Hier ein kleines Video zum Thema Stempelbilder drehen und ausschneiden mit XnView:
https://www.youtube.com/watch?v=MWTm4k0mqTo

Video zum Hochladen von Stempelbildern:
https://www.youtube.com/watch?v=MvwAv7-78jE

Hallo,

seit einiger Zeit haben wir zwei Markierungen, die bei unvollständigen Abschlägen gesetzt werden können. Durch missverständliche Texte auf den Seiten, trat der Interessenkonflikt zwischen "möglichst viel dokumentieren" und "nur 100% klare und vollständige Abschläge zeigen" hervor. Deshalb hier das Thema, dessen Ziel es sein soll, Interessenkonflikte zu lösen.

Worüber wird gestritten? Eine Seite meint, man braucht weder Teilabschläge, noch solche ohne erkennbares Datum. Das stimmt für jedes Gerät, für das es auf jeden Fall schon einen angelegten Datensatz als Gerät gibt. Stimmt also ein Teilabschlag soweit mit einem vorhandenen Gerät überein, so dass dieses Bild nicht von einem anderen Gerät stammen kann und ist kein Datum bestimmbar, welches die Verwendungszeit erweitert, ist das Bild von dem Abschlag sinnlos!

Die erste Markierung, die mit dem Text:

0 für eindeutige Stempelabschläge, 1 für nicht sicher bestimmte Abschläge, eventuell von einem anderen Gerät, macht nur Sinn, wenn die Merkmale eindeutig nicht mit bisher gelisteten Geräten übereinstimmen.

die zweite Markierung war von mir unklar erklärt und beschrieben und hat deshalb zu sinnlosem Streit geführt. Deshalb habe ich den Text jetzt hoffentlich, unmissverständlich geschrieben:

0 für eindeutige Stempelabschläge, 1 für sichere Abschläge von dem Gerät, aber ohne bestimmbares Datum. In dem Fall ist es wirklich fraglich, ob ein Hochladen Sinn macht. Sinnvoll könnte zum Beispiel sein, einen sich erweiternden Fehler im Gerät zu belegen. Bevor man so einen Abschlag überhaupt scannt, sollte man sich fragen, ob ein Hochladen wirklich sinnvoll wäre.

Betrachten wir als Beispiel einen Abschlag von MANNHEIN-WALDHOF

Der Abschlag zeigt vom Wort Mannheim nur den letzten Buchstaben. Die Frage ist also, stammt der Abschlag vom vermuteten Gerät? Ein Vergleich nach den üblichen Methoden wie "Stellung und Form der Zeichen" und "Merkmale von Kreisen und Sehnen", belegt eindeutig, der Abschlag stammt von dem Gerät. Konkret wissen wir aus der Literatur, hier aus "Altstempel deutscher Postanstalten", wie lange das Gerät verwendet wurde. In dem Buch steht zwar "MANNHEIM-WALDHEIM", was aufmerksame Admins nicht zu stören braucht. Einen solchen Ort gibt es nur in den USA, leider nicht in Deutschland. Gemeint ist MANNHEIN-WALDHOF und der UB "c" ist auch im Handbuch, nebst der Stempeltype, aufgeführt.

Fazit: dieser Abschlag muss überhaupt nicht markiert werden denn:

1. stammt er zweifelsfrei vom zugeordneten Gerät und

2. belegt er den, durch Bilder von Abschlägen in der Stempelbank, Verwendungszeitraum, unabhängig von den Daten in der Literatur.

Falls jetzt immer noch unklar sein sollte, wann ein Teilabschlag ohne Datum sinnvoll sein kann (siehe Punkt 1.)) oder ein Teilabschlag mit lesbarem Datum sinnvoll ist, dann stellt die Fragen bitte hier. Wir brauchen weder sinnlose Teilabschläge, noch sollten wir auf Verwendungszeitraumbelege verzichten, nur weil ein paar Details nicht lesbar sind. Das heißt, eine Erweiterung des Zeitraums ist auch dann sinnvoll belegt, wenn zum Beispiel nur Jahr und Monat lesbar sind und der bisherige Zeitraum eben nicht so weit geht.