitat von Juergen Kraft:
Das Porto für eine Drucksache betrug 3 Pf. Die Postkarte ist als Drucksache frankiert und wenn ich mich richtig entsinne, durfte man auf Drucksachen, zusätzlich zu Anschrift und Absender, noch 5 Worte schreiben.

Der Absender hätte das leicht schaffen können. Einfach den Absender auf die Bildseite und "Prost Neujahr" und fertig.

Leider stehen da aber 6 Worte. Das mit u abgekürzte "und" hat wohl nicht geholfen und ein wohl doch gemeiner Postbeamter hat 5 Pf. Nachgebühr kassiert.

Prosit Neujahr ...

Hallo Jürgen,

die Vorschriften für Drucksachen änderten sich häufig.

Es waren, wenn ich mich richtig erinnere, drei Wörter und die Unterschrift als Zusatz erlaubt. Bei Postkarten war das Wort "POSTKARTE" durchzustreichen und ferner fehlt der Vermerk "Drucksache" bei Deiner Karte. Daher berechtigt Nachporto abverlangt.

MfG
Markus
29.05.16, 18:15:03
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